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Ab 23. August 2020 präsentiert die vollständig neu gestaltete Dauer­ausstellung jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Bis dahin bleibt das Jüdische Museum Berlin wegen Umbaus geschlossen.

R. B. Kitaj: Künstler einer fragmentierten Welt. Symposium

Begleitprogramm zur Ausstellung R. B. Kitaj 1932-2007. Obsessionen (mit Video-Mitschnitt)

Mit seinem figurativen Stil fand der Künstler R.B. Kitaj schon seit den 1960er Jahren die Aufmerksamkeit und Anerkennung der Londoner und der internationalen Kunstszene. Begleitend zur Ausstellung R. B. Kitaj 1932-2007. Obsessionen findet ein zweitägiges Symposium statt.

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Ort

Altbau 2. OG, Großer Saal

Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Der erste Tagungstag unter dem Titel R. B. Kitaj und die Helden der Moderne war Kitajs innovativem künstlerischen Beitrag als Zeichner, Maler und Interpret seiner Kunst gewidmet.

Der zweite Tagungstag Diasporische Kunst – in Augenhöhe mit Freud und Kafka galt der Reflexion der Identität in der Moderne, die zum großen Leitthema von Leben und Werk Kitajs wurde. In der Auseinandersetzung mit der eigenen »Jüdischkeit« leitete er Idee und Konzept für eine »jüdische« Kunst aus der Erfahrung der diasporischen Existenz ab.

Programm des Symposiums R. B. Kitaj. Künstler einer fragmentierten Welt, Stand: 2. Oktober 2012

PDF / 0.06 MB / deutsch / nicht barrierefrei

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Festvortrag Kitaj – Commentary on an Eccentric Jewish Life von David N. Myers (auf Englisch) vom 25. Oktober 2012; Jüdisches Museum Berlin, 2012

Programm

Donnerstag, 25. Oktober 2012
15 Uhr Grußworte des Jüdischen Museums Berlin und der Akademie der Künste
Cilly Kugelmann und Robert Kudielka
15:15-17:45 Uhr Der Künstler
Robert Kudielka: ›Going to bed with history‹ – Einige Beobachtungen zu R. B. Kitajs Bildern der frühen Londoner Jahre
Eckhart Gillen: R. B. Kitajs Atelier als ›Museum der Obsessionen‹ – Identitätssuche mit geschärften Sinnen zwischen Kunstgeschichte, Psychoanalyse und Messianismus
Michael S. Cullen: Fragen eines lesenden Malers
Moderation: Michael Diers
18:15-19 Uhr Eckhart Gillen führt durch die Ausstellung »R. B. Kitaj (1932-2007). Obsessionen« oder:
»Kitaj... In the Picture« – Dokumentarfilm von Jake Auerbach (UK 1994, engl. OV, 40 Min.)
19:30 Uhr Festvortrag von David N. Myers: Kitaj – Commentary on an Eccentric Jewish Life.
Freitag, 26. Oktober 2012
10-12 Uhr The Tate War
Antony Lerman: British Society and the Tate War< /br>
Anne Vira Figenschou: Dialogue of Revenge. The Sandra Series
Moderation: Cilly Kugelmann
13-13:45 Uhr Kuratorenführung durch die Ausstellung »R. B. Kitaj (1932-2007). Obsessionen« oder:
»Kitaj... In the Picture« – Dokumentarfilm von Jake Auerbach (UK 1994, engl. OV, 40 Min.)
14-16 Uhr Diaspora
Isolde Charim: Die diasporische Gesellschaft
Yael Bartana: And Europe will be stunned?
Moderation: Inka Bertz

Die Vorträge wurden teils in englischer, teils in deutscher Sprache gehalten und wurden überwiegend simultan übersetzt. In Kooperation mit der Akademie der Künste Berlin und der Humboldt Universität zu Berlin.

Unterstützer:
Wir danken unseren Unterstützern: Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin e.V., Dr. Friedrich Christian Flick und die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika.

Was, wann, wo?

  • Wann 25. Oktober 2012, 15-20:30 Uhr, 26. Oktober 2012, 10-16 Uhr
  • Wo Altbau 2.OG, Großer Saal

    
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

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