Auswanderungsgeschichten

Einblicke in unsere Dauerausstellung

In der Achse des Exils begegnen Sie zuerst einer Vitrine, die sich den restriktiven Mitnahmebestimmungen widmet, die in der NS-Zeit für Flüchtlinge aus Deutschland galten.

Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus
Ort

Libeskind-Bau UG, Achsen


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Vier Geschichten zeigen, was Emigrant*innen doch noch retten konnten. Margarete Sachs, die Mutter der Dichterin und späteren Nobelpreisträgerin Nelly Sachs, nahm ihren Ehering und den ihres verstorbenen Ehemannes mit. Eheringe gehörten zu den wenigen Schmuckstücken, die ausgeführt werden durften. 1940 flüchteten Margarete und Nelly Sachs mit einer der letzten Passagiermaschinen aus Berlin nach Stockholm.

Zu den Emigrationsgeschichten zeigen wir Fotografien, auf denen antisemitische Ortsschilder mit Aufschriften wie »Juden nicht erwünscht« zu sehen sind. Werner Fritz Fürstenberg, der damals bereits in die Niederlande emigriert war, fotografierte die Schilder 1935 in der westdeutschen Provinz, um die Ausgrenzung von Jüd*innen aus der deutschen Gesellschaft zu dokumentieren.

Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus
Ort

Libeskind-Bau UG, Achsen


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Highlights (10) Was Sie in unserer Dauerausstellung erwartet Show all

Was Sie in unserer Dauerausstellung erwartet

Einige Themen, Objekte und Stationen unserer Dauerausstellung stellen wir hier in aller Kürze vor.

Der Weg in die Dauerausstellung

Über eine Treppe gelangen unsere Besucher*innen vom Haupteingang in den Libeskind-Bau, in dem die Dauerausstellung beginnt.

Glaubenssachen

Die drei Filmstationen zu den »Glaubenssachen« im 2. Obergeschoss zeigen unterhaltsam wichtige Inhalte von Judentum, Christentum und Islam.

Der Schabbattisch

Im Ausstellungskapitel »Tradition und Wandel« im 2. Obergeschoss werden Dinge gezeigt, die zum Ruhetag gehören.

Oh Tannenbaum

Im Kaiserreich war ein Weihnachtsbaum auch in einigen jüdischen Haushalten zu finden, in unserer Dauerausstellung steht er im Ausstellungsbereich »Familienleben«.

Die Schulbank drücken

Geschichte und Gegenwart jüdischer Schulen: Lauschend und stöbernd erfahren Sie hier etwas über das hebräische Alphabet oder den jüdischen Kalender.

Exilwege

Eine interaktive Karte zeigt Ihnen alle Länder der Welt und Informationen darüber, ob sie Jüd*innen nach 1933 Exilmöglichkeiten boten.

Vor Gericht: Auschwitz- und Majdanek-Prozess

Porträts der Prozessbeteiligten zum Düsseldorfer Majdanek-Prozess und eine Filminstallation mit Meinungen zum Auschwitz-Prozess im 1. Obergeschoss.

Was würdest du mitnehmen?

Welche Dinge jüdische Kinder mit ins Exil nahmen, kann man im 1. Obergeschoss entdecken und ihre Geschichten dazu nachlesen.

Auswanderungsgeschichten

In der Achse des Exils im Untergeschoss des Libeskind-Baus finden Sie Dinge, die Menschen mit in die Emigration genommen haben.

Kinderinsel

Im 1. Obergeschoss gibt es einen Bereich für Kinder mit der Möglichkeit, Objekte zu fühlen, anzuschauen oder eigene Bilder zu malen.

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