Direkt zum Inhalt

Der Besuch des Museums ist nur mit einem Zeitfenster-Ticket möglich, das Sie in unserem Online-Shop erhalten.

Tagestipp zum Internationalen Museumstag am 17. Mai

Digitale Einblicke in die neue Dauerausstellung und die Kinderwelt ANOHA zum Internationalen Museumstag am 17. Mai

Pressemitteilung vom Fr, 15. Mai 2020

Am Sonntag, dem 17. Mai findet der Internationale Museumstag unter dem Motto „Museen digital entdecken!“ statt. Auch das Jüdische Museum Berlin lädt zu einem Besuch am Bildschirm ein und zeigt erste Einblicke in die kommende Dauerausstellung „Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland“ und in die Kinderwelt ANOHA.

Kontakt

Pressestelle
T +49 (0)30 259 93 419
F +49 (0)30 259 93 400
presse@jmberlin.de

Postadresse

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Live-Interview mit der neuen Direktorin Hetty Berg

Was passiert hinter den Türen des derzeit noch geschlossenen Jüdischen Museums Berlin? Hetty Berg, seit dem 1. April Direktorin des Museums, spricht ab 14 Uhr in einem Live-Interview mit dem radioeins-Moderator Knut Elstermann über ihren Start in Berlin, die Museumsarbeit in Zeiten von Corona und ihre Pläne für die Zukunft. Das Gespräch ist auf dem JMB-YouTube-Kanal zu sehen. Zuschauer sind eingeladen, über Instagram und Twitter Fragen zu stellen.

Blicke hinter die Kulissen

Wie die neue Dauerausstellung im Libeskind-Bau entsteht, können User den Tag über in Momentaufnahmen auf dem JMB-Instagram-Kanal, Twitter und Facebook unter dem Hashtag #museenentdecken verfolgen.
Was gibt es zum Thema „Wort“ zu entdecken, über den Schabbat zu erfahren und welchen Klang hat das Judentum? Kuratoren geben Einblicke in einzelne Bereiche der Ausstellung und zeigen ausgewählte Installationen. In der Kinderwelt ANOHA ist unter anderem die Produktion eines Faultiers zu beobachten – eines von 150 Tieren, die es für Familien und Kinder von drei bis zehn Jahren demnächst auch vor Ort zu sehen gibt.

Eröffnung im Spätsommer

Die neue Dauerausstellung und die Kinderwelt ANOHA hätten ursprünglich am 17. Mai eröffnen sollen. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Fertigstellung jedoch verzögert. Das Museum wird daher erst im Spätsommer wieder für das Publikum öffnen und zunächst die neue Dauerausstellung präsentieren: Sie zeigt auf mehr als 3500 qm die Geschichte der Juden in Deutschland vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit neuen Schwerpunkten und neuer Szenografie.

Die Kinderwelt ANOHA wird zu einem späteren Zeitpunkt ihre Türen öffnen: Das zum Konzept gehörende Hands-On-Prinzip, das Kinder ermutigt, alles aus der Nähe zu erkunden und anzufassen, ist mit den derzeit erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln nicht umsetzbar. Mit ANOHA entsteht in der ehemaligen Blumengroßmarkthalle gegenüber des Libeskind-Baus ein neuer Ort zum Entdecken, Erforschen und Spielen für Kinder von drei bis zehn Jahren. Im Zentrum stehen eine riesige Arche aus Holz, 150 verschiedene Tiere – und die Kinder selbst.