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Familienbilder.
Selbstdarstellung im jüdischen Bürgertum

Band aus der Reihe Zeitzeugnisse aus dem Jüdischen Museum Berlin

Das lebhafte Porträt der Berliner Kaufmannsfamilie Moritz Manheimer, das Julius Moser im Jahr 1850 malte und das das Cover dieses kunst- und kulturgeschichtlichen Essays von Inka Bertz zur Ausstellung Stil(l)halten ziert, zeigt uns eine innige, kunstsinnige Familie. Es erzählt uns viel über das Selbstverständnis und den Wertehimmel des jüdischen Bürgertums im Spannungsfeld zwischen öffentlicher Selbstdarstellung und familiärer Intimität.

Kaum ein Bild verbindet sich so sehr mit der Zeit des Biedermeier wie das der Familie. Oberförster und Pastoren, Kaufleute und Künstler empfangen, Ehefrauen und Kinder um sich geschart, die Betrachter*innen in ihren Stuben. Sie inszenieren für sie ein kleines Theaterstück mit dem Titel Glückliches Familienleben.
Durch einen Vergleich mit anderen Gruppenporträts deutsch-jüdischer Familien veranschaulicht Inka Bertz, Kuratorin für Bildende Kunst am Jüdischen Museum Berlin, die historischen Veränderungen und Konstanten des Bildes von der Familie bis zur Moderne.

Details

  • Familienbilder. Selbstdarstellung im
    jüdischen Bürgertum.
    Ein kunst- und kulturgeschichtlicher Essay
    von Inka Bertz zur Ausstellung
    »Stil(l)halten. Familienbilder
    im jüdischen Bürgertum«

    (aus der Reihe »Zeitzeugnisse
    aus dem Jüdischen Museum Berlin«)
    128 Seiten mit 50 farbigen Abbildungen,
    broschiert
    DuMont Literatur und Kunst Verlag
    Köln 2004

    ISBN: 3-8321-7891-0
    deutsch

  • Herausgeber

    Stiftung Jüdisches Museum Berlin

  • Gestaltung

    Groothuis, Lohfert, Consorten

  • Preis

    5,- Euro

Buchcover von „Familienbilder“: historisches Gemälde einer lächelnden jungen Frau in einem weißen Kleid.

Bestellung im Museum
info@jmberlin.de

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