Schalechet (Gefallenes Laub), Installation von Menashe Kadishman; Jüdisches Museum Berlin
Menschenrechte
Buchbare Führungen
Die UN-Menschenrechtskommission gründete sich 1946 unter dem Eindruck der gerade erst vergangenen Taten der Nationalsozialisten. Ihr Ziel war es, ein Dokument zu schaffen, auf dessen Grundlage zukünftige Verbrechen gegen die Menschheit verhindert werden könnten.
Zwei Jahre später verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Basierend auf dem Grundsatz der Gleichwertigkeit aller Menschen hält sie in 30 Artikeln politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte fest. Viele davon haben heute Eingang in die Verfassungen verschiedener Staaten gefunden. Welche Verbindungen lassen sich zwischen Menschenrechten und jüdischen Traditionen ziehen?
Die Führung besteht aus drei Teilen, die aufeinander aufbauen, aber auch einzeln gebucht werden können:
- Führung 1: Menschenrechte – Vom Talmud bis zur Aufklärung
- Führung 2: Menschenrechte und Religionsfreiheit
- Führung 3: Menschenrechte – Über ihre Entstehung
Die Führungen betrachten die Entstehung einzelner Artikel der Menschenrechtserklärung im Kontext der deutsch-jüdischen Geschichte. Sie schlagen einen Bogen vom Menschenbild in der Tora, über die Religionsfreiheit bis zum Diskriminierungsverbot und dem Recht auf Asyl und Bewegungsfreiheit.
Buchbare Führungen und Workshops: Gruppenangebote für Erwachsene (15)