Ausstellungsvorschau 2027
Pressemitteilung vom Di, 3. Nov 2026
Schlager
17.09.2027–23.04.2028, Altbau
Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Schlagers von den 1920er- bis zu den 1980er-Jahren. Entlang der Karrieren jüdischer Protagonist*innen im Schlagerbetrieb der Weimarer Republik, der BRD und der DDR veranschaulicht die Ausstellung, wie eng Populärkultur, Geschichte und Politik miteinander verwoben sind. Sie rückt die Geschichte der jüdischen Akteur*innen in den Fokus und greift Fragen nach Erinnerung und Verdrängung, Ausgrenzung und Instrumentalisierung, Zugehörigkeit und Identität auf. So ermöglicht die Ausstellung einen neuen Blick auf die deutsche Kultur- und Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts.
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Dr. Margret Karsch
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Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin
Henry Rox
05.03.2027–15.8.2027, Eric F. Ross Galerie
Skulpturen aus Obst und Gemüse – eindrücklich in Szene gesetzt, mit Witz und Charme – der Vergänglichkeit durch die Fotografie entrissen. Geschaffen hat diese Wesen der traditionell ausgebildete Bildhauer Henry Rox, der jedoch nach seiner Emigration 1934 von Berlin nach England neue Schaffensformen für sich entdeckte. Sie fanden Eingang in Kinderbücher und zahlreiche Magazine, darunter Harper’s Bazaar und Vogue. Nach seinem Tod 1967 geriet Henry Rox in Vergessenheit. Nun hat das JMB von einem privaten Sammler eine großzügige Schenkung erhalten und präsentiert Rox´ Werk in der Eric F. Ross Galerie.
2026 eröffnet
Das Gegenteil von Jetzt.
Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart
bis 10. Januar 2027, Altbau
Das JMB lädt sein Publikum ein, sich anhand von 12 künstlerischen Projekten von der Gegenwart zu lösen und nach gesellschaftsverändernden Ansätzen zu suchen. Die Werke wurden eigens für die Ausstellung entwickelt und sollen das Publikum dazu anregen, die Auseinandersetzung mit einem oft bedrückenden Jetzt aufzunehmen, um ihm eigene Vorstellungen entgegenzusetzen. Die Perspektive der jüdischen Minderheit, die im Lauf ihrer Geschichte vielen unerträglichen Gegenwarten standhalten musste, ist einer der Ausgangspunkte von Das Gegenteil von Jetzt. Die Ausstellung fragt nach einer Umkehr, einem Gegenteil, einem besseren Leben für alle.
Mit Yael Bartana, Andrea Büttner, Chto Delat, Arnold Dreyblatt, William Forsythe, Dana Kavelina, Alexander Kluge, Daniel Laufer, Dor Zlekha Levy, Ari Benjamin Meyers, Alona Rodeh, Eran Schaerf.