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Schwarz-weiß-Foto eines noch im Bau befindlichen, leeren Raums, in dessen Betonwänden durch sehr schräge Fenster Licht einfällt.

Die Berliner Republik

Podiumsgespräch im Rahmen der Ausstellung Between the Lines

Am 10. September 2001 wurde die Gästeliste zur feierlichen Eröffnung des Jüdischen Museums Berlin (JMB) in den Berliner Seiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung abgedruckt. Die Überschrift lautete Die Berliner Republik. Wie kam es dazu?

Do, 25. Jun 2026, 20 Uhr

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Die W. M. Blumenthal Akademie ist grün markiert

Wo

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Zum 25. Jubiläum des JMB blicken wir auf die Jahre um die Gründung des Museums, von den Nachwendejahren der 1990-er bis in die frühen 2000-er zurück. Die heftigen und zum Teil bitter geführten Debatten um Nationalsozialismus und Holocaust reichten von Martin Walsers „Moralkeule Auschwitz” bis zu Daniel Goldhagens „willigen Vollstreckern” und den Verbrechen der Wehrmacht, von Restitution und Entschädigung bis zum Erinnern im öffentlichen Raum. Während Steven Spielberg mit seinem Film Schindlers Liste (Deutschland-Premiere 1994) eine Veränderung in der Zeitzeugenschaft erwirkte, setzte der Prozess um den Holocaust-Leugner David Irving, abgeschlossen im April 2000, neue juristische Zeichen.

Beim Blick zurück auf diese Debatten wird deutlich, dass die heute als hegemonial und ritualisiert kritisierte Erinnerungskultur noch nicht lange in der deutschen Gesellschaft selbstverständlich ist. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie von verschiedenen Opfergruppen hart und gegen große politische Widerstände erkämpft. In den Vereinigungsjahren der 1990er erfolgte schließlich – weiterhin politisch umkämpft – eine Institutionalisierung und bundespolitische Verankerung des Umgangs mit Nationalsozialismus, Holocaust und jüdischer Geschichte, der wir auch die Gründung des JMB zu verdanken haben.

In einem Panelgespräch mit Protagonist*innen und Beobachter*innen der erinnerungspolitischen Debatten der 1990-er und Nullerjahre blicken wir zurück auf die turbulenten Jahre rund um die Eröffnung des Jüdischen Museums Berlin. In einem Panelgespräch mit Protagonist*innen und Beobachter*innen der erinnerungspolitischen Debatten der 1990-er und Nullerjahre blicken wir zurück auf die turbulenten Jahre rund um die Eröffnung des Jüdischen Museums Berlin.

Mit: 

Heinrich Wefing, Journalist, Ressortleiter Politik bei DIE ZEIT 

Inka Bertz, ehemalige Leiterin der Kunstsammlung des JMB 

Michael Brenner (angefragt), Historiker, seit 1997 am neu eingerichteten Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München 

Moderation: Shelly Kupferberg

Blick auf die Zinkfassade des Libeskind-Baus vor blauem Himmel (Ausschnitt)

Alles rund ums Jubiläum

Begleitprogramm & Führungen

Familiensonntage, Sommerfeste, Konzerte und mehr – alle Termine im Kalender

Ausstellungen

Bestände und Projekte

Siehe auch

  • ANOHA – die Kinderwelt des Jüdischen Museum Berlin feiert ihren 5. Geburtstag!
  • FREUNDE DES JMB – seit 25 Jahren verbunden: Erfahren Sie mehr über unseren Freundeskreis!
  • di.kla – der digitale Klassenraum des Jüdischen Museum Berlin
  • Jewish Places – entdecken Sie Orte jüdischen Lebens in Deutschland!
  • JMB APP – der Audioguide des Jüdischen Museum Berlin

Was, wann, wo?

  • WannDo, 25. Jun 2026, 20 Uhr
  • Wo W. M. Blumenthal Akademie,
    Klaus Mangold Auditorium
    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)
    Zum Lageplan
  • Eintritt

    frei

  • Sprache Deutsch

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