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„Wir träumten von nichts als Aufklärung“

Moses Mendelssohn in seiner Zeit – Ausstellungs­vorschau

Collage: 1. Zeichnung von Moses Mendelssohn mit Zopfperücke 2. Vorder- und Rückseite einer Bronzemedaille mit schwarzer Patina und Flachrelief 3. Schwarz-weiße 90 Pfg.-Briefmarke der Deutschen Bundespost Berlin

Porträt von Moses Mendelssohn (1729–1786) von Daniel Nikolaus Chodowiecki, 1775, Mendelssohn-Medaille aus Bronze von Otto Illemann, 1929, und Briefmarke mit dem Bildnis von Moses Mendelssohn, 1979, Schenkung von Susanne Götze. Mehr zu diesen und weiteren Mendelssohn-Objekten finden Sie in unseren Online-Sammlungen.

Zuwanderer, Aufklärer und Selfmade-Intellektueller: Moses Mendelssohn war schon zu seiner Zeit eine europäische Berühmt­heit und ist bis heute eine zentrale Gestalt des deutschen Judentums.

Die Ausstellung erzählt von Mendelssohns Leben in Berlin und zeigt ihn inmitten einer Zeit des Umbruchs und Aufbruchs als Integrations­figur polarisierender Kräfte.

14. Apr bis 11. Sep 2022

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

Ort

Altbau 1. OG
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Mit seinen christlichen Freund*innen diskutiert Moses Mendelssohn Fragen aus Philosophie und Politik. Als Autor fordert er sein Publikum zum kritischen Denken auf. Als gesetzes­treuer Jude verbindet er die Tradition mit den Ideen der Aufklärung, engagiert sich für weltliche Bildung und bürgerliche Gleich­berechtigung für Jüdinnen*Juden als Jüdinnen*Juden. Seine Übersetzung der Tora macht religiöses Wissen allen zugänglich.

Die Ausstellung präsentiert die Epoche der Aufklärung als Umbruchs­labor: Menschen­rechte, Meinungs­freiheit und die Viel­falt individueller Lebens­entwürfe werden formuliert und eingefordert. Mit seinen Argumenten für die Emanzipation der Jüdinnen*Juden, für Minder­heiten­rechte und das Verhältnis von Staat und Religion eröffnet Mendelssohn den Weg in die Moderne – und provoziert bis heute Fragen zur jüdischen Identität.

Ölgemälde: Porträt von Moses Mendelssohn im Halbprofil in einem gemalten ovalen Rahmen dargestellt, die Augen sind auf die Betrachtenden gerichtet.

Johann Christoph Frisch, Porträt Moses Mendelssohn, Berlin 1783; Jüdisches Museum Berlin, Inv.-Nr. 2013/355/0, Foto: Roman März. Weitere Informationen zu diesem Gemälde finden Sie in unseren Online-Sammlungen.

Die Ausstellung wird gefördert durch

LOTTO-Stiftung Berlin (Logo)

Informationen zur Ausstellung im Überblick

  • Wann

    14. Apr bis 11. Sep 2022

  • Eintritt

    8 €, ermäßigt 3 €, frei u.a. für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
    Weitere Informationen können Sie unserer Preisliste entnehmen.
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  • Wo

    Altbau 1. OG
    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
    Zum Lageplan

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