Galerie der verschwundenen Dinge

Eine Installation von Via Lewandowsky in unserer Dauerausstellung

Via Lewandowskys Installation Galerie der verschwundenen Dinge/Gallery of the Missing ist über die Ausstellungsfläche der Dauerausstellung verteilt.

Besucher*innen begegnen schwarzen, trapezförmigen Glasskulpturen, an denen sie über Kopfhörer (auf Deutsch und Englisch) etwas über vernichtete Gegenstände erfahren können.

Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus
Ort

Libeskind-Bau 2. OG, Dauerausstellung


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

In den Hörstücken geht es um Objekte, die stellvertretend für Zeugnisse zerstörten jüdischen Kulturguts stehen. Sie sollen – so der Künstler – an die Idee und das Wesen »dessen, was nicht mehr existiert« erinnern.

Mit seinem Projekt bezieht sich der Künstler auf Daniel Libeskinds Architektur: In Gestalt der Voids (Leerräume) hat Libeskind dem Museumsgebäude den Verlust eingeschrieben, den Berlin und Deutschland durch die Ermordung der Jüd*innen erlitten hat. Fünf dieser leeren Voids »unterbrechen« den Libeskind-Bau entlang einer geraden Achse. Die schwarzen Glasskulpturen Lewandowskys in der Dauerausstellung stehen in einer Wechselbeziehung zu diesen Negativräumen in der Architektur.

Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus
Ort

Libeskind-Bau 2. OG, Dauerausstellung


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Auswählte Werke (3) Kunst im Jüdischen Museum Berlin Show all

Kunst im Jüdischen Museum Berlin

Die Räumlichkeiten des Jüdischen Museums Berlin beherbergen mehrere Kunstwerke, von denen wir Ihnen einige näher vorstellen wollen.

Unausgesprochen
von Arnold Dreyblatt

Zu finden in den Räumen unserer Dauerausstellung im 1. OG des Libeskind-Baus

Schalechet
von Menashe Kadishman

Zu finden im Memory Void, den Sie durch die Eric F. Ross Galerie im Erdgeschoss des Libeskind-Baus erreichen

Galerie der verschwundenen Dinge
von Via Lewandowsky

Zu finden in den Räumen unserer Dauerausstellung im 2. OG des Libeskind-Baus