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Orange Farbfläche in deren Mitte ein gelber ausstrahlender Punkt ist, der an einen Sonnenaufgang erinnert.

M.O.O.N. – My Opposite of Now

Unterhalte dich mit M.O.O.N. über dein Gegenteil von Jetzt

Für die Jubiläumsausstellung Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart haben wir eine KI-gestützte Medienanwendung entwickelt: „M.O.O.N. – My Opposite of Now“ hilft bei der Suche nach einem eigenen Gegenteil von Jetzt. Lass den KI-Chatbot deine Gedanken verdichten, dich beim Denken unterstützen. Zum Schluss entsteht dein Text zum Mitnehmen und Teilen. Was denkst du?

Unterhalte dich mit M.O.O.N.

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Auf Deutsch zu schwierig? Too complicated in English, too?

Tap the yellow “EN” button at the top to switch to English. Choose one of the three yellow entry points. As soon as a message box appears, you can speak or write in any other language. M.O.O.N. will adapt to your language.

Español

Elige una de las tres opciones amarillas. En cuanto aparezca un cuadro de texto, podrás hablar o escribir también en español. M.O.O.N. se adaptará.

Français

Choisis l’une des trois entrées jaunes. Dès qu’une fenêtre de message s’affiche, tu peux parler ou écrire en français. M.O.O.N. s’adaptera automatiquement.

Italiano

Scegli uno dei tre accessi gialli. Non appena compare una casella di messaggio, puoi parlare o scrivere anche in italiano. M.O.O.N. si adatterà automaticamente.

Iwrith

בחר באחת משלוש הכניסות הצהובות. ברגע שיופיע חלון הודעה, תוכל לדבר או לכתוב בעברית.
.M.O.O.N יתאים את עצמו אוטומטית.

Nederlands

Kies een van de drie gele toegangen. Zodra er een berichtveld verschijnt, kun je ook in het Nederlands praten of schrijven. M.O.O.N. past zich aan.

Russisch

Выбери один из трёх жёлтых входов. Как только появится окно сообщения, ты сможешь говорить или писать по-русски. M.O.O.N. автоматически адаптируется.

Ukrainisch

Обери один із трьох жовтих входів. Як тільки з’явиться вікно повідомлення, спілкуйся або пиши українською мовою.

Wenn du die Anwendung ausprobiert hast, freuen wir uns über dein Feedback!

Geteilte Ergebnisse 

Andere Besucher*innen der Ausstellung haben sich ebenfalls mit M.O.O.N. unterhalten. Hier siehst du, welche Texte dabei entstanden sind:

Hintergrundinformationen zu M.O.O.N.

M.O.O.N. ist ein Projekt des Jüdischen Museums Berlin im Rahmen der Ausstellung Das Gegenteil von Jetzt. Umsetzung durch www.nousdigital.net.

Warum KI in der Ausstellung?

Die Ausstellung soll das Publikum dazu anregen, einem oft bedrückenden Jetzt eigene Vorstellungen entgegenzusetzen. Wenn es darum geht, selbst zu denken, wozu dann KI? Wäre das Gegenteil von Jetzt nicht eher gar keine KI? 

Statt der Sehnsucht nach einer Zeit ohne KI nachzugeben, haben wir den Versuch unternommen, KI anders und außerhalb bekannter Muster zu denken und auszuprobieren: KI nicht zur Wissensvermittlung oder als Informationstool, sondern als kreatives Medium zur Imagination. Am Ende entsteht aus der Interaktion ein Text in überraschender Form.

Unsere KI-Anwendung ist keine Antwortmaschine, auf die du Verantwortung abschieben kannst. Sie soll als Reflexionstool und fragenstellender Sparring Partner vielmehr helfen, Denkräume zu öffnen. Die Balance zwischen ernsthafter Reflexion und spielerischer Absurdität soll einen Raum schaffen, in dem du dich traust, radikal anders zu denken.

Weder die Kunstwerke in der Ausstellung noch diese KI-Anwendung geben dafür eine vorgefertigte Anleitung. Stattdessen schaffen sie Räume, in denen du selbst herausfinden sollst, was es für dich bedeutet, anders zu denken, anders zu sehen, anders zu handeln. Ob das gelingt? Ob das einen Unterschied macht, der für dich zählt und der u.a. den Stromverbrauch dieser KI-Anwendung rechtfertigt? Das kannst letztlich nur du selbst entscheiden.

Dabei ersetzt die Interaktion mit unserer KI nicht das Gespräch mit Menschen um dich herum. Im Gegenteil: Tausch dich doch zum Beispiel über deine Chat-Erlebnisse mit M.O.O.N. und das für dich erstellte Ergebnis aus! Oder schau dir die Ergebnisse, die andere geteilt haben, an.

Am Ende der Ausstellungslaufzeit wollen wir die geteilten Texte auswerten: Was sind Gemeinsamkeiten? Welche Sehnsüchte, Ängste, Hoffnungen tauchen immer wieder auf? 

Technische Hintergründe

M.O.O.N. verbindet ein Sprachmodell mit ausgewähltem Wissen zur Ausstellung. Dieses Verfahren heißt Retrieval-Augmented Generation, kurz RAG: Das europäische Large Language Model (LLM) Mistral Medium 3.5 wurde mit einer kuratierten Textsammlung kombiniert, die Infos zu den Kunstwerken, kuratorische Essays und philosophische Texte zur Ausstellung enthält (siehe Literaturliste unten auf dieser Seite). So bleiben die KI-Antworten stark auf die Ausstellung bezogen. 

Im Entwicklungsprozess haben wir zudem ausführlich Guardrails getestet, Schutzregeln, die verhindern sollen, dass z.B. antisemitische und menschenfeindliche Inhalte generiert werden.

Wie entsteht das Gespräch?

Besucher*innen interagieren über eine webbasierte Chatbot-Schnittstelle, wahlweise per Spracheingabe oder die Tastatur. Durch Prompts wurden die Gespräche grundsätzlich in fünf Phasen aufgeteilt: Öffnen, Verdichten, Irritieren, Perspektivwechsel, Form finden. Ein initialer Systemprompt setzt zudem den Ton der KI, z.B. „Du bist klug, präzise, leicht augenzwinkernd, überraschend, niemals belehrend, niemals zynisch. Du stellst eher Fragen, als dass du lange Erklärungen gibst.“ Den Quellcode und die verwendeten Prompts machen wir über unseren GitHub-Account zugänglich.

In der Interaktion der jeweiligen Besucher*innen erkennt die KI Muster, z.B. wiederkehrende inhaltliche Motive, bildhafte Ausdrucksweisen. Daraus generiert M.O.O.N. am Ende einen personalisierten Text. Per Zufallsgenerator wird dafür eine von 26 vordefinierten Formen gewählt, z.B. Drehbuch, Manifest, Wörterbucheintrag. 

Das Tool ist in der Ausstellung über eine Medienstation sowie über das eigene Smartphone zugänglich und barrierefrei umgesetzt. Die Sprachmodelle bieten Mehrsprachigkeit für den Dialog.

Werden Gespräche gespeichert?

Das System wurde nach Privacy-by-Design-Prinzipien entwickelt: Gesprächsdaten werden nicht gespeichert, nur in der eigenen Browser-Session. Generierte Ergebnistexte werden nur nach expliziter Zustimmung zur Veröffentlichung durch Klicken auf den „Teilen“-Button gespeichert. Veröffentlichungen sind anonym und allein durch Datum und Uhrzeit personalisiert. Mit den Chatverläufen wird kein LLM trainiert. Ausführlichere Informationen zur Datenverarbeitung und Privatsphäre finden sich weiter unten in unserer Datenschutzerklärung.

Kann die KI Fehler machen?

Trotz kuratierter Wissensbasis und getesteter Schutzmechanismen kann M.O.O.N. ungenaue oder unpassende Antworten geben. Schließlich greift auch unser System auf ein LLM zurück, dem durch die Trainingsdaten bestimmte Vorurteile eingeschrieben sind. Solltest du auf Unpassendes oder Beleidigendes stoßen, melde dies bitte, dann bemühen wir uns, Wissensbasis und/oder Guardrails entsprechend zu verfeinern. 

Zum Feedbackformular

Kuratierte Wissensbasis der KI

Neben museumsinternen Texten zur Ausstellung – wie das Konzept der Kuratorinnen, Objektlabels, Beschreibungen der Kunstwerke, Raumplan etc. – sowie öffentlich zugänglichen Informationen – wie z.B. Artikel über die Künstler*innen aus Wikipedia – greift die KI-Anwendung (als geschlossenes System) auf folgende Texte zurück:

  • Alechem, Schalom, Die erste jüdische Republik, ins Deutsche übersetzt von Stefania Goldenring, Berlin 1919.
  • Arns, Inke: Das große Ohr, oder: Wie man die „Doomsday Radio Station“ hackt, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 226–229.
  • Benjamin, Walter, Über den Begriff der Geschichte, 1940.
  • Bloch, Ernst/Adorno, Theodor W.: Etwas fehlt ... Über die Widersprüche der utopischen Sehnsucht, in: Rainer Traub/Harald Wiesner (Hg.): Gespräche mit Ernst Bloch, Frankfurt 1975, S. 58–77.
  • Bloch, Ernst: Auszüge aus dem Vorwort, in Ernst Bloch: Das Prinzip Hoffnung, Frankfurt 1959, S. 11–12 u. S. 15.
  • Diederichsen, Diedrich: Jenseits der Neunzig, jenseits des Sonnensystems, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 101–104.
  • Edelsztein, Sergio: Zirkuläre Zeit, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 184–186.
  • Einstein, Albert, Mein Glaubensbekenntnis, 1932.
  • Forsythe, William: Undoing, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 112.
  • Friedrich, Julia: Verbunden entlang scharfer Kanten, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 264–267.
  • Friedrich, Julia/Harten, Shelley: Einleitung, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 28–38.
  • Harten, Shelley: Das Gegenteil von Jetzt ist Hier. Gedanken zur Verortung, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 82–89.
  • Kavelina Dana/David Riff: Den Schaden beheben, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 122–127.
  • Kluge, Alexander: Wie Walter Benjamin Bertolt Brecht die schwache messianische Kraft erklärte, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 155.
  • Kramer, Mario: Produktive Kräfte, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 114–116.
  • Lapidot, Elad: Funken der Umkehr, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 70–81.
  • Menke, Christoph: Ja, aber …, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 172–175.
  • Seroussi, Benjamin: Yael Bartanas Weltenfabrik, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 196–199.
  • Sheleff, Maayan: Eine vielstimmige Hymne für eine fragmentierte Utopie, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 140–143.
  • Vogl, Joseph: Das Abgeschlossene der Vergangenheit aufschließen, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 156–158.
  • Wajsbrot, Cécile: „Zwischen“, in: Julia Friedrich/Shelley Harten (Hg.), Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart, München 2026, S. 248–250.
  • Zamenhof, Ludwik Lejzer, La Espero, 1980, online zugänglich unter https://de.wikipedia.org/wiki/La_Espero.

Datenschutzhinweise

Diese Datenschutzerklärung informiert über die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Nutzung der interaktiven webbasierten KI-gestützten Anwendung M.O.O.N. der Stiftung Jüdisches Museum Berlin. Diese Anwendung ist an einer Medienstation in der Ausstellung Das Gegenteil von Jetzt sowie über die Website des Jüdischen Museums Berlin nutzbar: www.jmberlin.de/moon.

Inhalt

  1. Verantwortlicher
  2. Datenschutzbeauftragter
  3. Allgemeine Informationen zur Datenverarbeitung 
  4. Art der verarbeiteten Daten 
  5. Zweck der Verarbeitung 
  6. Rechtsgrundlagen 
  7. Verarbeitung der Chatinhalte 
  8. Veröffentlichung von Inhalten 
  9. Einsatz des KI-Modells 
  10. Hosting 
  11. Empfänger personenbezogener Daten 
  12. Übermittlung in Drittländer 
  13. Speicherdauer 
  14. Zugriffsberechtigungen 
  15. Betroffenenrechte 
  16. Beschwerderecht 
  17. Automatisierte Entscheidungen 
  18. Datensicherheit 
  19. Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Verantwortlicher

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin 
vertreten durch die Direktorin Hetty Berg 
info@jmberlin.de
T +49 (0)30 259 93 300

Datenschutzbeauftragter

Wir haben einen Datenschutzbeauftragten benannt.

dacuro GmbH
Heinrich-Hertz-Straße 11
69190 Walldorf
E-Mail: datenschutz.extern@jmberlin.de 
Website: https://www.dacuro.de/ 

Allgemeine Informationen zur Datenverarbeitung

Der Schutz personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Wir verarbeiten personenbezogene Daten ausschließlich im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Die Nutzung der Anwendung erfolgt webbasiert. Im Rahmen der Nutzung werden personenbezogene Daten ausschließlich verarbeitet, soweit dies für den Betrieb und die Bereitstellung der Funktionen erforderlich ist oder einer weitergehenden Verarbeitung ausdrücklich zugestimmt wird.
Eine aktive Erhebung personenbezogener Stammdaten wie Name, Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse findet nicht statt. Nutzende können jedoch freiwillig personenbezogene Informationen innerhalb der Konversation eingeben. Diese Inhalte können als Bestandteil des Gesprächsverlaufs verarbeitet und gespeichert werden wie im Folgenden genauer dargelegt.

Art der verarbeiteten Daten

Je nach Nutzung können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:

  • eingegebene Texte und Prompts
  • von der KI generierte Antworten
  • Datum und Uhrzeit der Nutzung
  • technische Verbindungsdaten
  • IP-Adresse
  • Browsertyp
  • Betriebssystem
  • Protokolldaten (Logfiles)

Zweck der Verarbeitung

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich zu folgenden Zwecken:

  • Bereitstellung der KI-Anwendung
  • Verarbeitung der Eingaben zur Generierung von Antworten
  • Gewährleistung der technischen Sicherheit und Stabilität
  • Fehleranalyse und Missbrauchserkennung
  • Veröffentlichung von durch Nutzende freigegebenen Inhalten
  • Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen

Eine Verwendung der Eingaben zu Werbezwecken erfolgt nicht.

Rechtsgrundlagen

Die Verarbeitung erfolgt insbesondere auf Grundlage von:

  • Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag bzw. Durchführung der Nutzung der Anwendung)
  • Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an Sicherheit, Fehleranalyse und Missbrauchsschutz)
  • Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung), sofern Inhalte veröffentlicht werden oder eine Verarbeitung erfolgt, die nicht zur Nutzung der Anwendung erforderlich ist.

Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Verarbeitung der Chatinhalte

Im Rahmen der Nutzung verarbeitet die Anwendung die von Nutzern und Nutzerinnen eingegebenen Inhalte sowie die erzeugten Antworten, soweit dies technisch erforderlich ist. Die Chatverläufe werden ausschließlich in der Session des Browsers des verwendeten Endgerätes gespeichert und je nach individueller Einstellung in der Regel nach dem Schließen des Tabs wieder gelöscht. Eine dauerhafte Speicherung der Chatverläufe durch den Betreiber oder das Museum erfolgt nicht. Die aus den Chats KI-generierten Textergebnisse bleiben nur dann über die aktuelle Session hinaus erhalten, wenn sich die Nutzenden für das Teilen entscheiden. 
Die Chatverläufe und die darin enthaltenen Inhalte werden nicht zum Training oder zur Verbesserung von KI-Modellen verwendet.

Veröffentlichung von Inhalten

Nutzende können von der KI erzeugte Inhalte freiwillig teilen und sie damit auf einer Website veröffentlichen. Diese ist aufrufbar über die Website des Jüdischen Museums Berlin www.jmberlin.de/moon#ergebnisse.
Veröffentlichte Inhalte werden zwölf Monate gespeichert und sind während dieses Zeitraums öffentlich abrufbar, wenn die erteilte Einwilligung nicht widerrufen wird.
Rechtsgrundlage hierfür ist die Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Nach Ablauf der Aufbewahrungsdauer von zwölf Monaten werden die Inhalte gelöscht oder anonymisiert, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Interessen entgegenstehen. Anschließend werden einige ausgewählte Textbeispiele zur Dokumentation der Ausstellung und der KI-Anwendung dauerhaft auf der Website des Jüdischen Museums Berlin veröffentlicht.

Einsatz des KI-Modells

Zur Verarbeitung der Eingaben wird ein generatives KI-Modell eingesetzt. Es handelt sich dabei um Mistral Medium 3.5 das über Mistral AI zur Verfügung gestellt wird. Sollte dieses Modell ausfallen, greift die Anwendung auf ein lokales Mistral Small Modell zurück, sollte dieses ebenfalls ausfallen, auf Claude Haiku.
Im Rahmen der Verarbeitung werden die eingegebenen Inhalte (Prompts) sowie der jeweilige Kontext an den KI-Dienst übermittelt.
Die übermittelten Prompts und Kontextinformationen werden nicht dauerhaft gespeichert und finden keinen Einsatz zu Training oder Verbesserung des eingesetzten KI-Modells.

Hosting

Die Anwendung wird auf der Cloud-Infrastruktur von Microsoft Azure betrieben. Das Backend, das Frontend und die Datenbank der Anwendung werden in der Azure-Region West Europe betrieben. 
Das eingesetzte KI-Modell wird über die Infrastruktur von Mistral AI in der EU bereitgestellt. Zur Verarbeitung von Eingaben durch das KI-Modell werden die hierfür erforderlichen Daten von der Anwendung an Mistral AI übermittelt und dort verarbeitet. Das Fallback-Modell Mistral Small liegt auf dem Kubernetes Cluster bei Microsoft West Europe, das zweite Fallback-Modell Claude Haiku bei Antrhopic global (meist USA).

Empfänger personenbezogener Daten

Im Rahmen des Betriebs der Anwendung werden personenbezogene Daten an Microsoft als technischen Dienstleister für Hosting und KI-Verarbeitung übermittelt. Eine Weitergabe erfolgt ausschließlich

  • soweit dies für den technischen Betrieb erforderlich ist,
  • aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen,
  • oder mit ausdrücklicher Einwilligung.

Übermittlung in Drittländer

Nach aktuellem Stand erfolgt keine Übermittlung personenbezogener Daten in Staaten außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums – es sei denn, beide Mistral-Modelle fallen gleichzeitig aus und es wird als zweites Fallback auf Anthropic zurückgegriffen.
Sollte eine solche Übermittlung erfolgen, wird sie ausschließlich unter Beachtung der Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO vorgenommen.

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist.
Personenbezogene Daten, insbesondere Server-Logfiles, IP-Adressen, Systemprotokolle und Fehlerprotokolle werden für einen Zeitraum von zwei Wochen gespeichert und anschließend gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Gründe für eine darüberhinausgehende Speicherung bestehen.
Chatverläufe werden durch den Betreiber nicht gespeichert. Eine über die Session hinausgehende Speicherung erfolgt nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Teilens bzw. Veröffentlichens des KI-generierten Ergebnisses, siehe auch Abschnitt 8 zu der Veröffentlichung von Inhalten.

Zugriffsberechtigungen

Zugriff auf personenbezogene Daten erhalten ausschließlich Personen, die diesen Zugriff zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Der administrative Zugriff auf technische Systeme und die darin verarbeiteten personenbezogenen Daten ist auf die verantwortlichen IT-Administratoren beschränkt. 
Da die Chatinhalte nicht dauerhaft gespeichert werden, besteht durch Mitarbeitende kein Zugriff auf vergangene Chatverläufe oder deren Inhalte.
Die für den Betrieb der Anwendung eingesetzten Services werden innerhalb eines privaten Virtual Private Network (VNET) betrieben und sind nicht unmittelbar aus dem öffentlichen Internet erreichbar.
Änderungen an den Systemen und relevanten Konfigurationen werden protokolliert. Die Zugriffsrechte werden auf das für die jeweiligen Aufgaben erforderliche Maß beschränkt und regelmäßig überprüft.
Mit dem Dienstleister für Hosting und Betreuung der Anwendung besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO).

Betroffenenrechte

Nutzende haben nach der DSGVO insbesondere folgende Rechte:

  • Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO)
  • Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
  • Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO)
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
  • Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO)
  • Widerruf einer erteilten Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft

Beschwerderecht

Es besteht das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde über die Verarbeitung personenbezogener Daten zu beschweren.
Zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde ist:

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI)
Graurheindorfer Straße 153
53117 Bonn

Automatisierte Entscheidungen

Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung im Sinne des Art. 22 DSGVO statt.
Die Anwendung erzeugt KI-basierte Inhalte. Diese dienen ausschließlich der Unterstützung und stellen keine automatisierten Entscheidungen mit rechtlicher oder vergleichbarer Wirkung gegenüber Nutzerinnen und Nutzern dar.

Datensicherheit

Zum Schutz personenbezogener Daten werden angemessene technische und organisatorische Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO eingesetzt. Hierzu gehören insbesondere Maßnahmen zur Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der verarbeiteten Daten, wie die Nutzung eines europäischen KI-Modells, keine Abfrage persönlicher Daten wie E-Mail-Adresse o.ä., keine Speicherung von Chatinhalten, Veröffentlichung von Ergebnistexten nur nach Zustimmung der Nutzer*innen.

Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, wenn dies aufgrund technischer Weiterentwicklungen oder geänderter rechtlicher Anforderungen erforderlich wird. Maßgeblich ist die jeweils auf dieser Website veröffentlichte Fassung.

Das Jüdische Museum Berlin dankt der Aventis Foundation für die Förderung des KI-Generators M.O.O.N.

Logo: Aventis Foundation.
Orange Farbfläche in deren Mitte ein gelber ausstrahlender Punkt ist, der an einen Sonnenaufgang erinnert.

Alle Angebote zur Ausstellung Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart

Über die Ausstellung

Begleitprogramm & Führungen

Publikationen

Katalog zur Ausstellung – zweisprachig Deutsch/Englisch, erscheint im Sep 2026

Siehe auch

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