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Gebogenes Horn mit geschnitzten hebräischen Buchstaben

Schofar aus dem 19. Jahrhundert; Jüdisches Museum Berlin, Ankauf mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie, Foto: Jens Ziehe

Religion und Ritual: Rosch ha-Schana und Jom Kippur

Öffentliche Führung auf Englisch

In einer Spezialausgabe unserer Führung Religion und Ritual geht es um Rosch ha-Schana und Jom Kippur. Das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana markiert nach mündlicher Überlieferung den Tag, an dem die Erschaffung der Welt abgeschlossen war; übersetzt heißen die Worte „Kopf des Jahres“. Jom Kippur, der Versöhnungstag, schließt neun Tage nach Rosch ha-Schana an und bildet mit ihm die Hohen Feiertage des Judentums. 2026 wird Rosch ha-Schana am 12. und 13. September gefeiert, Jom Kippur fällt auf den 21. September.

Sa, 19. + 26. Sep 2026, jeweils 15 Uhr

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

Wo

Altbau EG, „Meeting Point“ im Glashof
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Außerdem blicken wir auf die Tora, die Heilige Schrift des Judentums. Schon früh lernen Kinder auf der ganzen Welt die hebräische Schrift, um die Tora lesen zu können. Besucher*innen erfahren mehr über die Bedeutung der Heiligen Schrift für Jüdinnen*Juden heute und ihre Auslegung. Eine klingende Weltkarte bringt jüdische Sprachen zu Gehör, die sich in der Diaspora entwickelt haben.

In der Installation Why Follow the Law sprechen Jüdinnen*Juden über ihren persönlichen Umgang mit religiösen Geboten. Objekte und Alltagsgegenstände erzählen von jüdischer Lebenspraxis wie den jüdischen Speisegesetzen (Kaschrut) oder dem Gebot der Wohltätigkeit (Zedaka). Ein Flamencokleid, ein Nähkissen und eine Krone geben Einblicke in die Vielfalt innerhalb des Judentums.

Was ist die Tora?

Tora (hebr. für Lehre), erster Teil des aus drei Teilen bestehenden Tanachs (hebräische Bibel), die fünf Bücher Mose, im weiteren Sinne das gesamte Religionsgesetz

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Was bedeutet Kaschrut?

Kaschrut (hebr. für rituelle Eignung), Bezeichnung für die jüdischen Speisegesetze; was nach der Kaschrut gegessen werden darf, wird als koscher bezeichnet

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Wann & wo?

  • WannSa, 19. + 26. Sep 2026, jeweils 15 Uhr
  • Wo Altbau EG, „Meeting Point“ im Glashof
    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
    Zum Lageplan
  • Eintritt

    6 €, erm. 3 € zzgl. Museumsticket – die Anmeldung ist in Kürze über den Ticket-Shop möglich

  • Hinweis Bitte holen Sie sich am Tag der Führung an der Museumskasse am Eingang zusätzlich ein kostenfreies Museumsticket.

    SpracheEnglisch

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