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FAQ – Frequently Asked Questions

Was möchten Sie wissen?

Vor dem Besuch

Wann hat das Museum geöffnet?

Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. 
Am Montag hat das Museum geschlossen. 

Das Museum bleibt geschlossen an folgenden Tagen:  
- Rosch ha-Schana 
- Jom Kippur 
- Verleihung des Preises für Verständigung und Toleranz 
- Heiligabend 

Wie komme ich zum Museum?

Wegen der schwierigen Parkplatzsituation empfehlen wir – wenn möglich – eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad. Fahrradstellplätze sind vorhanden. 

Die nächsten U-Bahnstationen sind Kochstraße/Checkpoint Charlie (U6) bzw. Hallesches Tor (U1, U3, U6). Von dort sind es jeweils etwa 800 Meter Fußweg bis zum Jüdischen Museum Berlin.  

Die nächsten Bushaltestellen sind Jüdisches Museum (Buslinie 248), Zossener Brücke (Buslinie M41) oder Lindenstraße/Oranienstraße (Buslinie M29).  

Ihre Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln können Sie auch mit dem Routenplaner der BVG unter www.bvg.de planen. 

Gibt es Parkmöglichkeiten in Museumsnähe?

In den Straßen, die an unser Museum angrenzen, ist meist kostenpflichtiges Parken möglich.

Barrierefreies Museum

Ist das JMB barrierefrei?

Der Haupteingang ist über einen etwa 9 Prozent ansteigenden, stufenlosen Weg erreichbar. Die Achsen im Untergeschoss des Libeskind-Baus haben einen Anstieg zwischen 2,65 Prozent (zur Treppe) und 3,9 Prozent (zum Holocaustturm). Sie fallen maximal 1,5 Prozent seitlich ab. Der Glashof ist an den Seiten über zwei Rampen zugänglich.

Der gesamte Ausstellungsraum ist mit einem Rollstuhl zugänglich. Sämtliche Publikumsbereiche sind über Fahrstühle erschlossen. 

Das Jüdische Museum Berlin hat zwei barrierefrei zugängliche Toiletten. 

Der Außenbereich des Jüdischen Museums Berlin ist in Teilen gepflastert und nur zum Teil barrierefrei. 

An der Garderobe gibt es die Möglichkeit, Rollstühle auszuleihen. Sie können sich auch einen Rollstuhl über unseren Besucher*innenservice reservieren lassen (zum Kontaktformular).   

Ausführliche Informationen zum Thema Barrierefreiheit finden Sie auf der Seite Barrierefreiheit im Jüdischen Museum Berlin.  

Wo gibt es Behindertenparkplätze?

In unmittelbarer Nähe des Museums finden Sie zwei ausgewiesene Stellplätze für Ihren Wagen. Da im Moment rund um das Museum viel gebaut wird, schreiben Sie am besten vor Ihrem Besuch eine kurze Nachricht an unseren Besucher*innenservice (zum Kontaktformular), um sicher zu gehen, dass die Parkplätze zugänglich sind. Eine Reservierung der Parkplätze ist nicht möglich.  

Ausführliche Informationen zum Thema Barrierefreiheit finden Sie auf der Seite Barrierefreiheit im Jüdischen Museum Berlin. 

Gibt es barrierefreie Angebote?

Unsere Angebote für Besucher*innen mit Behinderungen und/oder besonderen Bedürfnissen finden Sie in folgender Übersicht auf der Website. Die Angebote sollen perspektivisch ausgebaut werden. 

Ausführliche Informationen zum Thema Barrierefreiheit finden Sie auf der Seite Barrierefreiheit im Jüdischen Museum Berlin. 

Eintritt und Tickets

Wie viel kostet der Eintritt ins JMB?

Unsere Dauerausstellung sowie temporäre Ausstellungen im Libeskindbau sind für alle kostenfrei. 

Für Wechselausstellungen im Altbau gelten folgende Eintrittspreise: 

  • Erwachsene: 10 € 
  • Erwachsene, ermäßigter Eintritt: 4 € 
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre: 0 € 

Ausführliche Informationen zu Preisen und Ermäßigungen erhalten Sie hier: Rund um den Besuch | Jüdisches Museum Berlin

Muss ich für die Dauerausstellung ein Ticket kaufen?

Ja, alle Besucher*innen des Museums brauchen für den Besuch des Hauses ein Ticket. Dies können Sie entweder im Ticket-Shop oder an der Kasse vor Ort erwerben.

Wo kann ich Tickets für das JMB kaufen?

Online-Tickets für ein bestimmtes Zeitfenster erwerben Sie vor Ihrem Besuch im Ticket-Shop oder direkt an der Kasse.

Wo erhalte ich Tickets für Veranstaltungen?

Online-Tickets für eine Veranstaltung erwerben Sie vor Ihrem Besuch im Ticket-Shop oder direkt an der Kasse.  Ob es eine Abendkasse gibt, können Sie dem Infokasten zur jeweiligen Veranstaltung auf unserer Website entnehmen. 

Karten für die Veranstaltungen von Kooperationspartner*innen, die in den Räumlichkeiten unseres Museums stattfinden, erhalten Sie nur über die*den jeweilige*n Kooperationspartner*in beziehungsweise an der Abendkasse. Auf der Webseite der jeweiligen Veranstaltung finden Sie mehr Informationen dazu.

Was muss ich beachten, wenn ich das JMB mit einer Gruppe besuchen möchte?

Wenn Sie als Schulklasse oder als Erwachsenengruppe das Museum ohne Guide besuchen möchten, nutzen Sie bitte die Gruppenanmeldung. Die Tickets für die Ausstellung erhalten Sie am Tag des Besuchs an der Museumskasse. 

Gruppen ohne Anmeldung können gegebenenfalls nicht gemeinsam eingelassen werden, und müssen bei sehr großem Andrang gegebenenfalls abgewiesen werden. 

Führungen für Gruppen können per E-Mail an visit@jmberlin.de oder über das Kontaktformular  angefragt werden. Wir empfehlen eine Anmeldung mind. 6 bis 8 Wochen vor dem gewünschten Termin.  

Wo kann ich einen Gutschein für das JMB kaufen?

Gutscheine können direkt an der Kasse erworben werden. Sie gelten für alle Angebote des Museums, sind jedoch nicht im Café und im Museumsshop einsetzbar.

Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Webseite.

Ihr Besuch im Museum

Gibt es im Museum eine Sicherheitsschleuse?

Die Sicherheitsüberprüfung am Eingang ist obligatorisch. Bitte planen Sie bei Gruppenbesuchen mind. 15 bis max. 30 Minuten dafür ein.

Gibt es eine Garderobe im Museum?

Im Museum gibt es für Einzelbesucher*innen wie auch für Gruppen Schließfächer mit Münzfach zu 50 Cent oder 1 Euro. Koffer in Handgepäckgröße (56 x 45 x 25 cm) können in Schließfächern verstaut werden; für größere Koffer gibt es keine Abgabemöglichkeit.

Darf ich eine Tasche, Jacken, Speisen oder Getränke mit in die Ausstellungen nehmen?

Mäntel, Schirme, größere Taschen und Rucksäcke müssen in den Schließfächern eingeschlossen werden. In den Ausstellungsräumen ist Essen und Trinken nicht gestattet. 

Ist das Museum für Kinder geeignet?

Die Dauerausstellung Jüdische Gegenwart und Geschichte in Deutschland ist auch für Jugendliche und Kinder geeignet. Interaktive Stationen vermitteln spielerisch die Themen der Ausstellung.   

ANOHA – die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin lädt Kinder zwischen 3 und 10 Jahren zum Entdecken, Erforschen und Spielen ein. Im Mittelpunkt der Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin steht die Arche Noah aus der Tora – ein riesiges rundes Holzschiff, in das 150 Spiel-Tiere eingezogen sind.  

Sind Kinderwagen in den Ausstellungen erlaubt?

Alle Ausstellungsräume sind mit Kinderwagen zugänglich. Fahrradanhänger sind in den Ausstellungsräumen nicht erlaubt.

Wo finde ich Wickelräume?

Im Museum gibt es zwei Wickelmöglichkeiten: eine im hinteren Eingangsbereich des Altbaus am Fuß der Treppe zum Obergeschoss und eine im Untergeschoss des Libeskind-Baus. 

Darf ich Tiere mit ins Museum nehmen?

Das Mitbringen von Tieren ist nicht erlaubt. Blinden- und Assistenzhunde sind erlaubt. 

Gibt es im JMB Audioguides?

Die JMB App bieten wir derzeit auf Deutsch, in Leichter Sprache, Deutscher Gebärdensprache, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Hebräisch und Russisch an. Die JMB App können Sie kostenlos im Google Play Store und im Apple App Store auf Ihr Smartphone laden. 

Gibt es im JMB kostenloses WLan?

Im Museum gibt es einen Internetzugang über die Telekom, mit dem Sie kostenlos surfen können. Der Name des Netzwerks lautet „Telekom“.   

In den Ausstellungsräumen im Libeskind-Bau ist der Handy-Empfang aufgrund der baulichen Gegebenheiten und der elektromagnetischen Eigenschaften des Gebäudes für manche Mobilfunknetze eingeschränkt. 

Gibt es im JMB Sitzgelegenheiten?

Ja. Sie finden mobile Klapphocker zum Mitnehmen in die Ausstellung an verschiedenen Stellen des Museums sowie fest installierte Bänke und Sitzinseln.

Darf ich im JMB fotografieren, filmen oder Tonaufnahmen machen?

Innerhalb des Museums ist das Fotografieren und Filmen für den ausschließlich privaten Gebrauch erlaubt, allerdings dürfen weder Stativ, Blitzlicht noch Selfie-Sticks verwendet werden. Professionelle Film- und Fotoaufnahmen im Jüdischen Museum Berlin sind nur in Absprache mit unserer Pressestelle möglich. Einen entsprechenden Antrag finden Sie im Bereich Presse auf unserer Website. Bitte füllen Sie diesen Antrag aus und senden ihn per E-Mail an die Pressestelle (T +49 (0)30 259 93 419 oder presse@jmberlin.de), die sich dann mit Ihnen in Verbindung setzt.   

Ich habe etwas im Museum verloren. Wohin kann ich mich wenden?

Vor Ort können Sie sich gern an die Mitarbeiter*innen im Foyer wenden. Wenn Sie erst zu Hause feststellen, dass Sie etwas verloren haben, wenden Sie sich bitte an unseren Besucher*innenservice. 
Kontakt: Kontaktformular

Gibt es im JMB ein Café?

„Shalom’chen Berlin“ bietet in den Räumlichkeiten des Museumscafés vegetarische/vegane israelische Küche sowie Kaffee und selbstgemachten Kuchen an.

Gibt es im Café koscheres Essen?

Im Museumscafé wird nicht koscher gekocht. Es gibt jedoch kleine koschere Snacks sowie eine Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen. 

Darf ich im Museum mein eigenes Essen verzehren?

Im Glashof und im Garten des Museums dürfen gerne selbst mitgebrachte Speisen und Getränke verzehrt werden.  

In den Ausstellungsräumen ist Essen und Trinken nicht gestattet.

Gibt es im Museum einen Museumsshop?

Der Museumsshop befindet sich im Eingangsbereich des Museums. Er wird von der Bavaroi Berlin GmbH betrieben. Das Sortiment umfasst u.a. Bücher zum Judentum, Kataloge zu aktuellen Ausstellungen sowie jüdische Ritualobjekte und hochwertige Accessoires. 

Kontakt: einkauf@bavaroi.de 

Führungen und Gruppen

Gibt es öffentliche Führungen?

Die Termine für die öffentlichen Führungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Einen Überblick über Themen, Termine und Sprachen finden Sie auf der Seite mit allen Führungen. Im Ticket-Shop können Sie im Voraus Tickets kaufen. 

Der Treffpunkt für öffentliche Führungen befindet sich im Erdgeschoss des Altbaus, am „Meeting Point“ im Foyer.  

Wie kann ich Führungen für eine Gruppe buchen?

Führungen für Gruppen können per E-Mail an visit@jmberlin.de oder über das Kontaktformular  angefragt werden. Wir empfehlen eine Anmeldung 6 bis 8 Wochen vor dem gewünschten Termin. 

An einer Führung können maximal 15 Personen teilnehmen, bei Schulklassen können außerdem bis zu 2 Begleitlehrkräfte teilnehmen. Sollte die Gruppe größer sein, wird sie geteilt. Alle Themen können von maximal zwei Gruppen zeitgleich gebucht werden.  

Themen für Erwachsenengruppen finden Sie hier. Programm für Schulklassen hier.

In welchen Sprachen kann ich Führungen für Gruppen buchen?

Es gibt die Möglichkeit, Führungen auf Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch und Italienisch zu buchen. Weitere Sprachen, inklusive Einfache Sprache und Deutsche Gebärdensprache, sind ggf. auf Anfrage möglich. Außerdem bieten wir Führungen für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderungen an.  

Kann ich das Museum ohne Führung mit einer Gruppe oder Schulklasse besuchen?

Wenn Sie das Museum als Gruppe ohne Führung besuchen wollen, melden Sie sich bitte vor Ihrem Besuch über unseren Ticket-Shop an: Erwachsenengruppe, Schulklasse.  

Für den Besuch empfehlen wir die Nutzung der JMB App.  

Gruppen ohne Anmeldung können gegebenenfalls nicht gemeinsam eingelassen und müssen bei sehr großem Besucheraufkommen im Museum gegebenenfalls auch abgewiesen werden. 

Wie kann ich den Museumsbesuch im Unterricht vor- bzw. nachbereiten?

Wir möchten Pädagog*innen und Multiplikator*innen dabei unterstützen, das Museum als außerschulischen Lernort zu nutzen. Deshalb bieten wir Ihnen auf unserer Website eine Übersicht aller Angebote zur Unterrichtsvorbereitung

Auch Online-Angebote anderer Institutionen und Projekte, die sich zur Recherche verschiedener Themen anbieten, haben wir für Sie auf unserer Website in verschiedenen kommentierten Linklisten zusammengestellt. Für konkrete Fragen können Sie sich auch gern mit unserer Bildungsabteilung in Verbindung setzen: bildung@jmberlin.de.  

Kann ich im Museum auch private Führungen (sog. Lizenzführungen) anbieten?  

Gruppen, die von externen Personen geführt werden, müssen im Vorfeld angemeldet werden. Für diese Führungen wird ein Lizenzbetrag von 120 € pro Gruppe (2 bis 15 Personen plus Guide) berechnet. Lizenzführungen sind nur zu bestimmten Zeiten möglich und müssen spätestens 2 Wochen vor dem Termin gebucht werden. 

Lizenzführungen können per E-Mail an visit@jmberlin.de oder über das Kontaktformular  angefragt werden.

Vermietung

Kann ich im Museum Räume für eine Veranstaltung mieten?

Im barocken Altbau des Museums können Räume verschiedener Größe und Ausstattung gemietet werden, ebenso bietet der Museumsgarten viele Möglichkeiten für Veranstaltungen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter Raumvermietungen.   

Kontakt:  
T +49 (0)30 259 93 569 
Kontaktformular

Forschung und Recherche

Wie kann ich im Archiv, der Sammlung und Bibliothek des Museums recherchieren?

Zu unserem Museum gehört eine Bibliothek mit Beständen zur Geschichte der Jüdinnen*Juden in Deutschland, Kunst und Kultur sowie zahlreichen Nachschlagewerken. 20.000 Bände sind im Freihandbereich zugänglich, weitere Bestände können von ihrem Standort bestellt werden. Nähere Informationen zu unserer Bibliothek finden Sie auf dieser Website.   

Informationen zur Bestellung, zum Online-Katalog unserer Bibliothek und anderen Online-Recherchemöglichkeiten, zur Medienausstattung und den zugänglichen Datenbanken sowie die Öffnungszeiten finden Sie auf unserer Seite zum Lesesaal.   

Auch die Bestände unseres Archivs können auf Anfrage genutzt werden (den Kontakt finden Sie auf der Archivseite).   

Einen Teil der Sammlungen unseres Museums können Sie online unter objekte.jmberlin.de durchsuchen. Einzelne Bestände sind dort auch mit Findbüchern nachgewiesen, die Sie für Ihre Recherche nutzen können: Findbücher auf objekte.jmberlin.de.   

Weitere Informationen zu den Sammlungsschwerpunkten und den verantwortlichen Ansprechpartner*innen finden Sie im Bereich Sammlungen auf unserer Website. 

Kann ich Bücher aus der Bibliothek ausleihen?

Sie können unsere Bücher nicht nach Hause ausleihen. Wenn in unserem Online-Katalog bei der Standortangabe eines Buches „ausgeliehen“ statt „verfügbar“ steht, hat ein*e Mitarbeiter*in des Museums das Buch ins Büro ausgeliehen. Wir können das Buch dann innerhalb von ein bis zwei Tagen für Sie in den Lesesaal zurückholen. Der Hinweis „Geschäftsgang“ kann verschiedene Gründe haben. Fragen Sie am besten nach!   

Ich würde gerne ein Objekt aus Ihren Sammlungen abbilden oder ausleihen, an wen kann ich mich wenden?

Bei Fragen zu Foto-Reproduktionen wenden Sie sich bitte an fotodoku@jmberlin.de. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitungszeit für Anfragen zwischen vier bis sechs Wochen betragen kann. Weitere Informationen zu Gebühren und Reproduktionsbedingungen geben wir Ihnen gerne auf Nachfrage.

Leihanfragen müssen grundsätzlich sechs Monate (umfangreiche Anfragen mindestens acht Monate) vor Ausstellungsbeginn schriftlich an die Direktion (Frau Hetty Berg, Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin) gestellt werden. Nach Prüfung der Anfrage und der zur Ausleihe angefragten Objekte auf deren Leihfähigkeit kontaktieren wir Sie und teilen Ihnen mit, ob und unter welchen Bedingungen eine Ausleihe möglich ist. 

Mehr Informationen zu den Sammlungsschwerpunkten und den verantwortlichen Ansprechpartner*innen der Sammlung finden Sie auf unserer Website.

Kann das Museum mir bei Nachforschungen zu meiner Familiengeschichte helfen?

Sie haben die Möglichkeit, unsere eigenen Bestände für Forschungszwecke zu nutzen. Die Öffnungszeiten unseres Lesesaals in der W. Michael Blumenthal Akademie gegenüber dem Museum sowie die Kontaktdaten unseres Archivs finden Sie auf unserer Website. Darüber hinaus haben wir Ihnen auf unserer Website eine Linkliste zu personen- und familienbezogenen Recherchemöglichkeiten zusammengestellt. 

Stiften und Unterstützen

Wie kann ich dem Museum Objekte, Fotos oder Dokumente stiften?

Sie sind im Besitz von Material zur jüdischen Kultur und Geschichte in Deutschland und denken, dass dieses für uns interessant sein könnte? Dann freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen!    

Uns interessieren Fotografien, Dokumente, Film- und Tonaufnahmen, Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Fach- und graue Literatur zur jüdischen Kunst sowie dreidimensionale Objekte und Textilien aus deutsch-jüdischer Geschichte bis in die Gegenwart.    

Um Ihr Angebot prüfen zu können, benötigen wir Ihren Namen, Ihre Adresse, eine kurze Beschreibung der Objekte und ihrer Herkunft sowie eine Mitteilung dazu, ob es sich um ein Schenkungs- oder Verkaufsangebot handelt.  

Bitte senden Sie uns keine Materialien ohne vorherige Rücksprache zu!    

Kontaktdaten finden Sie auf der Seite des Sammlungsgebiets:  

Allgemeine Informationen

Wo finde ich die Hausordnung des JMB?

Die Hausordnung finden Sie auf unserer Webseite.

Wo finde ich die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Museums?

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Jüdischen Museums Berlin finden Sie auf unserer Webseite.

Wo finde ich Informationen zum Datenschutz?

Informationen zum Datenschutz finden Sie auf unserer Webseite.

Wofür verwenden wir das * in Personenbezeichnungen?

Mit unserer Schreibweise möchten wir sprachlich der geschlechtlichen Vielfalt der Menschen Raum geben. Es sollen sich alle von unseren Texten angesprochen und gemeint fühlen können. 

Eine Form wie „Besucher*innen“ bezieht sich nicht nur auf Menschen, die sich entweder als „Besucher“ oder als „Besucherin“ identifizieren, sondern schließt auch alle ein, die unser Museum besuchen, sich aber jenseits der Zweigeschlechtlichkeit verorten. Die vielen Richtungen, in die die Strahlen des Sternchens zeigen, signalisieren die Vielfalt, die zwischen und jenseits von Mann und Frau existiert – steht das * im Web doch generell, z. B. bei Suchanfragen in Datenbanken, als Platzhalter für vielfältige Möglichkeiten. 

Dass Leser*innen, die mit dieser Form noch nicht vertraut sind, zuweilen über das * stolpern mögen, ist durchaus beabsichtigt. Es regt zum Nachdenken darüber an, wer konkret gemeint ist oder sein sollte. (Mit dem Stolpern und verschiedenen Möglichkeiten der geschlechtersensiblen Sprache befasste sich auch die Glosse „Schöner stolpern“ im JMB Journal Nr. 11, vgl. S. 58–59, online zugänglich auf issuu.com). 

In historischen Zusammenhängen, bei denen offiziell nur „Männer“ oder nur „Frauen“ zugelassen bzw. Menschen als „Männer“ oder „Frauen“ bestimmten Erfahrungen ausgesetzt waren, verwenden wir die traditionellen Genus-Formen. Allerdings sollte man sich beim Lesen trotzdem bewusst machen, dass sich Gendernormen historisch verändert haben und frühere Auffassungen von „Mann“ und „Frau“ meist nicht unseren heutigen Vorstellungen entsprachen. Zudem haben sich auch zu früheren Zeiten nicht notwendig alle Mitglieder einer ohne * benannten Personengruppe, z. B. „Frontsoldaten im Ersten Weltkrieg“, notwendig mit dem damals gängigen Männer- oder Frauenbild identifiziert.