Pessach
Zu Pessach werden die Befreiung der Jüdinnen*Juden aus der Sklaverei der Pharaonen und ihr Auszug aus Ägypten gefeiert. Die Exodusgeschichte berichtet im II. Buch Mose vom Leiden der Israelit*innen, von ihrem überstürzten Aufbruch und der Flucht durch die Wüste sowie von den gottgesandten Plagen über Ägypten.
Das Fest findet im Frühling statt und beginnt mit dem Seder-Abend, einem langen ritualisierten Mahl im Kreis der Familie und Freunde, bei dem aus der Haggada gelesen, gesungen, gegessen und der Auszug aus Ägypten vergegenwärtigt wird. Pessach wird auch das „Fest der ungesäuerten Brote“ genannt: In Erinnerung an die Eile, mit der die Israelit*innen Ägypten verließen, ist der Verzehr von Getränken und Speisen, die gären, sieben Tage lang verboten.
Kadesh Urchaz-Tutorial von und mit Shlomit Tripp
Pessach. Ein Hoch auf die Freiheit. Warum und wie feiern Jüdinnen*Juden Pessach, zeigt das Video von JMB di.kla – Der digital Klassenraum; Jüdisches Museum Berlin 2025.
Ausstellung zum Thema Pessach in der Kinderinsel (bis 2017)
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Vitrine zum Pessach-Fest: Moses bittet den Pharao sein Volk ziehen zu lassen.
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe -
Das Pessachfest erinnert an die Sklaverei der Jüd*innen und feiert ihren Auszug aus Ägypten. In der Haggada ist der Ablauf des Seder-Abends beschrieben.
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe -
Auf den Seder-Teller gehören sechs Speisen. Eine davon heißt Charosset und ist eine süße Paste aus Äpfeln, Datteln und Nüssen. Sie steht symbolisch für den Lehm, aus dem die Jüd*innen in den Zeiten der Knechtschaft Ziegel herstellen mussten.
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe