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Russisch-jüdische Gegenwart in Deutschland

Sammelband mit interdisziplinären Perspektiven auf eine Diaspora im Wandel

Die Migration russischsprachiger Jüd*innen aus der Sowjetunion und den Nachfolgestaaten nach 1989 hat die jüdische Gemeinschaft in Deutschland von Grund auf verändert. Der vorliegende Band unternimmt den Versuch, Dimensionen dieses Wandels nachzuzeichnen.

Beiträge aus der Soziologie und den Kulturwissenschaften schildern die unterschiedlichen Narrative, den Bedeutungswandel von Religion und die neuen Formen von Vergemeinschaftung, die kennzeichnend für die jüdische Gegenwart sind. Die interdisziplinären Beiträge erforschen die Bedeutung von Mobilität und Migration und zeigen auf, wie sich Identitäten und kulturelle Praktiken pluralisiert haben. Es entsteht das facettenreiche Portrait einer sich neu formierenden jüdischen Diaspora, deren Sinnbezüge und Organisationsformen nicht nur in Deutschland liegen.

Die Herausgeberin Dr. Karen Körber war von 2012 bis 2014 Fellow am Jüdischen Museum Berlin.

Details

  • Russisch-jüdische Gegenwart in Deutschland.
    Interdisziplinäre Perspektiven auf eine Diaspora im Wandel

    (Schriften des Jüdischen Museums Berlin, Band 3)
    161 Seiten mit 10 Abbildungen
    Hardcover
    Vandenhoeck & Ruprecht
    Göttingen 2015

    ISBN: 978-3-525-30075-6
    deutsch

  • Herausgeberin

    Karen Körber

  • mit Texten von

    Dmitrij Belkin, Julia Bernstein, Melanie Eulitz,
    Alina Gromova, Victoria Hegner, Darja Klingenberg,
    Karen Körber

  • Gestaltung

    textformart

  • Preis

    39,99 Euro (gebundene Ausgabe)
    frei verfügbar als elektronische
    Open Access-Ausgabe in der V&R eLibrary

Cover

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