34 Künstler, 6 Tage, 1 Festival

intonations - das Jerusalem International Chamber Music Festival vom 22. bis 27. April wieder zu Gast im Jüdischen Museum Berlin - Presseinformation

Pressemitteilung vom31. März 2017

Vom 22. bis zum 27. April 2017 versammelt die Festivalleiterin Elena Bashkirova zum sechsten Mal in Folge Musiker aus aller Welt zu intonations – das Jerusalem International Chamber Music Festival im Jüdischen Museum Berlin. An sechs Tagen werden Mitglieder aus internationalen Spitzenorchestern, junge Talente und renommierte Solisten, darunter die Pianistin Elisabeth Leonaskaja, der Liedsänger Matthias Goerne, der Cellist Edgar Moreau und der Flötist Emmanuel Pahud, im Glashof des Jüdischen Museums Berlin in wechselnder Besetzung zu erleben sein.

Kontakt und Presseakkreditierung
Katharina Schmidt-Narischkin
Pressesprecherin
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Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
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Die musikalische Vielfalt Europas im 19. und 20. Jahrhundert

Im Mittelpunkt des diesjährigen Festivals steht das künstlerische Schaffen von Komponisten, die schon zu Lebzeiten in einem Spannungsverhältnis zueinander standen: Ob Frédéric Chopin und Franz Liszt, Sergej Prokofjew und Dmitri Schostakowitsch oder Robert Schumann und Johannes Brahms – in der Gegenüberstellung der Werke werden Gemeinsamkeiten und Gegensätze hör- und spürbar.

Jedes Konzert widmet sich dabei der musikalischen Kultur eines Landes und präsentiert deren Komponisten und ihre Werke. Zwei Abende gehören den russischen Komponisten der Romantik und der Moderne: von Michail Glinka, der als Vater der russischen Musik gilt, über Peter Tschaikowsky und Sergej Rachmaninow bis hin zu den Protagonisten der Moderne, Sergej Prokofjew und Dmitri Schostakowitsch.

Eine Matinee mit französischer Kammermusik ist am zweiten Festivaltag zu erleben: Sie spannt den Bogen von César Francks Klavierquintett über Gabriel Faurés zweites Klavierquartett bis zu Werken von Claude Debussy, Paul Dukas und Francis Poulenc.

Zudem sind die Komponisten der deutschen Romantik beim diesjährigen Festival vertreten, wie Robert Schumann, dessen Lieder und Kammermusikwerke zahlreiche Anregungen für andere Komponisten enthielten – im späteren 19. Jahrhundert beispielsweise für Johannes Brahms und Max Bruch, in der jüngeren Vergangenheit auch für György Kurtág, von dem eine eindrucksvolle Hommage à Schumann stammt. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy, Frédéric Chopin und Franz Liszt, die das europäische Musikleben nachhaltig geprägt haben, finden ihren Platz im Programm.

Weltpremiere und Uraufführung

Zeitgenössische Musik wird auch beim diesjährigen Festival nicht fehlen: Der Kompositionsauftrag wurde dieses Jahr an den Düsseldorfer Künstler Sven-Ingo Koch vergeben. Sein Werk für Klarinette und Streicher feiert am vierten Abend des Festivals Weltpremiere.

Kammermusikfestival intonations – das Jerusalem International Chamber Music Festival

Das 1998 von Elena Bashkirova gegründete Jerusalemer Kammermusikfestival gehört zu den bedeutendsten kulturellen Ereignissen im israelischen Musikleben. Als Festival mit internationaler Spitzenbesetzung bildet es einen Kontrapunkt in der durch Konflikte und Gegensätze zerrissenen Stadt Jerusalem. Seit 2012 ist die Konzertreihe auch im Jüdischen Museum Berlin zu erleben. 2018 wird intonations vom 21. bis zum 26. April zum siebten Mal im Glashof des Museums stattfinden.

Das Festival wird realisiert mit Unterstützung von Evonik Industries.

Das aktuelle Programm und den Trailer zum Kammermusikfestival finden Sie unter www.jmberlin.de/intonations (Änderungen vorbehalten).

Interviewwünsche mit der Festivalleiterin Elena Bashkirova oder ausgewählten Künstlern richten Sie bitte an presse@jmberlin.de.

Laufzeit des Festivals 22. bis 27. April 2017
Ort Jüdisches Museum Berlin, Altbau EG, Glashof
Eintritt 20 und 24 Euro, ermäßigt 16 und 20 Euro (nur an der Abendkasse)
Vorverkauf online unter www.jmberlin.de/intonations, telefonisch unter Tel. +49 (0)30 259 93 488 (Mo-So von 10-16 Uhr) oder an der Kasse des Jüdischen Museums Berlin
Pressekarten Für die Berichterstattung melden Sie sich bitte bis Montag, 17. April unter presse@jmberlin.de an.

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