Einladung zur Pressekonferenz am 8. Dezember 2017 um 12 Uhr

Große Themenausstellung Welcome to Jerusalem im Jüdischen Museum Berlin

Pressemitteilung vom28. November 2017

Am Freitag, dem 8. Dezember laden wir Sie zu einer Pressekonferenz zur großen Themenausstellung Welcome to Jerusalem ein.

Laufzeit der Ausstellung: 11. Dezember 2017 bis 30. April 2019

Die Ausstellung thematisiert auf 1.000 Quadratmetern Aspekte der Stadtgeschichte, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind. In zehn Kapiteln werden die vielfältigen Herausforderungen Jerusalems aufgegriffen und mit historischen Exponaten, künstlerischen Reaktionen und medialen Inszenierungen präsentiert. Mit Eröffnung der Ausstellung im Altbau am Sonntag, dem 10. Dezember 2017 wird die Dauerausstellung im Neubau des Jüdischen Museums Berlin für die Umbauphase bis 2019 geschlossen.

Kontakt und Presseakkreditierung:
Katharina Schmidt-Narischkin
Pressesprecherin
Tel.: 
+49 (0)30 259 93 419
Fax: 
+49 (0)30 259 93 400

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Ort

Jüdisches Museum Berlin

Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

Pressekonferenz

Datum Freitag, 8. Dezember 2017
Akkreditierung und Vorbesichtigung 11 bis 12 Uhr
Beginn der Pressekonferenz 12 Uhr, mit anschließender Kuratorenführung
Ort Dachgeschoss, Altbau, 2. OG
Hinweis Bitte planen Sie ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrollen am Einlass ein.

Teilnehmer der Pressekonferenz

  • Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums Berlin
  • Léontine Meijer-van Mensch, Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin
  • Cilly Kugelmann, Kuratorin der Ausstellung, Jüdisches Museum Berlin
  • Margret Kampmeyer, Kuratorin der Ausstellung, Jüdisches Museum Berlin

Anmeldung

Bitte bestätigen Sie für unsere Planungen Ihre Teilnahme per E-Mail oder Telefon bis spätestens Donnerstag, 7. Dezember 2017.

Über die Ausstellung

In der Ausstellung Welcome to Jerusalem wird die Geschichte Jerusalems von der Zeit des Herodes bis heute mit ausgewählten Themen dargestellt. Kulturhistorische Objekte mit Leihgaben aus internationalen Museen und aus Privatsammlungen, darunter aus dem Victoria & Albert Museum, der Tate Modern, dem Musée du Quai Brainly, den Uffizien und dem Israel Museum Jerusalem werden ebenso wie Arbeiten zeitgenössischer Künstler zu sehen sein. Für die Ausstellung wurden eigens mediale Installationen entwickelt. In Kooperation mit zero one film entstand eine Filmspur durch die Ausstellung mit Bildmaterial der Dokumentation 24h Jerusalem des Regisseurs Volker Heise und des Produzenten Thomas Kufus. In einer Film-Lounge können Besucher diese Echtzeit-Dokumentation zeitsynchron sehen. So werden in der Ausstellung die Geschichte der Stadt und ihre Kultur immer unmittelbar mit dem gegenwärtigen Leben in Jerusalem gespiegelt.

Highlights der Ausstellung

Eine seltene Leihgabe ist das große Modell des islamischen Heiligen Bezirks Haram asch-Scharif, mit dem Felsendom und der Al Aksa-Moschee. Weltweit existieren nur drei Exemplare dieses Modells, das in der Ausstellung gezeigte stammt aus dem Bibelmuseum in Amsterdam. Der Gipsabguss des Beutereliefs vom Titusbogen in Rom wird vom Antikenmuseum der Universität Leipzig ausgeliehen.

Die eigens für die Ausstellung konzipierte mediale Installation Augmented Temple macht Besucher mit der Architektur und der Funktion des Herodianischen Tempels in der Antike vertraut. Auf einem zwei Meter großen Modell werden die Ströme von damals mehr als 10.000 Besuchern an hohen Feiertagen projiziert sowie die Architektur des Tempels erklärt. Darüber hinaus können Besucher durch vier Viewer Augmented Reality-Filme zu jeweils einem spezifischen Ritual aus dem Tempelleben sehen.

Mit Werken zeitgenössischer Künstler erweitert die Ausstellung ihren Blick auf das gegenwärtige Jerusalem. In der Videoarbeit der israelischen Medienkünstlerin Yael Bartana geht es um den Wiederaufbau des dritten Tempels. Die palästinensisch-britische Künstlerin Mona Hatoum thematisiert in ihrer konzeptionellen Arbeit Present Tense die Neuvermessung Palästinas nach dem Oslo-Abkommen. Von Gustav Metzger ist die Arbeit Jerusalem, Jerusalem aus der Serie der Historic Photographs gezeigt, die er noch einige Monate vor seinem Tod zugesagt hat.

Laufzeit der Ausstellung 11. Dezember 2017 bis 30. April 2019
Ort Altbau, 1. OG
Eintritt mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
Öffnungszeiten täglich 10 bis 20 Uhr

Das Begleitprogramm wird während des Pressetermins vorgestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.jmberlin.de/jerusalem.

Der Katalog Welcome to Jerusalem, herausgegeben von Margret Kampmeyer und Cilly Kugelmann, erscheint Anfang Dezember im Auftrag des Jüdischen Museums Berlin im Wienand Verlag.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Logo der der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Mit freundlicher Unterstützung der LOTTO-Stiftung.

LOTTO-Stiftung Berlin (Logo)

Das Begleitprogramm der Ausstellung wird realisiert mit Unterstützung der Siemens AG.

Medienpartner

WALL, arte, INFOradio, Yorck Kinogruppe, zitty, tip Berlin
Ort

Jüdisches Museum Berlin

Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

Welcome to Jerusalem

Ausstellung

11. Dezember 2017 bis 30. April 2019
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