Antisemitismus. Das Gerücht über die Juden
Workshop
Die Verachtung jüdischer Traditionen und die Ablehnung von Jüdinnen*Juden haben eine lange Geschichte, die immer wieder zu Hass und Gewalt führen. In Deutschland werden jüdische Einrichtungen heute von der Polizei geschützt. Wir nähern uns dem komplexen Phänomen ‚Antisemitismus‘, indem wir uns einzelne Exponate der Ausstellung ansehen und insbesondere die filmischen Fallbeispiele anschauen und auswerten, die eigens für die Ausstellung produziert wurden. Anhand dieser Beispiele diskutieren die Teilnehmer*innen den jeweiligen antisemitischen Gehalt.
Der Workshop verfolgt die Ziele, über unsere heutige Gesellschaft nachzudenken und antisemitische Äußerungen und Handlungen zu erkennen. Vorstellungen, Denkprozesse und Erfahrungen der Teilnehmer*innen werden in dem offenen Gesprächsraum einbezogen. Sie üben sich darin, die Perspektive zu wechseln und ein eigenes Urteil zu bilden.
Der Debattenraum zum Antisemitismus ist außen mit einem Zitat von Adorno versehen; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Roman März
Was, wann, wo?
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WannTermin nach Vereinbarung
- Dauer2 Stunden
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Wo
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
Zum Lageplan
AnmeldungT +49 (0)30 259 93 305 (Mo–Fr, 10–16 Uhr) visit@jmberlin.de Für Gruppen bieten wir Workshops zum Wunschtermin. Bitte stellen Sie Ihre Anfrage mindestens 4 bis 6 Wochen vor dem gewünschten Termin.
Kosten200 € für Erwachsene
80 € für Erwachsene ermäßigt
50 € für SchulgruppenTeilnehmer*innenzahl max. 15 Personen; zwei parallel Gruppen sind möglich
Sprachen Diesen Workshop bieten wir auf Deutsch an.
HinweisDieser Workshop eignet sich für Erwachsenengruppen sowie für Schüler*innen der Klassenstufen 9 bis 13. Die Teilnehmer*innen diskutieren in einem separaten Debattenraum die Fallbeispiele. In dem Workshop denken die Schüler*innen miteinander über unsere heutige Gesellschaft nach und lernen, antisemitische Äußerungen und Handlungen zu erkennen. Sie üben, die Perspektive zu wechseln und sich ein eigenes Urteil zu bilden.