Schalechet (Gefallenes Laub), Installation von Menashe Kadishman; Jüdisches Museum Berlin
Menschenrechte – Über ihre Entstehung
Buchbare Führungen
Die UN-Menschenrechtskommission gründete sich 1946 unter dem Eindruck der gerade erst vergangenen Taten der Nationalsozialisten. Ihr Ziel war es, ein Dokument zu schaffen, auf dessen Grundlage zukünftige Verbrechen gegen die Menschheit verhindert werden könnten.
Zwei Jahre später verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Basierend auf dem Grundsatz der Gleichwertigkeit aller Menschen hält sie in 30 Artikeln politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte fest. Viele davon haben heute Eingang in die Verfassungen verschiedener Staaten gefunden. Welche Verbindungen lassen sich zwischen Menschenrechten und jüdischen Traditionen ziehen?
Die Führung betrachtet die Entstehung einzelner Artikel der Menschenrechtserklärung im Kontext der deutsch-jüdischen Geschichte. Sie schlagen einen Bogen vom Menschenbild in der Tora, über die Religionsfreiheit bis zum Diskriminierungsverbot und dem Recht auf Asyl und Bewegungsfreiheit.
Was, wann, wo?
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WannTermin nach Vereinbarung
- Dauer90 Minuten
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Wo
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
Zum Lageplan
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Eintritt
45 € für Schülergruppen, 60 € für Erwachsene ermäßigt, 150 € für Erwachsene
Buchungsanfrage: Für Gruppen bieten wir Führungen zum Wunschtermin. Bitte stellen Sie ihre Anfrage mindestens 6 Wochen vor dem gewünschten Termin per Email an visit@jmberlin.de
Teilnehmer*innenmax. 15; zwei parallele Gruppen sind möglich
SpracheDie Führungen finden auf Deutsch statt und sind auch auf Englisch und in Einfacher Sprache buchbar.
Hinweis Die Führungen eignen sich für Schüler*innen ab Klasse 6 und Erwachsene.