Der Golem

Von Mystik bis Minecraft

Eine liegende Golem-Skulptur aus hölzernen hebräischen Buchstaben

Golem

Er ist weder Mensch, noch Tier, noch Maschine: Ein Golem wird aus unbelebter Materie geformt und durch magische Handlungen zum Leben erweckt. Ursprünglich diente die Schöpfung eines Golem jüdischen Mystikern* im Mittelalter als Versuch, sich Gott anzunähern.

Seit 200 Jahren ranken sich viele Legenden um ihn. Der Golem übernimmt darin die Rolle eines Helfers, der einem bestimmten Zweck dient. In diesen Erzählungen gerät der seelenlose, künstliche Gehilfe häufig außer Kontrolle und wird so zur Gefahr für seinen Schöpfer.

Mehrere Tonfiguren in Menschenform mit der Aufschrift »Golem« im Regal eines Ladens

Souvenirshop in Prag, 2016; Foto: Katharina Schmidt-Narischkin

Heute begegnet uns der Golem vielerorts, sei es in der bildenden Kunst, im Film oder in Computerspielewelten. Symbolisch kann er zudem für jegliche Form menschlicher Schöpfung stehen, die Gutes bewirkt aber gleichzeitig das Potential hat, außer Kontrolle zu geraten: Ob Cyborg, Atombombe oder politische Bewegung – der Golem hat viele Gesichter.

Die Prager Golem-Legende

»Große Menschen waren einst durchaus im Stande, große Wunder zu vollbringen.« Mit diesem Satz beginnt die Erzählung Der Golem des Schriftstellers Jizchok-Leib Perez aus dem Jahr 1890. Perez gibt in seiner Erzählung die bekannteste Version der Golem-Legende wider, die in Prag spielt und vom gelehrten Rabbi Loew handelt. Dieser vollbrachte das große Wunder, einen aus Lehm geformten Golem zu beleben, indem er ihm eine Zauberformel, den Schem, in den Mund legte. Der belebte Golem war stark und diente als Beschützer des jüdischen Ghettos. Für seinen Schöpfer verrichtete er zudem grobe Arbeiten im Haus. Doch eines Tages wurde der Golem wütend: Er zertrümmerte Häuser, schleuderte Felsstücke umher und entwurzelte Bäume. Rabbi Loew riss dem Golem daraufhin den Schem aus dem Mund und der Lehmklotz zerfiel zu Staub. Von diesem Ereignis erschreckt, beschloss der Rabbi, keinen so gefährlichen Knecht mehr zu kreieren. Noch heute sollen sich Staubreste des Golem auf dem unzugänglichen Dachboden der Alt-Neu-Synagoge in Prag befinden.

Bronzefigur eines badenden Menschen mit Hut

Die Künstlerin Leonora Carrington widmete sich in mehreren surrealistischen Arbeiten dem Motiv des badenden Rabbi Loew, der über seine Schöpfung künstlichen Lebens sinniert. Leonora Carrington, El bañista, 2010, Privatbesitz Mexiko; Foto: Francisco Kochen

Die Golem-Legende war nicht immer mit der Stadt Prag verbunden. Es existieren alternative Golem-Erzählungen, die im Land Israel, in Spanien oder auch Polen angesiedelt sind. Eine Golem-Geschichte, in der Rabbi Elijahu aus Chelm im heutigen Polen einen Golem kreiert, war im 19. Jahrhundert ebenso populär wie die Prager Legende. Dennoch setzte sich um 1900 die Prager Version der Legende durch, die im 16. Jahrhundert unter der Regentschaft von Rudolf II. spielt.

Der Rabbiner Jehuda ben Bezal'el Loew (gest. 1609), dem die Rolle des magischen Golem-Schöpfers zugeschrieben wird, hat historisch tatsächlich existiert. Er war jedoch kein ausgewiesener Mystiker. Vielmehr bot sich die Atmosphäre in Prag zu Loews Lebzeiten als passender Schauplatz an, um dort im Nachhinein eine Geschichte anzusiedeln, die vom menschlichen Versuch der Erschaffung künstlichen Lebens handelt. Denn der Regent Rudolf II. war ein Förderer der Wissenschaften, Künste und ebenso des Okkulten und Mystischen. Dies spiegelte sich in seiner Kuriositäten- und Wunderkammer wider.

Aus Obst, Gemüse und Ähren geformtes Portrait eines Mannes

Zu Lebzeiten von Rabbi Loew regierte Rudolf II. (1552–1612) in Prag. Als Mäzen förderte der Regent an seinem Prager Hof zahlreiche Gelehrte und Künstler wie Giuseppe Arcimboldo. Der Künstler Arcimboldo verewigte seinen Gönner in diesem berühmten Porträtgemälde als römischen Gott Vertumnus, dessen Antlitz aus verschiedenem Gemüse, Obst und Pflanzen zusammengesetzt ist. Giuseppe Arcimboldo, Vertumnus, 1591, Skokloster Castle; Foto: Erik Lernestål

Der Golem von Gustav Meyrink

Kurz vor dem Ersten Weltkrieg verfasste der Schriftsteller Gustav Meyrink den Roman Der Golem. Meyrinks Golem-Erzählung traf den Nerv der Zeit und hatte durchschlagenden Erfolg. Die Figur des Golem sowie dessen Verortung in Prag wurde dadurch auch bei einem breiten, nichtjüdischen Publikum populär. Der Roman ist als düster-psychedelischer Jahrhundertwende-Krimi konzipiert. Nur am Rande treibt darin ein geisterhafter Golem sein Unwesen, der alle 33 Jahre durch die dunklen Gassen des Prager Judenviertels huscht. Die schaurigen Lithografien, die den Roman illustrieren, schuf der Künstler Hugo Steiner-Prag.

Schwarz-weiß-Litografie eines schemenartigen, mephistohaften Golemgesichts vor den schwarzen Silhouetten hoher abgestufter Renaissancegiebel

Hugo Steiner-Prag, Der Golem - Prager Phantasien, 1916; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Der Golem als Stummfilmklassiker

Zur gleichen Zeit wie Gustav Meyrink beschäftigte sich auch der Schauspieler und Regisseur Paul Wegener mit dem Golem. Gleich drei Mal brachte er die Golem-Legende innerhalb von nur fünf Jahren als Stummfilm auf die Leinwand: 1915, 1917 und 1920. In allen drei Filmen übernahm Wegener selbst die Rolle des Golem und prägte so mit seinem markanten Äußeren die bildliche Vorstellung der Figur nachhaltig. Weltruhm brachte Wegener seine letzte Golem-Verfilmung aus dem Jahr 1920 Der Golem, wie er in die Welt kam ein. Dieser Stummfilmklassiker ist ein Meilenstein des Horrorfilm-Genres.

Paul Wegener beauftragte 1920 den befreundeten Architekten Hans Poelzig mit der Planung der Filmkulissen für den dritten Golem-Film. Poelzig entwickelte in rasch gezeichneten Ideenskizzen eine neuartige, ausdrucksstark-anthropomorphe Formsprache für die Kulissen. »Nicht die Wirklichkeit, sondern die Atmosphäre, in der der Golem atmet« wurde – so Wegener – durch Poelzigs »Stadt-Dichtung« erzeugt. Während der Architekt Hans Poelzig Skizzen für die Golem-Filmarchitektur lieferte, entwarf seine Partnerin, die Bildhauerin Marlene Moeschke, die Innenmotive, Requisiten und Kostüme. Sie modellierte zudem später die Kulisse.

Der Golem in der jüdischen Mystik

Die Frage danach, ob und wie der Mensch ein künstliches Lebewesen schaffen kann, wird schon im Talmud, einem der wichtigsten seit der Antike verfassten Schriftwerke des Judentums, thematisiert: Zwar könnten die Frommen eine Welt erschaffen, jedoch sei deren schöpferische Fähigkeit durch ihre Sünden eingeschränkt.

Im Mittelalter unternahmen dennoch fromme jüdische Mystiker* im süddeutschen Raum erstmals ganz konkrete Golem-Schöpfungsversuche. Sie wollten damit ihre Nähe zu Gott ausdrücken und spirituelle Vollkommenheit erlangen. Im Mittelpunkt des Schöpfungsaktes lagen bestimmte Kombinationen hebräischer Buchstaben, durch die ein aus Lehm oder Staub geformter Golem zum Leben erweckt werden sollte. Für die jüdischen Mystiker* stand im Gegensatz zu den späteren Golem-Legenden vor allem der Prozess der Schöpfung im Vordergrund: Der Vorgang selbst war wichtiger als der Zweck, dem ein Golem dienen könnte.

Menschliche Figur hinter vernetzten Kreisen mit hebräischen Buchstaben

Im Künstlerbuch Breathing Mud von Lynne Avadenka aus dem Jahr 1999 entsteht ein Golem hinter den zehn Sefirot, den zehn dynamischen innergöttlichen Kräften, aus denen die irdische Welt geschaffen ist; Foto: Lynne Avadenka.

Die schöpferische Kraft der Buchstaben

Erste praktische Anleitungen zur Schöpfung eines Golem finden sich in mittelalterlichen Kommentaren zum Sefer Jezira (Buch der Schöpfung). Häufig spielt in diesen »Golem-Rezepten« die Kombination der Buchstaben des hebräischen Alphabets mit den Buchstaben des Gottesnamens eine zentrale Rolle. Manchmal wurden den Anleitungen auch Buchstaben-Tabellen, -Räder oder kosmologische Diagramme beigefügt, die die genauen Buchstabenkombinationen oder Planetenkonstellationen für den magischen Schöpfungsakt anzeigen. Denn wenn ein Mensch diesen vollzog, konnten schon kleine Fehler beim Belebungsakt gravierende Risiken bergen, wovor in den Rezepten gewarnt wird.

Der Direktor des Jüdischen Museums Berlin, Peter Schäfer, erläutert in diesem Videoausschnitt die Buchstabenmystik im Kontext der Golemschöpfung. Der Ausschnitt ist Teil der ARTE-Dokumentation Golem - Die Legende vom Menschen; rbb/Medea Film Factory 2016.

Aufgeschlagenes Buch mit hebräischen Buchstaben und konzentrischen Kreisen

Kommentar zum Sefer Jezira (Pseudo-Saadia-Kommentar) der Saadia Gaon (882–942) zugeschrieben wird. Es handelt sich hier um die Abschrift in einer Sammelhandschrift, die in Spanien im 14. Jahrhundert angefertigt wurde und sich heute in der Sammlung des Jewish Theological Seminary in New York befindet; Foto: Courtesy of The Library of The Jewish Theological Seminary, New York.

Künstlerische Interpretationen von heute

Viele zeitgenössische Künstler*innen setzen sich in ihren Arbeiten mit der Golem-Schöpfung durch die Kraft der Buchstaben auseinander. Auch Joshua Abarbanel greift das Thema bei seiner Golem-Skulptur, die er für die GOLEM-Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin anfertigt hat, auf. Abarbanels Golem ist aus hebräischen Buchstaben zusammengesetzt und verweist so auf eine bestimmte Methode der Golem-Schöpfung. Der Golem wird dabei durch das Wort emet (אמת) »Wahrheit«, bestehend aus den drei hebräischen Buchstaben Alef, Mem und Tav, belebt. Entfernt man den Buchstaben Alef, so entsteht das Wort met (מת) »Tod« – und der Golem zerfällt wieder zu einer leblosen Masse. Abarbanels Golem besteht aus den Buchstaben Mem ( מ) und Tav (ת ), das Alef (א ) hängt ihm lose um den Hals. Der Golem befindet sich also in einem Übergangszustand: Ist er gerade leblos gemacht worden oder wartet er darauf, belebt zu werden?

Der US-amerikanische Künstler Joshua Abarbanel berichtet in diesem Video von seiner Arbeit an einer überlebensgroßen Golem-Skulptur, die er für die GOLEM-Ausstellung in unserem Museum angefertigt hat. Ein Bild der Skulptur finden Sie ganz oben, am Kopf dieser Website. Der Filmausschnitt ist Teil der ARTE-Dokumentation Golem - Die Legende vom Menschen; rbb/Medea Film Factory 2016.

Menschlicher Kopf, Hand, Brustkorb und Füße mit den hebräischen Buchstaben Mem, Alef, Tav und Daleth

Wie die Mystiker* des Mittelalters haben Rimma Gerlovina, Mark Berghash und Valeriy Gerlovin gemeinsam diesen lebensgroßen Golem II aus Elementen der Fotografie, konkreten Poesie, Performance und Body Art geschaffen. Das Kunstwerk ist Teil der Sammlung des Jewish Museum, New York; Foto: The Jewish Museum, New York, Gift of Elizabeth Cats.

Die hebräischen Buchstaben, die auf den Körpern von Gerlovin und Gerlovina aufgemalt sind und von Berghash fotografiert wurden, bieten eine Vielzahl von Lesarten an, wodurch ein raffiniertes Wort- und Geschlechterspiel entsteht: Horizontal lassen sich die Worte Wahrheit (אמת) und Tod (מת), Vertikal Blut (דם), Mann (אדם) und Madame (מאדם) bilden.

Mud Men

Andere künstlerische Arbeiten, die sich dem Golem-Thema widmen, beschäftigen sich stärker mit dem schöpferischen Material – Erde, Sand, Lehm und Staub – sowie dem Prozess der Verwandlung von unbelebter in belebte Materie. Denn gerade dieser Verwandlungsprozess ist ein Kern des Golem-Motivs. Für Kunstschaffende ist das Golem-Motiv reizvoll, da es eine starke Metapher für kreatives Schaffen und für das Ringen um Form liefert. Sobald das Kunstwerk vollendet ist, entzieht es sich zudem der Kontrolle der Kunstschaffenden, vergleichbar mit einem Golem, der sich seinem Schöpfer entzieht.

Mit schlamm bedeckter liegender Mensch

Der Künstler Charles Simonds filmte und fotografierte im Jahr 1970 seine künstlerische Performance Birth, bei der er in einer Lehmgrube in New Jersey ein Golem-Geburtsritual vollzog. Diese Farbfotografie befindet sich im Besitz des Künstlers; Foto: Charles Simonds.

Helfer in der Not oder unberechenbares Monster?

Der Golem ist in allen überlieferten Erzählungen eine ambivalente Figur. Meist wird er geschaffen, um als Diener, Gefährte oder Retter einer ganzen jüdischen Gemeinde in Gefahr zu helfen. Als kraftvolles Sinnbild jüdischer Selbstbehauptung wurde der Golem gerade in Krisenzeiten zu einem Superheld stilisiert und herbeigesehnt.

Du weißt doch, dass ich ein direkter Nachkomme des weisen Rabbi Löw bin, der aus Lehm den Golem modelliert hat und ihm, wenn den Juden Unrecht droht, befahl: Erhebe Dich und gehe! So einen Golem würden wir brauchen, wenn die Nazis auf uns losgehen werden. Ich würde ihm auch befehlen: Erhebe Dich und geh, die Feinde rücken auf mein Prag zu!

Ist die Macht des Golem jedoch erst entfesselt, lässt sie sich nicht mehr kontrollieren: Der Held mutiert zum Monster, das Angst und Schrecken verbreitet.

Als Metapher steht der Golem daher für viele Herausforderungen, mit denen sich die moderne Gesellschaft gerade im 20. Jahrhundert konfrontiert sah und noch heute sieht. Insbesondere symbolisiert der Golem auch zerstörerische und unkontrollierbare Entwicklungen, die der Mensch selbst heraufbeschworen hat.

Düster-expressionistisches Ölgemälde der Legendenfigur Golem und drei weiterer Gestalten, auf den Betrachter zukommend, im Hintergrund enge Gasse.

Fritz Ascher schuf sein Gemälde Golem während des Ersten Weltkriegs im Jahr 1916, also zum Zeitpunkt einer Krise, die auch als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet wird. Der Golem überragt hier wie ein düsterer Messias die Figurengruppe. Das Gemälde befindet sich in der Sammlung des Jüdischen Museums Berlin; Foto: Hermann Kiessling.

Der Wiener Physiker Wolfgang Pauli räsonierte 1954 in einem Brief:

»Die Physik [...] hat nicht nur nützliche Erfindungen, sondern auch die sogenannte seelenlose Technik hervorgebracht ... ja, sie gebar die Atombombe ... Die Physik ist nämlich zu einem »autonomen Phänomen« gemacht worden, losgelöst vom Physiker und seiner Seele, die doch das Ganze hervorbringt. Und so wird sie zu einer Art Golem.«

Interessant ist, dass Pauli den Golem nicht nur als Metapher nutzte, sondern der Legende auch auf einer anderen Ebene verbunden war: Er war der Sohn des jüdischen Verlegers Wolf Pascheles, der 1853 die populäre Sammlung jüdischer Erzählungen Sippurim veröffentlichte. Eine darin enthaltene Golem-Erzählung war zentral für die Verbreitung und Popularisierung der Golem-Legende bis um 1900.

Der Golem von heute

Heute entwickeln Spezialist*innen künstliche Geschöpfe, die Bewusstsein simulieren, Erinnerungen speichern oder Aggressionen und Empathie nachempfinden. Maschinen und Roboter, implementiert mit komplexen Algorithmen, übernehmen die verschiedensten Funktionen. Sie stehen im übertragenen Sinne für den modernen Golem und damit zugleich für die Ambivalenz von Hoffnung, Skepsis und Gefahr gegenüber den Errungenschaften einer immer technisierteren Welt.

Der Wissenschaftler und Spezialist für jüdische Mystik, Gershom Scholem, erörterte schon 1965 die Analogie zwischen Golem und künstlicher Intelligenz. Er schlug vor, einen israelischen Großcomputer »Golem Aleph« zu nennen, und wünschte der Maschine, dass sie friedlich bleibe.

Grüne Computerplatine

Dies ist das 1963 produzierte Schaltungsmodul des Großcomputers Golem Aleph im Besitz des Weizmann Institute of Science in Israel; Foto: Weizmann Institute of Science, Israel.

Zwei Roboter, die sich die Hand reichen

Diese beiden humanoiden Roboter REEM und C hat die spanische Firma PAL Robotics 2014 entwickelt; Foto: PAL Robotics.

Der Golem im Spielekosmos

Seit den 1970er-Jahren bevölkern zahllose Golem-Nachfahren verschiedene Rollen- und Computerspiele: Zunächst noch analog wie in Dungeons & Dragons, später in digitalen Welten wie Minecraft oder Clash of Clans. Auch im Kosmos der Spielzeug- und Sammelfiguren ist der Golem als Actionfigur in verschiedensten Varianten verfügbar.

Verschiedene Actionspielfiguren und Golem-Souvenirfiguren

Diverse Golem-Action- und Souvenirfiguren, 21. Jahrhundert; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stefanie Haupt

Ob in Kunst und Populärkultur, im politischen Diskurs, Forschungslabor oder in Minecraft-Welten: Der Golem und mit ihm die Idee der Schöpfung künstlichen Lebens durch den Menschen lebt!

Anna-Carolin Augustin, Der Golem, Von Mystik bis Minecraft, URL: www.jmberlin.de/node/4164
Eine Form wie »Besucher*innen« bezieht sich nicht nur auf Menschen, die sich als Mann oder als Frau identifizieren, sondern schließt auch alle ein, die sich jenseits der Zweigeschlechtlichkeit verorten.

GOLEM

Ausstellung

23. September 2016 bis 29. Januar 2017
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Katalog zur gleichnamigen Ausstellung

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