Direkt zum Inhalt

Der Besuch des Museums ist nur mit einem Zeitfenster-Ticket möglich, das Sie in unserem Online-Shop erhalten.

Drei schwarze, trapezförmige Glasskulpturen

Galerie der verschwundenen Dinge

Eine Installation von Via Lewandowsky in der Eric F. Ross Galerie

Bitte beachten Sie, dass die Installation vom 2. August bis 2. September 2021 leider nicht zugänglich.

Für die Galerie der verschwundenen Dinge/Gallery of the Missing hat der Künstler Via Lewandowsky unter dem Titel Ordnung des Verschwindens drei blinde Ausstellungsvitrinen entwickelt. Besucher*innen begegnen hier schwarzen, trapezförmigen Glasskulpturen, an denen sie über Kopfhörer (auf Deutsch und Englisch) etwas über vernichtete Gegenstände erfahren können.

In den Hörstücken geht es um Objekte, die stellvertretend für Zeugnisse zerstörten jüdischen Kulturguts stehen. Sie sollen – so der Künstler – an die Idee und das Wesen „dessen, was nicht mehr existiert“ erinnern.

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Libeskind-Bau ist grün markiert

Ort

Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Die Hörstücke enthalten akustische Beschreibungen von jeweils einem verschwundenen Zeugnis aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft und Soziales:

  • Die vermutlich zerstörte Skulptur Großer Kopf („Der neue Mensch“) von Otto Freundlich
  • Die ab dem Buchstaben L unvollendet gebliebene Encyclopaedia Judaica
  • Der Kopf der Göttin Hygieia als letztes Zeugnis des Krankenhauses der Israelitischen Gemeinde Frankfurt

Mit seinem Projekt bezieht sich der Künstler auf Daniel Libeskinds Architektur: In Gestalt der Voids (Leerräume) hat Libeskind dem Museumsgebäude den Verlust eingeschrieben, den Berlin und Deutschland durch die Ermordung von Jüdinnen und Juden erlitten hat.

Website von Via Lewandowsky

www.vialewandowsky.de

Teilen, Newsletter, Feedback