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Schwarz-weiß-Foto eines noch im Bau befindlichen, leeren Raums, in dessen Betonwänden durch sehr schräge Fenster Licht einfällt.

Silke Helmerdig, Baudokumentation des Jüdischen Museums Berlin, 26.5.1995; Gestaltung: buerominimal

Ken Adam & Chaim Heinz Fenchel – deutsch-jüdische Filmarchitekten

Filmvorführung im Rahmen der Ausstellung Between the Lines

Im Rahmen der Ausstellung Between the Lines zeigen wir in Kooperation mit dem Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg (JFBB) zwei Filme der in Berlin geborenen deutsch-jüdischen Filmarchitekten Ken Adam und Chaim Heinz Fenchel.

So, 10. Mai 2026, 14–18:30 Uhr

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Die W. M. Blumenthal Akademie ist grün markiert

Wo

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Programm

14 Uhr

Einführung

Dr. Lea Wohl von Haselberg, künstlerische Leiterin des JFBB

14:10–15:30 Uhr

Film The Trouble with Money

The Trouble with Money (Komedie om Geld, NL 1936, Regie Max Ophüls, 79 min., OV mit englischen Untertiteln) – Filmarchitekt: Heinz Fenchel

15:30– 16 Uhr

Pause

16–16:15 Uhr

Film This is the War Room

Als Vorfilm zu Dr. Strangelove zeigen wir einen Dokumentarfilm zur Arbeitsweise von Ken Adam: This is the War Room (DE 2017, Regie Boris Hars-Tschachotin, 12 min.)

16:15–18:00 Uhr

Film Dr. Strangelove

Dr. Strangelove or: How I learned to Stop Worrying and Love the Bomb (GB 1964, Regie Stanley Kubrick, 95 min., OV mit deutschen Untertiteln) – Filmarchitekt: Ken Adam

Schwarz-weißes Logo mit zwei stilisierten Lorbeerkränzen. In der Mitte stehen die Buchstaben JF, gefolgt von einem Sternsymbol und BB. Darunter der Schriftzug Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg.

Chaim Heinz Fenchel 

Chaim Heinz Fenchel (1906–1988) gehörte in den 20er-Jahren zu den meistbeschäftigsten Filmarchitekten in Deutschland. 1933 floh er ins Exil und arbeitete in Österreich, der damaligen Tschechslowakei, Frankreich, Dänemark und Holland. Der Film The Trouble with Money war sein letzter Film. Fenchel emigrierte 1937 schließlich nach Palästina und arbeitete fortan ausschließlich als klassischer Architekt. Er wurde bekannt für seine eleganten Kaffeehäuser und Luxushotels. The Trouble with Money ist eine Komödie über einen respektablen Bankdirektor, der plötzlich viel Geld verliert.

Ken Adam

Ken Adam (1921–2016) emigrierte 1934 mit seinen Eltern und Geschwistern nach London. Er studierte in London Architektur, kämpfte im Zweiten Weltkrieg als Pilot in der britischen Luftwaffe und kam in den 1950er-Jahren als Szenenbildner zum Film. Seine berühmtesten Film-Sets schuf er für James Bond-Filme und für Filme von Stanley Kubrick. Dr. Strangelove or: How I Iearned to Stop Worrying and Love the Bomb ist eine schwarze Satire über einen hilflosen amerikanischen Präsidenten und seine kriegsverrückten Berater, die den Einsatz einer Atombombe planen.

Schwarz-weiß-Foto eines noch im Bau befindlichen, leeren Raums, in dessen Betonwänden sehr schräge Fenster sind, durch die Licht einfällt.

Alle Angebote zur Ausstellung Between the Lines Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin

Über die Ausstellung

Between the Lines Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin – 8. Mai bis 1. Nov 2026

Begleitprogramm & Führungen

Gespräch mit Daniel Libeskind, Filmvorführungen, JMB Buchclub und öffentliche Führungen – alle Termine im Kalender

Siehe auch

Was, wann, wo?

  • WannSo, 10. Mai 2026, 14–18:30 Uhr
  • Wo W. M. Blumenthal Akademie,
    Klaus Mangold Auditorium
    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)
    Zum Lageplan
  • Eintritt

    6 €, erm. 3 € – die Anmeldung ist in Kürze über den Ticket-Shop möglich

  • Sprache Originalfassung mit englischen und deutschen Untertiteln

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