Ausstellungs- und Veranstaltungsvorschau Januar bis März 2017

Presseinformation

Pressemitteilung vom4. Januar 2017

Ausstellung GOLEM bis zum 29. Januar 2017: Homunkuli, Cyborgs, Roboter, Androide: Der Mythos vom Menschen, der künstliches Leben erschaffen kann, steht im Mittelpunkt der großen Golem-Ausstellung. Bis heute inspiriert die prominenteste jüdische Legendenfigur Generationen von Künstlern und Autoren. Ein Wesen, geformt aus unbelebter Materie wie Staub oder Erde, wird durch rituelle Beschwörung und hebräische Buchstabenkombinationen zum Leben erweckt. Geschaffen von einem menschlichen Schöpfer, wird der Golem zum Helfer, zum Gefährten oder zum Retter einer jüdischen Gemeinde in Gefahr.

Kontakt und Presseakkreditierung:
Pressestelle
Tel.: 
+49 (0)30 259 93 419
Fax: 
+49 (0)30 259 93 400

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Ort

Jüdisches Museum Berlin

Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

In vielen Golem-Erzählungen gerät das Geschöpf außer Kontrolle und der Golem selbst wird zur Bedrohung für den, der ihn geschaffen hat. Anhand der Golem-Figur untersucht die Ausstellung Themen wie Kreativität, Schöpfung, Macht und Erlösung. Sie zeigt die thematische Fülle des Stoffes, wie er sich in mittelalterlichen Manuskripten, in vielschichtigen Erzählungen und in Kunstwerken aus den letzten zweihundert Jahren darstellt. Ob in Malerei, Skulptur, Objektkunst, Video, Installation, Fotografie oder Illustration: Der Golem lebt und mit ihm die Frage danach, was es bedeutet ein Mensch zu sein.

Begleitband Kerber Verlag, 184 Seiten
Ort Altbau, 1. OG
Öffnungszeiten täglich 10 bis 20 Uhr, montags 10 bis 22 Uhr
Eintritt Mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
Mehr Informationen www.jmberlin.de/golem
Führungen nur noch im Januar, sonntags 14 Uhr. Eintritt: 3 Euro pro Person zzgl. Museumsticket

Ausstellung Eran Shakine: A Muslim, a Christian and a Jew – bis zum 5. März 2017

In seinen großformatigen Zeichnungen setzt sich Eran Shakine (* 1962 in Tel Aviv) humorvoll mit der Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Muslimen, Christen und Juden auseinander. Ein äußerlich nicht unterscheidbares Trio steht in der Serie als Symbol für die drei großen Weltreligionen. Auf der Suche nach gemeinsamen Ursprüngen, der Liebe Gottes oder dem Dialog mit Mose, erleben sie verschiedene skurrile oder ganz alltägliche Situationen. So unbeschwert die Zeichnungen wirken, so ernsthaft ist ihre Aussage: Muslime, Christen und Juden teilen trotz der unterschiedlichen Auslegung der Schriften eine gemeinsame Geschichte. Ihre Wünsche, Träume und Hoffnungen liegen letztendlich ganz nah beieinander.

Ort Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie
Öffnungszeiten täglich 10 bis 20 Uhr, montags 10 bis 22 Uhr
Eintritt Mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
Mehr Informationen www.jmberlin.de/eran-shakine

Ausstellung Cherchez la femme. Perücke, Burka, Ordenstracht – 31. März bis 2. Juli 2017

Schlagzeilen und Bademode, Kopftücher und Demonstrationen, Modeschauen und Papstaudienzen: wie viel Religiosität säkulare Gesellschaften vertragen, zeigt eine aktuelle Intervention. In den 1950/60er Jahren trugen Stilikonen wie Grace Kelly das Kopftuch als modisches Accessoire. Heute bedecken Frauen vor allem in religiösen Zusammenhängen ihre Haare. Diese Traditionen reichen zurück bis in die Antike, als Status und Mode bestimmten, welche Frauen sich verhüllten. Noch immer gilt das Haar vielen Kulturen als zu intim, um es öffentlich zu zeigen. Heute finden Frauen in Judentum und Islam neue Wege, um ihre religiösen Traditionen mit einem modernen Lebensstil zu verbinden. Konflikte in männlich geprägten Gesellschaften bleiben nicht aus, die Grenzen des Akzeptablen sind stets neu zu verhandeln.

Ort Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie
Öffnungszeiten täglich 10 bis 20 Uhr, montags 10 bis 22 Uhr
Eintritt Mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
Mehr Informationen www.jmberlin.de/cherchez-la-femme

23. Januar: Der Golem und Jacaszek

Stummfilm mit Live-Begleitung | Begleitprogramm zur Ausstellung GOLEM

Regie: Paul Wegener und Carl Boese, Deutschland 1920, 87 Minuten
Als berühmteste filmische Adaption der Golem-Erzählung gilt Paul Wegeners Stummfilm-Klassiker »Der Golem, wie er in die Welt kam« von 1920. Der starke, ungelenk roboterhafte Golem mit der markanten Frisur, den Paul Wegener selbst spielte, prägt Darstellungen in Kunst und Film bis in die Gegenwart. Der Film gilt zudem als früher Meilenstein des Horror-Genres.
Musikalisch begleitet wird die Filmvorführung von dem international gefragten polnischen Musiker Michał Jacaszek. Mit seinen Collagen aus elektronischen Texturen und barocker Instrumentierung steht er für fragile Balancen zwischen betäubender Melancholie und kristallklarer Schönheit.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin statt.

Ort Altbau 2. OG, Großer Saal
Eintritt frei
Zeit 19 Uhr
Besucheranmeldung Tel. 030-25993 488 oder reservierung@jmberlin.de

26. Januar: Juden in Nordafrika zur Zeit des Zweiten Weltkriegs

Podiumsdiskussion und Dokumentarfilm | Innerhalb des Schwerpunkts »Juden in islamisch geprägten Ländern« der Akademieprogramme

Mit der deutschen Besetzung Frankreichs im Juni 1940 gerieten die französischen Kolonialgebiete in Nordafrika unter Verwaltung des kollaborierenden Vichy-Regimes. Rund 450 000 Jüdinnen und Juden lebten zu diesem Zeitpunkt in Marokko, Algerien, Tunesien und in Libyen, das bereits der Achsenmacht Italien unterstand. Die jüdische Bevölkerung wurde diskriminierenden Rassengesetzen unterworfen, Arbeitslager wurden errichtet und Deportationen in europäische Konzentrationslager durchgeführt. Der Thementag widmet sich der Geschichte der Jüdinnen und Juden in Nordafrika zwischen 1938 und 1945 und nimmt Aufarbeitung und Erinnerungspolitik in den Blick.
Referenten: Michel Abitbol (Jerusalem), Patrick Bernhard (Potsdam), Haim Saadoun (Jerusalem) und Eric Salerno (Rom).
Mit deutscher und englischer Simultanübersetzung
Zum Auftakt wird der Dokumentarfilm »A Matter of Time« (Israel 2005) gezeigt.

Ort W. Michael Blumenthal Akademie, Saal
Eintritt frei
Zeit 15 Uhr
Besucheranmeldung Tel. 030 259 93 488 oder reservierung@jmberlin.de

7. Februar: Shakine Live

Artist Talk mit Live Painting und DJ in der Ausstellung | Begleitprogramm zur Ausstellung A Muslim, a Christian and a Jew

Mit lockerem Strich zeichnet Eran Shakine live Motive aus seinem Werkzyklus »A Muslim, a Christian and a Jew Knocking on Heaven’s Door« auf großformatige Leinwände. Das visuelle Erlebnis wird von einem DJ begleitet. Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Künstler statt, der mit seinen Bildgeschichten zum Nachdenken über den Kern der Weltreligionen anregt.

Ort Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie
Eintritt Mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
Zeit 19 Uhr
Besucheranmeldung Tel. 030 259 93 488 oder reservierung@jmberlin.de

9. Februar: Vater unser – Eine Sintifamilie erzählt

Lesung und Gespräch im Rahmen der Reihe »Neue deutsche Geschichten«

Die deutsche Sintezza, Bürgerrechtlerin und Autorin Anita Awosusi gibt in ihrem Buch Einblick in ihre Familienbiografie und in die historischen Ereignisse und Nachwirkungen des Nationalsozialismus. Ausgehend von Gesprächen mit ihrem Vater, dem Musiker und Geigenbauer Hermann Weiß, erzählt Awosusi von seinem Leben und Überleben, von Deportation, Zwangsarbeit, sowjetischer Kriegsgefangenschaft und der Rückkehr in die Heimatstadt Karlsruhe. Zugleich reflektiert sie ihre eigene Entwicklung vom Kind der Nachkriegszeit zur Publizistin und aktiven Bürgerrechtlerin der deutschen Sinti und Roma. Es moderiert Rosa Fava (Fellow Jüdisches Museum Berlin).

Ort W. Michael Blumenthal Akademie, Saal
Eintritt frei
Zeit 19 Uhr
Besucheranmeldung Tel. 030 259 93 488 oder reservierung@jmberlin.de

13. Februar: Gottes Körper

Christoph Markschies im Gespräch mit Peter Schäfer

Christoph Markschies macht uns in seinem Buch über die antiken Religionen mit einem erstaunlich fremdartigen Christentum bekannt, das tief in der Welt der heidnischen Gottesvorstellungen verwurzelt war. Anhand der Verbindungslinien zwischen den antiken Religionen erklärt er, warum sich die bis heute geläufige Vorstellung von Gott als körperlosem Wesen erst im Mittelalter durchgesetzt hat und wie man sich den Körper Gottes konkret vorgestellt hat. Markschies verfolgt philosophische und theologische Debatten, besichtigt die antiken Tempel und legt zahlreiche Bezüge zwischen dem christlichen und jüdischen Gott und den paganen Göttern offen. Daneben geht es immer wieder um den Menschen, seinen Körper, seine Seele und um die Heilkraft der Religion. Wer morgens gerne kalt duscht, sollte dieses bahnbrechende Buch mit seinem verstörend neuen Blick auf den christlichen Gott kennenlernen.
In Kooperation mit dem Verlag C.H.Beck.

Ort W. Michael Blumenthal Akademie, Saal
Eintritt frei
Zeit 19 Uhr
Besucheranmeldung Tel. 030 259 93 488 oder reservierung@jmberlin.de

16. Februar: Die Zerreißprobe – Wie die Angst vor dem Fremden unsere Demokratie bedroht

Lesung und Podiumsdiskussion mit Lamya Kaddor

Alle sprechen darüber, wie sich Geflüchtete und Einwanderer integrieren können – Lamya Kaddor dreht die Blickrichtung um. In ihrem Buch fragt die Islamwissenschaftlerin und Pädagogin, inwiefern sich die Mehrheitsgesellschaft ändern muss, damit das Zusammenleben gelingt und liberale Grundsätze nicht aufgegeben werden. Nach dem Erscheinen von Die Zerreißprobe sah sich die Autorin so massiven Drohungen aus dem rechten Spektrum ausgesetzt, dass sie sich vom Schuldienst beurlauben lassen musste.
Lamya Kaddor liest aus ihrem Buch und diskutiert mit Staatsministerin Aydan Özoǧuz und Andreas Zick vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (Universität Bielefeld) über die aktuelle Polarisierung der Gesellschaft, die Verdrängung kritischer Stimmen aus dem öffentlichen Diskurs durch Rechtspopulisten und über politische und gesellschaftliche Gegenstrategien. Es moderiert Yasemin Shooman (Jüdisches Museum Berlin).

Ort W. Michael Blumenthal Akademie, Saal
Eintritt frei
Zeit 19 Uhr
Besucheranmeldung Tel. 030 259 93 488 oder reservierung@jmberlin.de

22. Februar: Europa gegen die Juden. 1880–1945

Daniel Cohn-Bendit diskutiert mit dem Autor Götz Aly

Der Holocaust ist nicht allein aus der deutschen Geschichte heraus erklärbar. Sowohl in West- als auch in Osteuropa hatte die Judenfeindschaft seit 1880 sprunghaft zugenommen – angetrieben von Nationalismus und sozialen Krisen. Ohne die Schuld der deutschen Täter zu mindern, zeigt der Historiker Götz Aly, wie Rivalität und Neid, Diskriminierung und Pogrome vielerorts dazu beigetragen haben, den Boden für Deportationen und Morde zu bereiten. Erstmals wird so der moderne Antisemitismus als grenzüberschreitendes Phänomen dargestellt.
In Kooperation mit dem S. Fischer Verlag.

Ort Altbau 2. OG, Großer Saal
Eintritt frei
Zeit 19 Uhr
Besucheranmeldung Tel. 030 259 93 488 oder reservierung@jmberlin.de

Ethische Fragen in Judentum und Islam

Dialogische Ringvorlesung im Rahmen des Jüdisch-Islamischen Forums

Die Ringvorlesung greift ethisch brisante Fragen aus unterschiedlichen Lebensbereichen auf und beleuchtet sie aus jüdischer und islamischer Perspektive. Zu jeder Vorlesung sind zwei Wissenschaftler eingeladen, die die jeweiligen Positionen vorstellen und miteinander in einen Dialog treten.

23. Februar: Grenzen des Lebens – Bioethische Fragen

Der Fortschritt in Biotechnologie und Medizin konfrontiert säkulare wie religiöse Gemeinschaften mit Themen, die das menschliche Selbstverständnis, traditionelle Werte und Sozialverhältnisse herausfordern. Laurie Zoloth, Professorin für Religion am Weinberg College, Northwestern University, und İlhan İlkılıç, Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin und Ethik der Universität Istanbul, diskutieren jüdische und muslimische Haltungen zu Behandlungsmethoden der Reproduktionsmedizin, Stammzellenforschung, Gentherapie und Sterbehilfe. Dabei berühren sie die großen existenziellen Fragen nach dem Beginn und Ende des Lebens, sowie nach Würde und Sinn der menschlichen Existenz.
In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung.
Mit deutscher Simultanübersetzung.

Ort W. Michael Blumenthal Akademie, Saal
Eintritt frei
Zeit 19 Uhr
Besucheranmeldung Tel. 030 259 93 488 oder reservierung@jmberlin.de

9. März: Damascus With Love (Dimashq ma’ hubbi)

Filmvorführung

Spielfilm, Syrien 2010, 91 Minuten, Arabisch mit englischen Untertiteln
Kurz vor ihrer geplanten Emigration nach Italien erfährt die syrische Jüdin Hala, dass ihr lange verloren geglaubter Geliebter Nabil noch am Leben ist. Die Suche nach ihm wird zu einer poetischen und oft absurden Reise durch Syrien, auf der Hala nicht nur ihre eigene Vergangenheit kennenlernt, sondern auch die Geschichte und Schönheit ihres Landes. Ein tragikomisches Roadmovie und ein Plädoyer für ein multikonfessionelles, multikulturelles Syrien.
Vor dem Film stellt der US-amerikanische Fotograf Robert Lyons sein Fotoprojekt Silenced Sacred Spaces: Selected Photographs of Syrian Synagogues vor.
Ein Abend im Rahmen der Veranstaltungsreihe Zwischen Marrakesch und Maschhad innerhalb des Schwerpunkts »Juden in islamisch geprägten Ländern« des Jüdisch-Islamischen Forums.

Ort W. Michael Blumenthal Akademie, Saal
Eintritt frei
Zeit 19 Uhr
Besucheranmeldung Tel. 030 259 93 488 oder reservierung@jmberlin.de

W. Michael Blumenthal Lecture

Zu Ehren des Gründungsdirektors des Jüdischen Museums Berlin findet erstmals die W. Michael Blumenthal Lecture statt. In diesem Rahmen diskutieren international renommierte Wissenschaftler gesellschaftspolitisch hochaktuelle Themen.

16. März: José Casanova: Säkularisierung oder Rückkehr des Religiösen?

Über das Verhältnis von Religion und Säkularität in europäischen Gesellschaften
José Casanova, Leiter des Berkley Center’s Program on Globalization, Religion and the Secular, eröffnet die W. Michael Blumenthal Lectures. Der Religionssoziologe ist einer der bedeutendsten Experten für Fragen der Säkularisierung und des Verhältnisses von Staat und Glaubensgemeinschaften. Er vertritt die Position, dass Religion in der modernen Gesellschaft keinesfalls an Bedeutung verliere, und tritt der Annahme entgegen, Säkularisierung sei eine Vorbedingung für offene, tolerante Gesellschaften.
Gefördert von der Hubert Burda Media Holding GmbH & Co.

Ort Altbau EG, Glashof
Eintritt frei
Zeit 19 Uhr
Besucheranmeldung Tel. 030 259 93 488 oder reservierung@jmberlin.de

21. März: Eine Synagoge für Christen. Die Geschichte und Bedeutung der Greifswalder Lehrsynagoge

Buchvorstellung mit den Herausgebern Daniel Stein Kokin und Christfried Böttrich

Zwischen 1706 und 1708 richtete der Greifswalder Theologieprofessor Johann Friedrich Mayer in seinem Haus eine für Lehrzwecke bestimmte Synagoge ein. Ausgeführt wurde diese Arbeit von dem Judaeus conversus Christoph Wallich, der darüber auch eine kleine Broschüre verfasste. Nach Mayers Tod 1712 gelangte die »Synagoge« auf abenteuerlichen Wegen über Leipzig nach Dresden, wo sie fortan im Wallpavillon des Zwingers als Teil eines »Juden-Cabinets« zu sehen war. Nach 1836 verlieren sich ihre Spuren. Das vorzustellende Buch geht diesem Projekt nach und versucht, sein theologie- und kulturgeschichtliches Umfeld neu zu erschließen.

Ort Altbau 2. OG, Großer Saal
Eintritt frei
Zeit 19 Uhr
Besucheranmeldung Tel. 030 259 93 488 oder reservierung@jmberlin.de

26. März: Fünf Berliner Werke von Micha Ullman

Eine künstlerische Stadterkundung

Fünf Bodendenkmale und Skulpturen des israelischen Bildhauers Micha Ullman gibt es in den Berliner Bezirken Kreuzberg, Mitte und Tiergarten zu entdecken. Inka Bertz (Jüdisches Museum Berlin) und Thomas Lackmann (Mendelssohn-Gesellschaft) nehmen Sie mit auf eine besondere Rundfahrt zu Ullmans Kunstwerken »Niemand«, »Blatt«, »Bibliothek«, »Stufen« und »Haus Mendelssohn«, die zwischen 1990 und 2015 entstanden.
In Kooperation mit der Mendelssohn-Gesellschaft.

Treffpunkt vor der W. Michael Blumenthal Akademie
Eintritt 15 Euro
Zeit 11 Uhr
Dauer 2,5 Stunden
Besucheranmeldung Tel. 030 817 04 726 oder reservierung@mendelssohn-remise.de

29. März: Un/Möglichkeiten. Perspektiven auf die Teilhabe von Geflüchteten

Keynote und Podiumsdiskussion

Vieles wird über Flucht und Geflüchtete seit dem Sommer 2015 diskutiert. Die Unterscheidung zwischen »Wir« und den »Anderen« wird dabei selbstverständlich fortgeführt. Welche historisch gewachsenen Dominanzverhältnisse sich in dieser Unterscheidung manifestieren, bleibt oft ausgeblendet. Gemeinsam mit Gurminder K Bhambra (University of Warwick, UK) und Vertretern aus Politik und Gesellschaft richtet das Jüdische Museum Berlin den Blick auf diese Verhältnisse – und diskutiert ihre Bedeutung für die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Teilhabe von Geflüchteten.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Fachtagung »Un/Möglichkeiten. Perspektiven auf die Teilhabe von Geflüchteten« statt.
In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Ort Altbau 2. OG, Großer Saal
Eintritt frei
Zeit 19 Uhr
Besucheranmeldung forum.aj@fes.de

Bildmaterial für die Berichterstattung

Folgende Pressefotos können zur Bebilderung redaktioneller Beiträge über das Jüdische Museum Berlin unter Nennung der Bildunterschriften und Copyrightangaben honorarfrei verwendet werden. Für anderweitige Nutzungszwecke bitten wir, mögliche Kosten- und Copyrightfragen im Vorhinein mit uns abzuklären.

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