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Der Besuch des Museums ist nur mit einem Zeitfenster-Ticket möglich, das Sie in unserem Online-Shop erhalten.

Die Zeichnung im Comic-Stil zeigt eine androgyne Figur im Profil auf magentafarbenem Hintergrund. Sie trägt eine helle Kutte, ihre linke Hand ist erhoben. Ein Adler ist gerade aus ihrer Hand losgeflogen

Yael Bartana
Redemp­tion Now

Werkschau

Bitte beachten Sie, dass die Ausstellung am 24. und 25. September 2021 bereits um 15 Uhr schließt.

Ab dem 4. Juni 2021 zeigt das Jüdische Museum Berlin Yael Bartana – Redemption Now. Die erste umfassende Werk­schau der Künstlerin Yael Bartana unter­sucht das erlösende Potenzial der Kunst und unserer Vor­stellungs­kraft. Seit über zwanzig Jahren erforscht Bartana die großen historischen Erzählungen, die dazu bei­tragen, nationale und andere kollektive Identitäten zu formen.

Die Ausstellung vereint über 50 frühe und neuere Arbeiten, darunter Video­arbeiten, Foto­grafien und Licht­skulpturen.

Bitte beachten Sie, dass der Besuch des Museums derzeit nur mit einem Zeitfenster-Ticket möglich ist, das Sie vorab in unserem Ticket-Shop buchen können.

4. Jun bis 21. Nov 2021

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

Ort

Altbau 1. OG
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Die Ausstellung folgt einem eschatologischen Topos und zugleich dessen Dekonstruktion – also der immer wieder­kehrenden Idee, dass eine Heils­gestalt Erlösung bringen kann. Kern­stück der Ausstellung ist die Auftrags­arbeit Malka Germania (hebräisch für „Königin Germania“), die Bartana eigens für das Jüdische Museum Berlin konzipiert und in Berlin an geschichts­trächtigen Orten filmisch umgesetzt hat. Die Ankunft einer androgynen Heils­gestalt in der deutschen Haupt­stadt ruft Szenen aus einem imaginierten gemeinsamen Un­bewussten hervor: Vergangen­heit und Zukunft fallen in einer alter­nativen Gegen­wart zusammen. Mit dem Thema der kollektiven Erlösung spricht die Video­installation auch Traumata, Heils­erwartungen und die Sehn­sucht nach Ver­änderung an.

Yael Bartanas Arbeiten werden welt­weit ausgestellt und sind Teil inter­nationaler Sammlungen. Die Künstlerin ist bekannt dafür, die Bild­sprachen von Identität und Gedenk­politik, Nationen und sozialen Bewegungen zu erkunden. Sie beobachtet, doku­mentiert, analysiert und erfindet öffentliche Rituale, Zere­monien und soziale Praktiken, die dazu dienen sollen, kollektive Identitäten zu schaffen.

Porträt (Brustbild) einer Frau mit schwarzem kurzem Haar. Sie trägt ein schwarzes Jackett und ein schwarz-weiß quergestreiftes T-Shirt und setzt sich gerade eine dunkle Sonnenbrille auf. Im Hintergrund ist eine Wanduhr zu sehen, die 12 Uhr anzeigt.

Yael Bartana, 2017; Foto: Birgit Kaulfuss

Bartanas Kunst provoziert eine aktivistische Les­art – sie fordert das Publikum auf, sich auf den politischen Akt des Nach­denkens über die eigene Ver­antwortung in der Gesellschaft ein­zulassen.

Yael Bartana wurde 1970 in Israel geboren und lebt heute in Amster­dam und Berlin.

Yael Bartana

Website der Künstlerin mit Informationen zu ihren Projekten sowie Katalogen und sonstigen Veröffentlichungen zu ihrem Werk.
Zur Website Yael Bartanas (auf Englisch)

Ausstellungskapitel im Überblick

Entartete Kunst Lebt

Yael Bartana animiert die Gestalten aus Otto Dix Gemälde Kriegskrüppel von 1920 zu einem krächzend gewaltigen Aufmarsch. Dix zeichnete nach dem Ersten Weltkrieg Veteranen, die für eine staatliche Anerkennung ihres Einsatzes protestierten. In der Nazizeit wurden Dix’ Arbeiten als „entartet“ bezeichnet und verboten. Das Gemälde Kriegskrüppel wurde zerstört und ist nur in der Druckversion erhalten. In Bartanas Animation handeln die einstigen Helden als überlebende Kunstwerke. Der Titel der Arbeit spielt auf den Slogan „Das Volk Israel Lebt“ ( עם ישראל חי am israel chai) an. Der Film ruft dazu auf, sich dem Marsch anzuschließen, Stärke in Verletzlichkeit, Antworten in Fragen und Überzeugungen in Kunst zu verwandeln.

Yael Bartana, Entartete Kunst Lebt (Ausschnitt), 2010, Animation, 16 mm Film mit Ton, 5 Min.; mit freundlicher Genehmigung der Galerien Annet Gelink, Amsterdam und Sommer Contemporary Art, Tel Aviv

Die Welt steht auf dem Kopf

Yael Bartana verwirrt das Realitätsempfinden ihres Publikums seit zwei Jahrzehnten. Das Gefühl, sich in einer Welt zwischen Realität und Fiktion zu bewegen, entspricht dem aktuellen gesellschaftlichen Klima. Besonders in ihren frühen, dokumentarischen Werken beobachtet Bartana soziale Rituale, die den chaotischen Alltag der Menschen strukturieren. In der jüdischen Tradition steht vor der Zeit der Erlösung eine Zeit der Krise und die sogenannten „Geburtswehen des Messias“ setzen ein.

Der Kreislauf vom Ende der Welt

In unruhigen Zeiten steigt die Sehnsucht nach Erlösung. Immer wieder gingen in der Geschichte Krisen mit Heilserwartungen und Endzeitstimmung einher. Allein in der jüdischen Tradition gab es mehrere Verkündungen der messianischen Ankunft, wie etwa um Bar Kochba (gestorben 135) oder Schabbtai Zwi (1626–1676). Der Wunsch nach Anführer*innen in herausfordernden Zeiten ist oftmals mit dem politischen und historischen Kontext der Zeit zu verstehen.
Yael Bartana erkundet die immer wiederkehrende Verkündung vom Ende der Welt in verschiedenen Arbeiten, zuletzt in der Installation Malka Germania (2021), die als Zentrum dieser Ausstellung noch folgt. Die Werke zeigen die Pluralität messianischer Hoffnungen als historische Momente, in denen sich Fiktion und Realität überlagern.

Das Studienzimmer

Heilsvorstellungen können gefährlich sein, da sie Dinge vereinfachen. Die Aussicht auf Erlösung verspricht die Lösung aller Probleme – eine Haltung, die dem Studium der Schriften im Judentum, dem ständigen Fragen und Hinterfragen, diametral entgegengesetzt ist.
Im Studienzimmer können Unwissenheit und stereotype Zuschreibungen überwunden werden. Die Neon-Arbeit What if Women Ruled the World fordert zum Nachdenken über Vorstellungskraft und Fragen der eigenen Verantwortung in der Gesellschaft auf. Umgeben von Yael Bartanas Selbstporträts in verschiedenen Rollen, lädt die Ausstellungspublikation zum Lesen ein. Sie übernimmt die Mehrstimmigkeit des Talmud, dem zentralen Text des rabbinischen Judentums, als Methode. Mit Abracadabra verweist Bartana während der Pandemie auf die Beziehung von Wissenschaft und Aberglaube, Moderne und Mystik. Und auf Tablets werden Denkmäler und Performance-Projekte der Künstlerin vorgestellt.

Malka Germania

Die vom Jüdischen Museum Berlin in Auftrag gegebene Videoarbeit Malka Germania untersucht die Sehnsucht nach kollektiver Erlösung als Reaktion auf eine Zeit der Angst. Eine androgyne Messiasgestalt, Malka Germania, erscheint in Berlin und bewirkt eine Reihe von Veränderungen in der Stadt: Vergangenheit und Zukunft fallen in einer alternativen Gegenwart in sich zusammen.

Mehr zu Malka Germania

Malka Germania ist hebräisch für „Königin Germania“. Der Name bezieht sich auf die unübliche weibliche Bezeichnung für den Messias: „Malka Meschicha“ – „die gesalbte Königin“. Die Messias ist nach Berlin und damit ins historische Epizentrum jüdischer, israelischer und deutscher kollektiver Erinnerung gekommen. Statt einer sofortigen Erlösung, wie der Titel der Ausstellung anzudeuten vermag, wird die Stadt vom kollektiven Unterbewussten ihrer Bewohner*innen heimgesucht – von ihren Träumen, Ängsten und Erinnerungen. Die Arbeit stellt unterbewusste Gegebenheiten, Grauzonen und Ambiguitäten deutsch-jüdischer Gegenwart mit Hilfe des künstlerischen Mediums dar. Gleichzeitig versucht sie, eine festgesetzte, ikonische Bildersprache aufzubrechen und Identitäten zu dekonstruieren. Bartana lässt auf mehrdeutige Art offen, wer erlöst werden soll – vielleicht diejenigen, die versuchen die Nazi-Vergangenheit loszuwerden; andere, die das Trauma des Holocausts hinter sich lassen möchten? Oder meint sie die gesamte Menschheit als Empfänger einer Endzeit? Die Auftragsarbeit zeigt die Unmöglichkeit einer Loslösung von eigenen Vergangenheiten. Dabei hält sie die Spannung der Erlösung aufrecht, die ein zentraler Bestandteil nationaler Mythen und kollektiver Identitäten ist.

Zusätzlich zu der Videoinstallation schafft Bartana eine weitere Ebene des öffentlichen Umgangs mit Heilsgestalten. Ein Schaukabinett, eingelassen in die Videowand, offenbart eine Ansammlung von Statuetten der Malka Germania mit Adler. Es erinnert an ein Museumsdepot und spricht damit die mögliche Historisierung und Kommerzialisierung der Malka als kulturelle Ikone an. Die Assoziation der Heilsgestalt mit dem Nationalsymbol des Adlers bringt religiöse und politische Erwartungen zusammen. Die auf dem Ausstellungsposter dargestellte Befreiung des Adlers durch die Messias bezeichnet allegorisch den Moment der Erlösung.

Die Videoinstallation Malka Germania wurde als Auftragsarbeit ausgeführt und ermöglicht durch die Freunde des Jüdischen Museums Berlin, den Mondriaan Fund und Jan Fischer, Light Art Space (LAS).

Die Pre-Enactment Methode

Bei der Bildung von kollektiven Identitäten in der Gegenwart spielt Erinnerung an Vergangenes und die Auseinandersetzung mit Geschichte eine wichtige Rolle. In einem großen Teil ihrer Werke erfindet Yael Bartana zukünftige Ereignisse, die noch in die Geschichte eingehen könnten. Sie reist in die kollektive Erinnerung der Betrachter*innen, reflektiert deren Utopien, justiert historische Formen der Repräsentation und steuert neue Wege in die Zukunft an.

Das JRMiP Archiv

Das Jewish Renaissance Movement in Poland (JRMiP) ist Bartanas bekanntester Werkkomplex. Er besteht aus der Videotrilogie And Europe Will Be Stunned, die 2011 als Beitrag Polens auf der Venedig Biennale zu sehen war. 2012 fand ein internationaler Kongress, Der Erste Kongress des Jewish Renaissance Movement in Poland (JRMiP), als Teil der Berlin Biennale statt; hinzu kommen außerdem eine Fülle von Objekten, Grafiken und Merchandise, die das Projekt an verschiedenen Ausstellungsorten begleitet haben. Das JRMiP strebt die Rückkehr der Juden und Jüdinnen nach Polen unter einer offenen Definition von Judentum an. Hier zeigt sich besonders gut, wie Bartana die Wirkungen von Realität und Fiktion, Vergangenheit und Gegenwart, Propaganda und Kunst untersucht. Indem die Memorabilia des JRMiP neben den eigentlichen Videowerken gezeigt werden, wird die Musealisierung des JRMiP inszeniert und damit die imaginäre politische Bewegung in eine Realität übertragen.

Erleuchteter Neon-Schriftzug „And Europe will be Stunned“ an einer Wand

Yael Bartana, And Europe Will Be Stunned, 2010, 125 × 110 cm, Neon; mit freundlicher Genehmigung von THE EKARD COLLECTION

Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Shelley Harten und Dr. Gregor H. Lersch.

Zur Ausstellung erscheint Yael Bartana. Das Buch der Malka Germania (Details zur Publikation und Leseproben), eine englischsprachige Ausgabe ist ebenfalls erhältlich.

Blick in die Publikation Yael Bartana. Das Buch der Malka Germania

Yael Bartana − Redemption Now: Werkverzeichnis

Entartete Kunst Lebt, 2010
Animation, 16 mm Film mit Ton, 5 Min.
Mit freundlicher Genehmigung der Galerien Annet Gelink, Amsterdam und Sommer Contemporary Art, Tel Aviv
Animation: Hadar Landsberg
Sound Design: Daniel Meir
Produktion: Israel, Niederlande
Im Auftrag des Center for Contemporary Art Tel Aviv (CCA)

When Adar Enters, 2003
Einkanalige Video- und Audioinstallation, 7 Min.
Mit freundlicher Genehmigung der Galerien Annet Gelink, Amsterdam und Sommer Contemporary Art, Tel Aviv
Schnitt: Yael Bartana
Sound Design: Daniel Meir
Produktion: Israel, Niederlande

Ad de’lo Yoda, 2003
Einkanalige Videoinstallation, 3 Min.
Mit freundlicher Genehmigung der Galerien Annet Gelink, Amsterdam und Sommer Contemporary Art, Tel Aviv
Kamera und Schnitt: Yael Bartana
Produktion: Israel, Niederlande

Wild Seeds, 2005
Zweikanalige Video- und Audioinstallation, 6:40 Min.
Mit freundlicher Genehmigung der Galerien Annet Gelink, Amsterdam und Sommer Contemporary Art, Tel Aviv
Produzentin: Ilil Bartana
Kamera: Yael Bartana, Itai Neeman
Schnitt: Yael Bartana, Thalia Hoffman
Sound Design: Daniel Meir
Produktion: Israel, Niederlande

Kings of the Hill, 2003
Einkanalige Video- und Audioinstallation, 7:30 Min.
Mit freundlicher Genehmigung der Galerien Annet Gelink, Amsterdam und Sommer Contemporary Art, Tel Aviv
Kamera und Schnitt: Yael Bartana
Produktion: Israel, Niederlande

Waiting for the Messiah, 2014/2020
Pigmentdruck, original 80 x 120 cm (in der Ausstellung als Tapete vergrößert)
Recherche: Fabio Zuker
Illustration: Batia Kolton
Graphikdesign: Gila Kaplan, Oded Korach
Mit freundlicher Unterstützung der 31. São Paulo Biennale, 2014

Next Year in New Jerusalem, 2014
Neon, Ø 105 cm
Mit freundlicher Genehmigung der Galerie Raffaella Cortese, Mailand
Design: Guy Saggee

Simone the Hermetic, 2015
Einkanalige Audioinstallation, 15 Min.
Regie: Yael Bartana
Text: Noam Rotem
Lektorat: Noa Shuval
Sound Design: Daniel Meir
Produktion: Israel, Niederlande
In Auftrag gegeben von der Jerusalem Season of Culture 2015

Abracadabra, 2020
Digitaldruck, 84,1 x 59,4 cm
Graphikdesign: Avi Bohbot

What if Women Ruled the World, 2016
Neon, 250 x 97,5 cm
Mit freundlicher Genehmigung der Collezione Carmela Sanguedolce

Herzl, 2015
Fotoserie von sechs Bildern, Farbfotografie, Kunstdruck, 60 x 40 cm: Herzl (I–III); Jonathan; Daniel; Isaac
Fotograf: Daniel Sheriff
Kostümdesign: Yael Shenberger
Make-Up: Omer Asaf

Resurrection II, 2020
Farbfotografie, Kunstdruck, 25 x 17 cm (ohne Rahmen)
Fotograf: Marc Junghans

Kunst im öffentlichen Raum und Performances
(in der Ausstellung digital auf Tablets präsentiert)

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, 2018
Regie und Schnitt: Yael Bartana
Kameramann: Mick van Rossum
Produzentin: Naama Pyritz
Leitung Postproduktion: Eran Feller
Farbkorrektur: Ido Karela
Recherche: Itamar Gov
Fotografin Standbilder: Birgit Kaulfuss
Kostümdesign: Nadja Eller
Make up: Inbal Sitin
Teilnehmer:innen: Agnesh Pakozdi, Mo Sun, Rebecca Ofek, Uri Gov
Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Schwules Museum Berlin

The Orphan Carousel, 2021
Denkmal für die rettenden Kindertransporte 1938/39, Frankfurt am Main
Konzept und Idee: Yael Bartana
Architektur: Florian Stirnemann
Bau: Noibau, Ertl und Zull
Projektleitung Studio Bartana: Anja Lindner
In Auftrag gegeben von der Stadt Frankfurt am Main
Projektleitung: Kulturamt Frankfurt am Main, Dr. Jessica Beebone

Monumento a la Ausencia, Denkmal der Abwesenden, Mexico City, 2018
Konzept: Yael Bartana
Das Denkmal wurde als Teil einer Entschädigungsregelung der staatlichen Victim Attention Executive Commission (CEAV) in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum der Tlatelolco Universität, UNAM in Auftrag gegeben.

Zwei Minuten Stillstand, Köln, 2013
Eine Gemeinschaftsperformance von Yael Bartana
Raumkonzept: Jackie Shemesh
Graphikdesign: Gila Kaplan, Oded Korach
Eine Auftragsarbeit der Impulse Theater Biennale 2013, gefördert durch die Akademie der Künste der Welt, Köln

What if Women Ruled the World, 2017/2018
Teilnehmerinnen: Alix Wilton Regan (Schauspielerin), Amy J. Nelson, Anat Saragusti (Moderatorin), Anja Dalgaard-Nielsen, Anja Van der Hulst, Antke Engel, Anni Helena Routsala, Antje Stahl (Moderatorin), Bana Gora, Beyza Unal, Birgitta Jónsdóttir, Camilla Tenna Nørup Sørensen, Carina Ann Meyn, Carmen Wunderlich, Christina von Braun, Christine Muttonen, Diani Barretto, Frances Raday, Galit Eilat, Heather Linebaugh, Holly Kilroy, Illa Ben Porat, Irena Sabic, Jelia Sane, Jo Martin (Schauspielerin), Karin von Hippel, Kasha Nabagasera, Kate Raworth, Kübra Gümüşay, Leyla Hussein, Lina Khatib, Lisa Ling, Lone Træholt, Marion Koopmans, Mariam Ibrahim Yusuf, May Zeidani, Naila Bozo, Nancy Hollander, Natasha Walter, Noura Bittar Søborg, Olwen Foeuéré (Schauspielerin), Or (Ori) Rabinowitz, Patricia Flor, Patricia Lewis, Paula Peters, Reem Fadda, Samira Saraya (Schauspielerin), Sarai Aharoni, Seida Saric, Sharon Squassoni, Shogofa Sahar, Sophia Besch, Susan George, Tarja Cronberg, Ulrike von Pilar, Virginia Wangare Greiner, Xanthe Hall
Konzept, Drehbuch, Regie: Yael Bartana
Bühnenbild: Saygel & Schreiber
Lichtdesign: Jackie Shemesh
Sound Design: Daniel Meir
Graphikdesign: Avi Bohbot, Gila Kaplan
Produzentinnen: Yael Bartana, Jo Paton Htay (MIF), Naama Pyritz (Ingenue Productions)
Standbilder Fotografin: Birgit Kaulfuss
Studio Yael Bartana: Itamar Gov, Esper Postma, Saskia Wendland
What if Women Ruled the World? ist beauftragt und produziert von dem Manchester International Festival, dem European Capital of Culture Aarhus 2017 und der Volksbühne Berlin.
Mit freundlicher Unterstützung des Mondriaan Fund

Die Schofar Schule, 2020
Projekt von: Yael Bartana
Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Annie Albagli, Harry Dukker, Thomas Lunderquist, Yarden Stern, Jeannine Dath, Gabriel Nahoum, Nikolay Karabinovych, Arthur Hirsch, David Bernstein, Solange Akierman, Katja Petrowskaja, Elisabeth Belisário
Schofar Lehrerin: Miriam Camerini
Beirat: Wanda Nanibush, Banjamin Seroussi
Das Projekt wurde initiiert und ko-produziert von dem Kunstenfestivaldesarts im Rahmen der Diasporic Schools und in Zusammenarbeit mit Casa do Povo.

Redemption Now, 2021
Neon, 180 x 128 cm
Mit freundlicher Genehmigung einer Privatsammlung, Süddeutschland

Malka Germania, 2021
Dreikanalige Video- und Audioinstallation, 43 Min.
Regie und Schnitt: Yael Bartana
Produzentinnen: Naama Pyritz, Martina Haubrich
Schauspielerin: Gala Moody
Kamera Regie: David Stragmeister
Zweite Kamera: Mick van Rossum, Matan Radin
Kostümdesign: Yael Shenberger
Künstlerische Leitung: Karin Betzler
Choreographie: Hagar Ophir
Co-Schnitt: Daphna Keenan
Sound Design: Daniel Meir
Recherchen & Drehbuchberatung: Itamar Gov
Drehbuchberatung: Sami Berdugo, Mille Haynes
Erweiterte Produktion: Anja Lindner
Weitere Kamera: Marcus Pohlus, Itai Vinograd, Walter Solon
Drohne: Michael und Florian Basche
Stimme: Susanne Sachsse
Storyboard & Illustrationen: Hadar Landsberg
Maskenbildnerin: Monique Bredow
Farbkorrektur: Simon Veronig
Special Effects: snowball studios
Auftragsarbeit für das Jüdische Museum Berlin, ermöglicht durch die Freunde des Jüdischen Museums Berlin, den Mondriaan Fund und Jan Fischer, Light Art Space (LAS)

Das Malka Depot, 2021
Installation
Styropor, Polyurethanschaum, Gips
Bildhauer: Gunnar Zimmer, Frants Rodvalt

Low Relief II, 2004
Vierkanalige Video- und Audioinstallation, 5:40 Min.
Mit freundlicher Genehmigung der Galerien Annet Gelink, Amsterdam und Sommer Contemporary Art, Tel Aviv
Sound Design: Daniel Meir
Produktion: Israel, Niederlande

The Missing Negatives of the Sonnenfeld Collection (after Herbert & Leni Sonnenfeld), 2008
Schwarz-Weiß-Fotoserie von 22 Bildern, 48 x 32 cm, 32 x 48 cm, 39 x 58,4 cm
Fotografin: Yael Bartana
Im Auftrag des Beit Hatfutsot – The Museum of The Jewish People, Tel Aviv

The Undertaker, 2019
Einkanalige Video- und Audioinstallation, 13 Min.
Mit freundlicher Genehmigung der Galerien Annet Gelink, Amsterdam, Sommer Contemporary Art, Tel Aviv und Petzel Gallery, New York

Bury Our Weapons, Not Our Bodies, 2018
Serie von 7 Masken, Siebdruck auf Aluminium, 63,3 x 51,2 cm; 63,3 x 37,7 cm; 63,1 x 53,4 cm; 63,2 x 50,9 cm
Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin, der Capitain Petzel Galerie, Berlin, New York und Annet Gelink Galerie, Amsterdam

Trembling Time, 2001
Einkanalige Video- und Audioinstallation, 6:20 Min.
Mit freundlicher Genehmigung der Galerien Annet Gelink, Amsterdam und Sommer Contemporary Art, Tel Aviv
Kamera und Schnitt: Yael Bartana
Sound Design: Tao G. Vrhovec Sambolec
Produktion: Israel, Niederlande

And Europe Will Be Stunned, 2010
Neon, 125 x 110 cm
Mit freundlicher Genehmigung von THE EKARD COLLECTION

And Europe Will Be Stunned: Mary Koszmary (Nightmares), 2007
Einkanalige Video- und Audioinstallation, 11 Min.
mit freundlicher Genehmigung der Galerien Annet Gelink, Amsterdam und Foksal Gallery Foundation, Warsaw
Schauspieler: Sławomir Sierakowski
Text: Sławomir Sierakowski & Kinga Dunin
Produzentin: Naama Pyritz
Kameramann: Itai Neeman
Schnitt: Yael Bartana, Daniel Meir, Anat Salomon
Sound Design: Daniel Meir
Farbkorrektur: Yoav Raz
Dank an die Schulkinder der Szkoła Podstawowa nr 73, ul. Białostocka 10/18, Warschau.
Mit freundlicher Unterstützung der Galerie Annet Gelink, Amsterdam, dem Fund for Video Art and Experimental Cinema, The Center for Contemporary Art, Tel Aviv
Produziert von Hermès, Paris und Foksal Gallery Foundation, Warschau

And Europe Will Be Stunned: Mur i Wieza (Wall and Tower), 2009
Einkanalige Video- und Audioinstallation, 15 Min.
Mit freundlicher Genehmigung der Galerien Annet Gelink, Amsterdam und Sommer Contemporary Art, Tel Aviv
Regie und Schnitt: Yael Bartana
Produzentin: Naama Pyritz
Kameraregie: Uri Ackerman
Kamera: Nicolas Villegas
Sound Design: Daniel Meir
Architektin: Gilia Breger
Schnittassitenz: Daniel Meir
Farbkorrektur: Ido Karilla
After Effects: Eran Feller
Storyboard Illustration: Hadar Landsberg
Produziert mit freundlicher Unterstützung des Ostrovsky Family Fund, New York; der Niederländischen Stiftung für Bildende Kunst, Design und Architektur (Fonds BKVB), Amsterdam; dem Museum für Moderne Kunst, Warschau; dem Adam Mickiewicz Institut, Warschau; dem Goethe Institut, Warschau; POLIN − das Museum der Geschichte der polnischen Juden, Warschau; Annet Gelink Gallerie, Amsterdam; Sommer Contemporary Art, Tel Aviv

And Europe Will Be Stunned: Zamach (Assassination), 2011
Einkanalige Video- und Audioinstallation, 35 Min.
Mit freundlicher Genehmigung der Galerien Annet Gelink, Amsterdam und Sommer Contemporary Art, Tel Aviv
Regie und Schnitt: Yael Bartana
Produzentin: Naama Pyritz
Assoziierter Produzent: James Lingwood
Kameramann: Itai Neeman
Kamera: Uri Ackerman
Co-Schnitt: Thalia Hoffman, Daniel Meir
Art Director: Jacek Turewicz
Kostümdesign: Malgorzata Trzaskowska
Schauspielerinnen & Schauspieler: Sławomir Sierakowski, Susanne Sachsee, Alona Frankel, Yaron London, Anda Rottenberg, Dana Yahalomi, Salome Gersch, Marek Maj, Ewa Einhorn
Autorinnen & Autoren: Gish Amit, Sebastian Cichocki, Michael Kessus Gedalyovich, Alona Frankel, Yaron London, Anda Rottenberg
Lektorat: Illa Ben-Porat, Charles Esche, Marc Siegel
Drehbuch Beratung: Gish Amit, Illa Ben-Porat, Sebastian Cichocki, Galit Eliat, Camilla Nielsson
Kolorist: Ido Karilla
After Effects: Eran Feller
Produktionsleiterin: Magdalena Nebelska
Musik: Maya Dunietz & Daniel Meir
Liedtext: Noam Rotem
Mit freundlicher Unterstützung der Annet Gelink Gallerie, Amsterdam; Sommer Contemporary Art, Tel Aviv; Ikon, Birmingham; Australia Centre for Contemporary Art, Southbank; Artis, New York; Polish Institute, Tel Aviv
Produziert von My-I Productions in Zusammenarbeit mit Artangel, 2011

JRMiP Congress, 2012
Produzentin: Anja Lindner
Produktions- und Lichtdesign: Jackie Shemesh
Kamera: Krunoslav Vrabat, David Rych, Julia Lazarus
Schnitt: Krunoslav Vrabat
Sound Designer: Daniel Meir
Produktion: Niederlande, Deutschland
Fotograf: Ilya Rabinovich
Im Auftrag der 7. Berlin Biennale, 2012

We Shall Be Strong In Our Weakness, 2012
Neon, 50 x 190 cm
Mit freundlicher Genehmigung von De Jong Groep, Amsterdam
Design: Guy Saggee

Die Videoinstallation Malka Germania wurde als Auftragsarbeit ausgeführt und ermöglicht durch die Freunde des Jüdischen Museums Berlin, den Mondriaan Fund und Jan Fischer, Light Art Space (LAS).

Informationen zur Ausstellung im Überblick

  • Wann

    4. Jun bis 21. Nov 2021

  • Eintritt

    8 €, ermäßigt 3 €, frei u.a. für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
    Weitere Informationen können Sie unserer Preisliste entnehmen.
    Zum Ticketshop

  • Wo

    Altbau 1. OG
    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
    Zum Lageplan

  • Hinweis

    Aktuelle Corona-Richtlinien, die Sie bei Ihrem Besuch ggf. beachten müssen, finden Sie auf dieser Website unter Rund um den Besuch.

Die Ausstellung wird gefördert durch

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Medienpartner

Logos: monopol, tipBerlin, EXBERLINER, Missy Magazin

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