Pessach

Pessach

Zu Pessach werden die Befreiung der Jüd*innen aus der Sklaverei der Pharaonen und ihr Auszug aus Ägypten gefeiert. Die Exodusgeschichte berichtet im II. Buch Mose vom Leiden der Israelit*innen, von ihrem überstürzten Aufbruch und der Flucht durch die Wüste sowie von den gottgesandten Plagen über Ägypten.

Das Fest findet im Frühling statt und beginnt mit dem Seder-Abend, einem langen ritualisierten Mahl im Kreis der Familie und Freunde, bei dem aus der Haggada gelesen, gesungen, gegessen und der Auszug aus Ägypten vergegenwärtigt wird. Pessach wird auch das »Fest der ungesäuerten Brote« genannt: In Erinnerung an die Eile, mit der die Israelit*innen Ägypten verließen, ist der Verzehr von Getränken und Speisen, die gären, sieben Tage lang verboten.