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Der Besuch des Museums ist nur mit einem Zeitfenster-Ticket möglich, das Sie in unserem Online-Shop erhalten.

FAQ – Frequently Asked Questions

Was möchten Sie wissen?

Direkt zu einem der folgenden Themenfelder springen:

Service und Angebote im Museum

Das Museum ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. An den jüdischen Feiertagen Rosch ha-Schana (Neujahrsfest) und Jom Kippur (Versöhnungfest), am Tag der Verleihung des Preises für Verständigung und Toleranz sowie an Heiligabend bleibt das Museum geschlossen.

Die Dauer­ausstellung und alle temporären Ausstellungen können mit dem Museums­ticket besucht werden, das für Erwachsene 8 €, für ermäßigungs­berechtigte Personen (Schüler*innen, Studierende, Bundes­freiwilligen­dienst­leistende, Arbeitslose (ALG I) und Schwer­behinderte mit entsprechendem Nachweis) 3 € kostet. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

Der Eintritt ins Museums ist derzeit nur mit einem Zeitfenster-Ticket möglich, das Sie vor Ihrem Besuch in unserem Onlineshop erwerben müssen.

Eine Übersicht über alle Preise für Ausstellungen, Führungen, Workshops, Audioguide und weitere Ermäßigungen finden Sie auf der Seite Rund um den Besuch.

Für den Besuch des Museums ist ein Zeitfenster-Ticket notwendig. Bitte buchen Sie dieses vorab in unserem Onlineshop. Auch Tickets für Veranstaltungen können Sie derzeit ausschließlich in unserem Onlineshop erwerben.

Karten für die Veranstaltungen von Kooperations­partnern, die in den Räumlichkeiten unseres Museums stattfinden (zum Beispiel für Lesungen der Literatur­handlung) erhalten Sie nur über den jeweiligen Kooperations­partner beziehungsweise an der Abendkasse. Auf der Webseite der jeweiligen Veranstaltung finden Sie mehr Informationen dazu.

Die Eintritts­preise für unsere Ausstellungen haben wir in einer Übersicht auf unserer Website für Sie zusammen­gestellt.

Wenn Sie sich für eine kostenlose Veranstaltung anmelden, denken Sie bitte daran, dass das Ticket bei Nichtabholung 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung verfällt. Es wird dann an ggf. wartende Besucher*innen gegeben.

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen Sie als Gruppe oder Schulklasse vor Ihrem Besuch eine Führung oder einen Workshop buchen. Sie können uns auch mit einem eigenen Guide (Lizenzführung) besuchen. Unangemeldete Gruppen müssen sich auf die Zeitfenster aufteilen, die für Individualbesucher*innen zur Verfügung stehen. Bei hohem Besucheraufkommen können unangemeldete Gruppen abgewiesen werden.

Die nächsten U-Bahnstationen sind Kochstraße/Checkpoint Charlie (U6) bzw. Hallesches Tor (U1, U6). Von dort sind es jeweils etwa 800 Meter Fußweg bis zum Jüdischen Museum Berlin.

Die nächsten Bushaltestellen sind Jüdisches Museum (248), Zossener Brücke (M41) oder Lindenstraße/Oranienstraße (M29).

Ihre Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln können Sie auch mit dem Routenplaner der BVG unter www.bvg.de planen.

In den Straßen, die an unser Museum angrenzen, ist das Parken nur teilweise kostenlos. Wegen der schwierigen Parkplatzsituation empfehlen wir jedoch – wenn möglich – eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad. Fahrradstellplätze sind vorhanden.

Ja, die JMB App bieten wir derzeit auf Deutsch und Englisch an. Französisch, Italienisch, Spanisch und Hebräisch folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Die JMB App können Sie kostenlos im Google Play Store und im Apple App Store auf Ihr Smartphone laden.

Audioguides zur Ausleihe werden im Museum derzeit nicht angeboten.

Alle Ausstellungstexte im Jüdischen Museum Berlin sind zweisprachig (deutsch und englisch). Außerdem bieten wir unseren Audioguide, die JMB App, auf Deutsch und Englisch an. Französisch, Italienisch, Spanisch und Hebräisch kommen zu einem späteren Zeitpunkt hinzu.

Zudem können Sie Führungen in vielen verschiedenen Sprachen buchen. Welche Sprachen jeweils angeboten werden, erfahren Sie bei unseren Führungen.

Innerhalb des Museums ist das Fotografieren und Filmen für den ausschließlich privaten Gebrauch erlaubt, allerdings dürfen weder Stativ, Blitzlicht noch Selfie-Sticks verwendet werden.

Professionelle Film- und Fotoaufnahmen im Jüdischen Museum Berlin sind nur in Absprache mit unserer Pressestelle möglich. Einen entsprechenden Antrag finden Sie im Bereich Presse auf unserer Website. Bitte füllen Sie diesen Antrag aus und senden ihn per Fax oder E-Mail an die Pressestelle (T +49 (0)30 259 93 419, F +49 (0)30 259 93 400 oder presse@jmberlin.de), die sich dann mit Ihnen in Verbindung setzt.

Im Museum gibt es zurzeit einen Internetzugang über die Telekom, mit dem Sie drei Stunden pro Tag surfen können. Der Name des Netzwerks lautet „Telekom“.

In den Ausstellungsräumen im Libeskind-Bau ist der Handy-Empfang für manche Mobilfunknetze eingeschränkt.

Die Mitnahme von Haustieren ist leider nicht gestattet. Ausnahmen sind Assistenzhunde wie z.B. Blindenführhunde.

Wie uns klar wurde, dass wir diesen Hinweis auf unsere Website setzen sollten, erfahren Sie in einem Beitrag auf unserem Blog.

Sie können größere Gepäckstücke wie z.B. Koffer an unserer Garderobe abgeben. Die Nutzung der Garderobe ist außerdem kostenlos.

Vor Ort sind die Mitarbeiter*innen an der Garderobe für Fundsachen zuständig.

Wenn Sie erst zu Hause feststellen, dass Sie etwas verloren haben, wenden Sie sich bitte an unseren Besucher*innenservice.

Kontakt:
T +49 (0)30 259 93 483
besucherservice@jmberlin.de

Unser Museumscafé von eßkultur bietet wechselnde Mittagsangebote, herzhaften Hummus, hausgemachte Kuchen, leckeren Kaffee und erfrischende Limonaden. Genießen können Sie Ihre Kaffeepause im Glashof oder bei schönem Wetter im Museumsgarten.

Im Museumscafé wird nicht koscher gekocht. Es gibt jedoch kleine koschere Snacks (Kekse und Chips) sowie eine Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen.

Mehr zum Thema Kaschrut auf unserer Website.

Das Museumscafé bietet eine Auswahl an vegetarischen oder veganen Speisen an.

Im Glashof und im Garten des Museums dürfen gerne selbst mitgebrachte Speisen und Getränke verzehrt werden.

In den Ausstellungsräumen ist Essen und Trinken nicht gestattet, damit die Originalobjekte dort nicht beschädigt werden.

In der Akademie gibt es einen Kaffee- und einen Getränkeautomaten im Foyer. Auch im Garten der Diaspora darf mitgebrachtes Essen verspeist werden.

Der Museumsshop befindet sich im Eingangsbereich des Museums. Er wird vom Münchner Unternehmen Cedon (www.cedon.de) betrieben. Das Sortiment umfasst ein umfangreiches Literaturangebot sowie Poster, Postkarten und auch originelle, speziell für unser Museum entwickelte Souvenirs sowie Judaica und Feiertagsbedarf wie Chanukka-Kerzen. Außerdem können Sie hier die Publikationen unseres Museums erwerben (die Publikationen stellen wir Ihnen auch auf unserer Website vor). Der Shop ist von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

Das Buchangebot wird von Rachel Salamander, Gründerin der Literaturhandlung (www.literaturhandlung.de), ausgewählt und immer aktuell ergänzt.

Kontakt:
T +49 (0)30 252 93 171
F +49 (0)30 252 93 175
jmb@cedon.de

Im barocken Altbau des Museums können Räume verschiedener Größe und Ausstattung gemietet werden, ebenso bietet der Museumsgarten viele Möglichkeiten für Veranstaltungen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter Raumvermietungen.

Kontakt:
T +49 (0)30 259 93 569
F +49 (0)30 259 93 432
events@jmberlin.de

Barrierefreiheit

Der gesamte Ausstellungsraum ist mit einem Rollstuhl zugänglich.

Sämtliche Publikumsbereiche sind über Fahrstühle erschlossen. Der Außenbereich des Jüdischen Museums Berlin weist teilweise eine historische Pflasterung auf, dies betrifft die Zugänglichkeit des Gruppeneingangs und des Museumsgartens. Der Raum zwischen den Stelen im Garten des Exils ist leider etwas zu eng für einen Rollstuhl.

Der Haupteingang ist über einen etwa 9 Prozent ansteigenden, stufenlosen Weg erreichbar. Die Achsen innerhalb des Libeskind-Baus haben einen Anstieg zwischen 2,65 Prozent (zur Treppe) und 3,9 Prozent (zum Holocaustturm). Sie fallen maximal 1,5 Prozent seitlich ab. Der Glashof ist an den Seiten über zwei Rampen zugänglich.

Auch alle öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten in der Akademie sind barrierefrei.

An der Garderobe gibt es die Möglichkeit, Rollstühle auszuleihen. Sie können sich auch einen Rollstuhl über besucherservice@jmberlin.de reservieren lassen.

Direkt vor dem Eingang des Jüdischen Museums Berlin befindet sich ein Parkplatz für Besucher*innen, die im Besitz eines Parkausweises für Schwerbehinderte sind.

Das Jüdische Museum Berlin hat zwei barrierefrei zugängliche Toiletten. Eine befindet sich im hinteren Eingangsbereich des Altbaus am Fuß der Treppe zum Obergeschoss, die andere im Untergeschoss des Libeskind-Baus.

Ausführliche Informationen zum Thema Barrierefreiheit finden Sie auf der Seite Barrierefreiheit im Jüdischen Museum Berlin.

Falls Sie weitere Fragen zu Ihrem Museumsbesuch haben, kontaktieren Sie bitte unseren Besucher*innenservice, der Ihnen gerne weiterhilft.

Kontakt
T +49 (0)30 259 93 300
F +49 (0)30 259 93 566
besucherservice@jmberlin.de

Direkt vor dem Eingang des Jüdischen Museums Berlin befinden sich zwei Parkplätze für Besucher*innen, die im Besitz eines Parkausweises für Schwerbehinderte sind.

Da im Moment rund um das Museum viel gebaut wird, schreiben Sie am besten vor Ihrem Besuch eine kurze Mail an unseren Besucher*innenservice (besucherservice@jmberlin.de), um sicher zu gehen, dass die Parkplätze zugänglich sind.

Unsere Angebote für Besucher*innen mit Einschränkungen finden Sie in unserem Kalender unter der Auswahl Barrierefreie Angebote. Die Angebote sollen perspektivisch ausgebaut werden.

Ausführliche Informationen zum Thema Barrierefreiheit finden Sie auf der Seite Barrierefreiheit im Jüdischen Museum Berlin.

Leihgeräte für den Audioguide stellen wir Ihnen zurzeit nicht zur Verfügung. Dementsprechend können wir Ihnen zurzeit keine Induktionsschlinge anbieten.

Ausführliche Informationen zum Thema Barrierefreiheit finden Sie auf der Seite Barrierefreiheit im Jüdischen Museum Berlin.

Kinder im Museum

Die Dauerausstellung Jüdische Gegenwart und Geschichte in Deutschland ist auch für Jugendliche und Kinder geeignet. Interaktive Stationen wie Hau den Lukas, die Selfie-Station und ein Raum mit Musik vermitteln spielerisch die Themen der Ausstellung.

Bald eröffnet ANOHA, die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin. Das ANOHA lädt Kinder zwischen 3 und 10 Jahren zum Entdecken, Erforschen und Spielen ein. Im Mittelpunkt der Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin steht die Arche Noah aus der Tora – ein riesiges rundes Holzschiff, in das 150 Spiel-Tiere eingezogen sind.

Thematische Schwerpunktführungen und Workshops für Kindergruppen können Sie individuell buchen. Außerdem gibt es ein Ferienprogramm und die Möglichkeit, den Kindergeburtstag im Museum zu feiern. Eine Übersicht über unsere Angebote für Kinder finden Sie auf unserer Website.

Während der Konzerte von Jazz in the Garden im Sommer findet ebenfalls ein Kinderprogramm statt, bitte informieren Sie sich darüber im Veranstaltungskalender auf unserer Website.

Im Frühjahr 2020 wird das Jüdische Museum Berlin ein Museum für Kinder von 3 bis 10 Jahren und gleichzeitig eine neu konzipierte, familienfreundliche Dauerausstellung eröffnen.

Alle Ausstellungsräume sind mit Kinderwagen zugänglich.

Auch der Museumsgarten und die Räumlichkeiten in der Akademie sind problemlos mit einem Kinderwagen begehbar. Nur der Raum zwischen den Stelen im Garten des Exils ist etwas zu eng für einen Kinderwagen.

Im Museum gibt es zwei Wickelmöglichkeiten: eine im hinteren Eingangsbereich des Altbaus am Fuß der Treppe zum Obergeschoss und eine im Untergeschoss des Libeskind-Baus.

Windeln und Feuchttücher müssen selbst mitgebracht werden. Die nächste Einkaufsmöglichkeit finden Sie am Mehringplatz, ca. 5 Gehminuten entfernt.

Führungen

Die Termine für die öffentlichen Führungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Die Führungen finden entweder in deutscher oder englischer Sprache statt. Besucher*innen können, müssen sich aber nicht vorher anmelden. Einen Überblick über Themen und Termine finden Sie auf der Seite mit allen Führungen. Im Ticket-Shop können Sie im Voraus Tickets kaufen.

Die Führungen kosten in der Regel 3 € pro Person zuzüglich Eintrittspreis ins Museum. Der Treffpunkt befindet sich im Erdgeschoss des Altbaus, am „Meeting Point“ im Foyer.

Außerdem bieten wir ein breites Angebot an Themenführungen an, die Sie für sich oder Ihre Gruppe (Familie, Geburtstagsgesellschaft, Betriebsausflug etc.) buchen können. Für Schulen gibt es ein separates Angebot an Workshops und Führungen, die von Schulklassen und Hortgruppen gebucht werden können sowie verschiedene Lehrer*innenfortbildungen.

Führungen für Gruppen können per E-Mail oder telefonisch angefragt werden. Wir empfehlen eine Anmeldung ca. 4–6 Wochen vor dem gewünschten Termin.

An einer Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Sollte die Gruppe größer sein, wird sie geteilt. Nennen Sie uns in diesem Fall ein alternatives Thema für die zweite Gruppe. Auf unserer Website finden Sie alle Themen im Überblick. Bitte beachten Sie, dass wir für Schulklassen ein separates Themenangebot mit Buchungsmöglichkeit haben!

Die Führungen dauern in der Regel 90 Minuten. Workshops sind häufig länger. Wie viel die verschiedenen Angebote für unterschiedliche Gruppen kosten, können Sie unserer Preisübersicht entnehmen.

Damit Ihre Führung trotz Sicherheitscheck pünktlich beginnen kann, sollten Sie mit Ihrer Gruppe 30 Minuten vor Programmbeginn im Museum eintreffen.

Wir beraten Sie gerne telefonisch zu den thematischen Schwerpunkten, Workshops und anderen Programmangeboten.

Kontakt:
Koordinierungsbüro
T +49 (0)30 259 93 305
visit@jmberlin.de
(Wir sind montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr erreichbar.)

Es gibt die Möglichkeit, Führungen auf Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Spanisch zu buchen. Weitere Sprachen, inklusive Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache sind ggf. auf Anfrage möglich.

Bitte buchen Sie im Voraus und fragen Sie uns direkt nach Ihrer gewünschten Sprache, um zu klären, ob die entsprechenden Guides verfügbar sind.

Außerdem bieten wir Führungen für Menschen mit Seheinschränkungen an.

Kontakt:
Koordinierungsbüro
T +49 (0)30 259 93 305
visit@jmberlin.de
(Wir sind montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr für Sie erreichbar.)

Sie können Führungen buchen (zur Führungsübersicht auf unserer Website) oder gegen Zahlung einer Lizenzgebühr mit einer*m eigenen Guide kommen. Sie können Gruppen anmelden und Lizenzen erwerben.

Um Ihren Besuch so angenehm wie möglich zu gestalten, achten wir darauf, dass das Personenaufkommen in den einzelnen Ausstellungsräumen nicht zu groß wird. Gruppen, die von externen Personen geführt werden, müssen im Vorfeld angemeldet werden. Für diese Führungen wird ein Lizenzbetrag von 15 € pro Gruppe (bis zu 8 Personen) berechnet. Linzenzführungen sind bei großem Besucherandrang nur zu bestimmten Zeiten möglich und müssen spätestens 2 Wochen vor dem Termin gebucht werden.

Wir nehmen Ihre Anfrage oder Ihren Buchungswunsch auch persönlich entgegen: Sie erreichen uns montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr telefonisch unter +49 (0)30 259 93 305 oder per Mail unter visit@jmberlin.de.

Um während Ihres Gruppenbesuchs Ihre und unsere Sicherheit zu gewährleisten, bitten wir Sie folgende Maßnahmen für Gruppen einzuhalten. Befolgen Sie bitte auch die allgemeinen Corona-Hinweise im Museum.

  • Jede Gruppe hat ein Zeitfenster von 15 Minuten vor Programmbeginn für den Einlass. Wir bitten Sie, pünktlich im Museum zu sein
  • Bringen Sie eigene Kopfhörer mit
  • Nennen Sie uns bei Eintritt ins Museum die Anzahl der Teilnehmenden
  • Gruppenbesuche sind vorerst nur Montag bis Freitag mit Startzeiten zwischen 10 und 12 Uhr möglich
  • Damit wir Ihren Terminwunsch erfüllen können, empfehlen wir eine Anmeldung vier bis sechs Wochen vor dem Termin

Schule und Museum

Schulklassen und andere Gruppen aller Schularten von der ersten bis zur dreizehnten Klasse können an Führungen, Workshops und Projekttagen zu unterschiedlichen Themen teilnehmen. Auf unserer Website finden Sie alle Workshops und Führungsangebote im Überblick.

Außerdem bieten wir umfangreiches Material online, das Schüler*innen zur Recherche nutzen können: Berichte über Projekte anderer Schulklassen, Online-Materialien und Spiele – alles, von dem wir denken, das es darüber hinaus und auch zuhause für Schüler*innen interessant ist, finden Sie in unserer Übersicht für Schüler*innen.

ANOHA, die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin, vermittelt Grundschulklassen spielerisch die Erzählung der Arche Noah aus der Tora. Das Kindermuseum ermutigt die jüngsten Gäste, über ein respektvolles Miteinander von Mensch, Tier und Natur nachzudenken und für eine vielfältige und bessere Welt selbst aktiv zu werden.

Wir beraten Sie auch gern, welches Angebot für eine Schüler*innen-Gruppe in Frage kommt und empfehlen eine Anmeldung vier bis sechs Wochen vor dem gewünschten Termin. Kontakt: T +49 (0)30 259 93 305 oder visit@jmberlin.de.

Wir möchten Pädagog*innen und Multiplikator*innen dabei unterstützen, das Museum als außerschulischen Lernort zu nutzen. Deshalb bieten wir Ihnen auf unserer Website eine Übersicht aller Angebote zur Unterrichtsvorbereitung. Auch Online-Angebote anderer Institutionen und Projekte, die sich zur Recherche verschiedener Themen anbieten, haben wir für Sie auf unserer Website in verschiedenen kommentierten Linklisten zusammengestellt. Für konkrete Fragen können Sie sich auch gern mit unserer Bildungsabteilung in Verbindung setzen: bildung@jmberlin.de.

Um während Ihres Gruppenbesuchs Ihre und unsere Sicherheit zu gewährleisten, bitten wir Sie folgende Maßnahmen für Gruppen einzuhalten. Befolgen Sie bitte auch die allgemeinen Corona-Hinweise im Museum.

  • Jede Gruppe hat ein Zeitfenster von 15 Minuten vor Programmbeginn für den Einlass. Wir bitten Sie, pünktlich im Museum zu sein
  • Bringen Sie eigene Kopfhörer mit
  • Nennen Sie uns bei Eintritt ins Museum die Anzahl der Teilnehmenden
  • Gruppenbesuche sind vorerst nur Montag bis Freitag mit Startzeiten zwischen 10 und 12 Uhr möglich
  • Damit wir Ihren Terminwunsch erfüllen können, empfehlen wir eine Anmeldung vier bis sechs Wochen vor dem Termin

Forschung und Recherche

Zu unserem Museum gehört eine Bibliothek mit Beständen zur Geschichte der Jüdinnen*Juden in Deutschland, Kunst und Kultur sowie zahlreichen Nachschlagewerken. 20.000 Bände sind im Freihandbereich zugänglich, weitere Bestände können von ihrem Standort bestellt werden. Näheres zu ihrer Geschichte und den Sammlungsschwerpunkten finden Sie auf der Seite zu unserer Bibliothek auf dieser Website.

Informationen zur Bestellung, zum Online-Katalog unserer Bibliothek und anderen Online-Recherchemöglichkeiten, zur Medienausstattung und den zugänglichen Datenbanken sowie die Öffnungszeiten finden Sie auf unserer Seite zum Lesesaal.

Auch die Bestände unseres Archivs können auf Nachfrage genutzt werden (den Kontakt finden Sie auf der Archivseite).

Einen Teil der Sammlungen unseres Museums können Sie online unter objekte.jmberlin.de durchsuchen. Einzelne Bestände sind dort auch mit Findbüchern nachgewiesen, die Sie für Ihre Recherche nutzen können: Findbücher auf objekte.jmberlin.de.

Weitere Informationen zu den Sammlungsschwerpunkten und den verantwortlichen Ansprechpartner*innen finden Sie im Bereich Sammlungen auf unserer Website.

Sie können unsere Bücher nicht nach Hause ausleihen. Wenn in unserem Online-Katalog bei der Standortangabe eines Buches „ausgeliehen“ statt „verfügbar“ steht, hat ein*e Mitarbeiter*in des Museums das Buch ins Büro ausgeliehen. Wir können das Buch dann innerhalb von ein bis zwei Tagen für Sie in den Lesesaal zurückholen. Der Hinweis „Geschäftsgang“ kann verschiedene Gründe haben. Fragen Sie am besten nach! Übrigens: an unserem Buchscanner im Lesesaal können Sie aus den Büchern der Freihandaufstellung kostenlos Scans mit Ihrem eigenen USB-Stick anfertigen.

Die Ansprechpartnerin für Foto-Reproduktionen ist Valeska Wolfgram (T +49 (0)30 259 93 433, E-Mail: fotodoku@jmberlin.de). Weitere Informationen zu Kosten und Reproduktionsbedingungen geben wir Ihnen gerne auf Nachfrage.

Leihanfragen müssen grundsätzlich sechs Monate (umfangreiche Anfragen mindestens acht Monate) vor Ausstellungsbeginn schriftlich an die Direktion (Frau Hetty Berg, Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin) gestellt werden.

Nach Prüfung der Anfrage und der zur Ausleihe angefragten Objekte auf deren Leihfähigkeit werden Sie kontaktiert und Ihnen mitgeteilt, ob und unter welchen Bedingungen eine Ausleihe möglich ist.

Für Nachfragen zur organisatorischen Abwicklung wenden Sie sich bitte an Katrin Strube (T +49 (0)30 259 93 417, E-Mail: k.strube@jmberlin.de).

Mehr Informationen zu den Sammlungsschwerpunkten und den verantwortlichen Ansprechpartner*innen der Sammlungen finden Sie hier auf unserer Website.

Sie haben die Möglichkeit, unsere eigenen Bestände für Forschungszwecke zu nutzen. Die Öffnungszeiten unseres Lesesaals in der W. Michael Blumenthal Akademie gegenüber dem Museum sowie die Ansprechpartner*innen unseres Archivs finden Sie auf unserer Website. Darüber hinaus haben wir Ihnen auf unserer Website eine Linkliste zu personen- und familienbezogenen Recherchemöglichkeiten zusammengestellt.

Judentum

Der Begriff „koscher“ wird meist in Zusammenhang mit den jüdischen Speisegesetzen verwendet, welche auch „Kaschrut“ heißen. „Koscher“ bezeichnet dabei jene Lebensmittel, die erlaubt, „trefe“ jene, die verboten sind.

Ein wichtiger Aspekt der Kaschrut ist die Trennung von Fleisch und Milch und zwar sowohl beim Essen als auch bei der Lagerung und der Zubereitung.

Nur bestimmte Tiere sind zum Verzehr vorgesehen. Tiere, die verzehrt werden dürfen, müssen zudem nach bestimmten Vorgaben geschächtet werden.

Mehr zum Thema Kaschrut auf unserer Website.

Das hebräische Wort Kippa bedeutet Kappe. Auf Jiddisch nennt man diese Kopfbedeckung auch Jarmulke, Jarmulka oder Kappel. Jüdische Männer tragen in der Synagoge, beim Gebet und Studium religiöser Texte sowie beim Besuch eines Friedhofs eine Kippa. Auch eine andere Form der Kopfbedeckung ist zu diesen Anlässen möglich, zur Not reicht sogar ein Taschentuch, das den Hinterkopf bedeckt, oder auch die Hand eines anderen Menschen.

Es gibt aber auch Juden, die im Alltag Kippa tragen um sich zu ihrem Jüdisch-Sein zu bekennen oder weil dies in der religiösen Strömung, der sie sich zugehörig fühlen, traditionell so gehandhabt wird. Anders als in orthodoxen jüdischen Kreisen dürfen in reformorientierten Gemeinden Kippot – das ist die Mehrzahl von Kippa – nicht nur von Männern, sondern auch von Frauen getragen werden.

Die jüdische Zeitrechnung beginnt 3.760 Jahre vor der christlichen, nämlich mit dem angenommenen Zeitpunkt der Erschaffung der Welt. Die Einteilung der Monate richtet sich nach dem Mondzyklus, das Jahr wird nach der Sonne berechnet. Der Monat beginnt also mit dem Neumond.

Die Monate des jüdischen Kalenders sind Tischri, Marcheschwan, Kislew, Tewet, Schewat, Adar, Nissan, Ijar, Siwan, Tammus, Aw, Elul. Das jüdische Jahr beginnt im Herbst mit Tischri (September/Oktober). Nach festem Rhythmus werden Schaltmonate eingefügt, um die Abweichung der Tage eines Jahres, die sich aus dem Mondzyklus ergeben, mit dem Sonnenjahr auszugleichen.

Rosch ha-Schana, das jüdische Neujahr, fällt nach dem gregorianischen Kalender im Jahr 2020 z. B. auf den 19. und 20. September, dann beginnt das jüdische Jahr 5781.

Stiften und Unterstützen

Wenn Sie das Jüdische Museum Berlin unterstützen möchten und glauben, Material zu besitzen, das für uns interessant sein könnte, nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Wir benötigen Ihren Namen, Ihre Adresse und eine kurze Beschreibung der Objekte, die Sie uns schenken möchten. Bitte senden Sie uns keine Materialien ohne vorherige Rücksprache zu.

Nachlässe und Erinnerungsstücke jüdischer Familien in Deutschland bilden einen Schwerpunkt unserer Sammlungen. Insbesondere zu folgenden Themen suchen wir Fotografien, Dokumente, Filmaufnahmen, Gemälde und Grafik, Skulpturen, Textilien, Zeremonialobjekte oder dreidimensionale Gegenstände der Alltagskultur: Zeitgeschichte, Fach- und graue Literatur zur jüdischen Kunst, Berufsleben, Jüdische Institutionen und jüdisches religiöses und soziales Leben, Jüdische Feste und Feiertage, Zionismus, Landjudentum. Sie finden mehr Informationen dazu unter Objekte stiften hier auf der Website.

Kontakt:
Aubrey Pomerance, Leiter Archiv/Leo Baeck Institut
T +49 (0)30 259 93 556
F +49 (0)30 259 93 409
a.pomerance@jmberlin.de

Sie können das Museum bei der Finanzierung und Umsetzung seiner vielfältigen Programme auf unterschiedliche Weise unterstützen. Sie haben die Möglichkeit, als Mitglied in unserem Freundeskreis teilzunehmen, zu spenden oder freiwillig tätig zu sein. Stiftungen und Unternehmen können spannende Projekte fördern oder gemeinsam mit uns konzipieren (alle Informationen für Stiftungen und Unternehmen). Des Weiteren unterstützen Sie die langfristige Entwicklung des Museums mit testamentarischen Spenden oder auch Schenkungen und Leihgaben von Objekten (mehr über Spenden und Schenkungen).

Über unsere Website

Mit unserer Schreibweise möchten wir sprachlich der geschlechtlichen Vielfalt der Menschen Raum geben. Es sollen sich alle von unseren Texten angesprochen und gemeint fühlen können.

Eine Form wie „Besucher*innen“ bezieht sich nicht nur auf Menschen, die sich entweder als „Besucher“ oder als „Besucherin“ identifizieren, sondern schließt auch alle ein, die unser Museum besuchen, sich aber jenseits der Zweigeschlechtlichkeit verorten. Die vielen Richtungen, in die die Strahlen des Sternchens zeigen, signalisieren die Vielfalt, die zwischen und jenseits von Mann und Frau existiert – steht das * im Web doch generell, z. B. bei Suchanfragen in Datenbanken, als Platzhalter für vielfältige Möglichkeiten.

Dass Leser*innen, die mit dieser Form noch nicht vertraut sind, zuweilen über das * stolpern mögen, ist durchaus beabsichtigt. Es regt zum Nachdenken darüber an, wer konkret gemeint ist oder sein sollte. (Mit dem Stolpern und verschiedenen Möglichkeiten der geschlechtersensiblen Sprache befasste sich auch die Glosse „Schöner stolpern“ im JMB Journal Nr. 11, vgl. S. 58–59, online zugänglich auf issuu.com).

In historischen Zusammenhängen, bei denen offiziell nur „Männer“ oder nur „Frauen“ zugelassen bzw. Menschen als „Männer“ oder „Frauen“ bestimmten Erfahrungen ausgesetzt waren, verwenden wir die traditionellen Genus-Formen. Allerdings sollte man sich beim Lesen trotzdem bewusst machen, dass sich Gendernormen historisch verändert haben und frühere Auffassungen von „Mann“ und „Frau“ meist nicht unseren heutigen Vorstellungen entsprachen. Zudem haben sich auch zu früheren Zeiten nicht notwendig alle Mitglieder einer ohne * benannten Personengruppe, z. B. „Frontsoldaten im Ersten Weltkrieg“, notwendig mit dem damals gängigen Männer- oder Frauenbild identifiziert.