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Chewruta: Zer­heilen. Heimat/Diaspora

Begleit­programm zur Ausstellung Frédéric Brenner – ZERHEILT (Video-Mitschnitt verfügbar)

Fotografie einer Frau im blauen Sommerkleid, die im Wald auf dem Boden sitzt und sich über der Stirn in die Haare greift

Aus dem foto­grafischen Essay ZERHEILT von Frédéric Brenner; Jüdisches Museum Berlin, erworben mit Unterstützung der Freunde des Jüdischen Museums Berlin

Die dritte Veranstaltung der Reihe beschäftigt sich mit dem Thema „Heimat/Diaspora“. Anhand von kurzen Texten und Bildern aus der Ausstellung Frédéric Brenner – ZERHEILT, werden Akiva Weingarten, Sonia Simmenauer, Elad Lapidot, und Aviva Ronnefeld zusammen mit Teil­nehmenden aus dem Publikum über die für jüdische Biografien oft bezeichnende Gleich­zeitigkeit von „Heimat“ und „Diaspora“ diskutieren. Welche konstruktive Spannung entspringt dieser Gleich­zeitigkeit, welche Schatten wirft sie auf? Moderiert wird die „Chewruta“ von Daniel Schönpflug.

Mitschnitt verfügbar

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Die W. M. Blumenthal Akademie ist grün markiert

Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Im Zentrum des Begleit­programms zur Ausstellung von Frédéric Brenner steht die Praxis der „Chewruta“ („Freundschaft“), ein Sich-Gesellen zum Zwecke des gemein­samen Lernens. Wir laden die Protago­nist*innen der Ausstellung und das Publikum ein, sich um einen Text zu gesellen, zu lesen, zu diskutieren.

Mitschnitt der Veranstaltung vom 16. Februar; Jüdisches Museum Berlin 2022

Panelist*innen

  • Akiva Weingarten ist ein aus New York stammender, liberal-chassidischer Rabbiner. Er ist in den jüdischen Gemeinden in Dresden und Basel aktiv.
  • Sonia Simmenauer wuchs in Frankreich auf. 1989 gründete sie das Impressariat Simmenauer, das inzwischen zu den weltweit bedeutendsten Agenturen für Kammermusik-Ensembles gehört. Als Dozentin, Autorin und Rednerin beschäftigt sie sich zudem mit den Grund­fragen der kulturellen Welt in Deutschland und Europa.
  • Elad Lapidot, geboren 1976 in Jerusalem, ist Professor an der Fakultät für Sprachen, Kulturen und Gesellschaften an der Universität Lille. Er unter­richtet zudem an den Universitäten Bern, der Humboldt- und der Freien Universität Berlin. Er forscht zur politischen Epistemologie in zeit­genössischer Philosophie und in der talmudischen Denk­tradition. Sein letztes Buch, Anti-Anti-Semitismus. Eine philosophische Kritik, ist dieses Jahr erschienen.
  • Aviva Ronnefeld ist bildende Künstlerin und Malerin. Geboren 1957 in Salzburg, Österreich, zog sie 1975 nach Italien, wo sie bis 1984 ansässig war und politische Wissen­schaften studierte – später lebte sie in Paris und Wien. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin/Kreuzberg.
  • Daniel Schönpflug ist Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin und Wissen­schaftlicher Koordinator des Wissenschafts­kollegs zu Berlin.

Was, wann, wo?

  • Wann Mi, 16. Feb 2022, 19:30 Uhr
  • Wo W. M. Blumenthal Akademie,
    Klaus Mangold Auditorium

    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    (gegenüber dem Museum)

    Zum Lageplan
  • Eintritt

    frei

  • Teilnahme Nach Ihrer Anmeldung stellen wir Ihnen die Texte zur Verfügung, die bei der Veranstaltung besprochen werden. Das Besondere bei „Chewruta“: Sie können sich jederzeit an den „Chewruta“-Tisch setzen und mitdiskutieren oder Sie folgen dem Gespräch als Zuhörer*in – ganz wie Sie mögen. Jede Form der Teilnahme ist herzlich willkommen!

    Corona-HinweiseBitte beachten Sie bei einer Teilnahme vor Ort die aktuellen Hygienemaßnahmen im Jüdischen Museum Berlin.

    LivestreamDie Veranstaltung wird live gestreamt. Sie finden den Livestream dann auf dieser Seite und auf unserem YouTube-Kanal.

    SpracheDie Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

    Anmeldung für Journalist*innen T +49 (0)30 259 93 419
    presse@jmberlin.de

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