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Ab 23. August 2020 präsentiert die vollständig neu gestaltete Dauer­ausstellung jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Bis dahin bleibt das Jüdische Museum Berlin wegen Umbaus geschlossen.

Das Sammlungs­management

Aufgaben und Ansprech­partner*innen

Das Sammlungs­management sieht seine zentrale Aufgabe darin, unsere Sammlungs­bestände und die uns anvertrauten Leih­gaben sowohl best­möglich zu schützen und zu erhalten, als auch zu dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Als Restaurator*innen beugen wir Schäden an Sammlungs­werken vor, indem wir für sach­gerechte Verpackungen und Lagerung in unseren Kunst­depots sorgen sowie Klima, Licht und Schädlinge überwachen.

Wir kümmern uns zudem um die objekt­schonende Präsentation in Ausstellungen. Wir dokumentieren den Erhaltungs­zustand und identifizieren Material und Techniken der Herstellung. Wenn nötig, stabilisieren wir die materielle Substanz einzelner Objekte durch restauratorische Eingriffe.

Gemälde auf einer Staffelei auf einem Tisch, davor Handschuhe und Werkzeuge

Zustands­kontrolle und Ein­rahmung des Gemäldes Simson und Dalila von Max Lieber­mann, 1894, Öl auf Lein­wand; Jüdisches Museum Berlin, Inv.-Nr. GEM 86/22/0, Foto: Stephan Lohrengel

Blau behandschuhte Hände arbeiten mit Pinzette an einem sehr alten, dicken Buch

Restaurierung eines Bandes des ersten in Deutschland gedruckten Talmud (Massechet Schabbat, Frankfurt an der Oder, 1697). Um den Buch­deckel wieder mit dem Buch­block verbinden zu können, werden die Bünde verlängert; Jüdisches Museum Berlin, Inv.-Nr. 2018/194/0 bzw. VII.3. Masse 194, Foto: Stephan Lohrengel.

Als Registrar*innen koordinieren wir die Leih­bedingungen und organisieren termin­gerechte Kunst­transporte des internationalen Leih­verkehrs. Außerdem sind wir Ansprech­partner*innen für alle organisatorischen Rahmen­bedingungen unserer Ausstellungen.

Die Sammlungs­dokumentation sorgt für die wissenschaftlich korrekte Erfassung und Erschließung unserer Bestände, damit unsere Objekte und Dokumente für Ausstellungen und andere Projekte genutzt werden können. Sie sollen Forscher*innen zugänglich sein und auch allen anderen Interessierten zur Verfügung stehen. Unser Thesaurus zur deutsch-jüdischen Geschichte ermöglicht Ihnen, in unseren online präsentierten Objekten gezielt nach Themen zu recherchieren.

Stapel mit Protokollen, teilweise mit Klebezettel, auf denen handschriftlich „Rückgabe“ steht

Während eines Ausstellungs­abbaus werden alle Objekte auf Listen und in Protokollen erfasst, um sie anschließend sicher verpackt an die Leih­geber*innen zurück­zugeben; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stephan Lohrengel.

Ansprechpartner*innen

Gisela Märtz
Leitung Sammlungsmanagement
T +49 (0)30 259 93 555
g.maertz@jmberlin.de

Iris Blochel-Dittrich
Sammlungsdokumentation
T +49 (0)30 259 93 442
i.blochel@jmberlin.de

Barbara Decker
Gemälderestauratorin
T +49 (0)30 259 93 572
b.decker@jmberlin.de

Stephan Lohrengel
Papierrestaurator
T +49 (0)30 259 93 551
s.lohrengel@jmberlin.de

Katrin Strube
Registrarin Sammlungen
T +49 (0)30 259 93 417
k.strube@jmberlin.de

Petra Hertwig
Registrarin Wechselausstellungen
T +49 (0)30 259 93 438
p.hertwig@jmberlin.de

Adresse:

Postadresse

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Die Ansprechpartnerin für Foto-Reproduktionen ist Valeska Wolfgram (T +49 (0)30 259 93 433, E-Mail: fotodoku@jmberlin.de). Leihanfragen müssen mindestens sechs Monate im Voraus gestellt werden. Für Nachfragen zur organisatorischen Abwicklung wenden Sie sich bitte an Katrin Strube (T +49 (0)30 259 93 417, E-Mail: k.strube@jmberlin.de).

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