
Widerstände
Jüdische Designerinnen der Moderne auf einen Blick
Sie prägten die Modernisierung der deutschen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts – heute sind die meisten von ihnen unbekannt: jüdische Designerinnen. Hier werden die 62 Kunsthandwerkerinnen sichtbar. Hinter jedem Bild finden Sie Informationen über Leben und Werk einer Frau.
Die unterschiedlichen Bilder spiegeln die Lebenswege der Frauen wider: Die arrangierte Atelieraufnahme steht neben dem Business-Foto, das Familienbild neben dem kunstvoll entworfenen Selbstporträt. Manche Aufnahmen sind gestochen scharf, andere verschwommen. Von manchen Frauen ist gar kein Abbild erhalten.
Die Biografien der Designerinnen sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt:
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Ahlfeld-Heymann, Marianne
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1905–2003 -
Albers, Annie
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1899–1994 -
Aronsohn, Paula
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1908–1998 -
Baer-Freyer, Käte
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1885–1988 -
Baruch, Franziska
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1901–1989 -
Batzdorff, Lotte
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1894–1957 -
Berli-Joel, Esther
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1895–1972 -
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Brodsky, Nina
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1892–1979 -
Bruck, Franziska
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1866–1942 -
Bud, Charlotte
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1899–1981 -
Cohen, Livia
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1872–1957 -
Cohen-Silberschmidt, Elsbeth
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1921–1993 -
Dehmel, Ida
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1870–1942 -
Dessau-Goitein, Emma
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1877–1968 -
Dicker, Friedl
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1898–1944 -
Dodo
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1907–1998 -
Edelstein, Grete
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1882–1954 -
Eisner, Rose
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1883–1940 -
Engel Hecker, Lotte
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1888–1973 -
Frank, Elly
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1877–1941 -
Freudenthal, Rosa
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1870–1951 -
Friedländer, Elisabeth
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1903–1984 -
Friedlaender, Marguerite
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1896–1985 -
Friedlaender, Regina
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1866–1932 -
Grossmann, Hedwig
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1902–1998 -
Guermonprez Jalowetz, Trude
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1910–1976 -
Heymann-Loebenstein, Margarete
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1899–1990 -
Hirsch, Elli
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1873–1943 -
Kuttner, Dorothea
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1902–1967 -
Leon, Rose
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1909–2010 -
Levy, Elisabet Alexandra
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1910–1990 -
Litten, Hanna
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1920–1942 -
Luiko, Maria
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1904–1941 -
Marbach, Johanna
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1872–1945 -
Meyerhof, Agnes
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1856–1942 -
Nathan, Steffi
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1895–1972 -
Neu, Trude
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1912–2001 -
Neumann, Alice
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1901–2008 -
Oppler-Legband, Else
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1875–1965 -
Pritzel, Lotte
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1887–1952 -
Rosenblüth, Anni
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1890–1966 -
Roth, Emmy
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1885–1942 -
Saltern, Irene
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1911–2005 -
Samuel, Edith
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1907–1964 -
Samuel, Eva
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1904–1989 -
Sandler, Adele
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1883–1946 -
Sandmann, Gertrude
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1893–1981 -
Schlopsnies, Franziska
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1884–1944 -
Schwarz, Paula
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1872–1943 -
Seidmann-Freud, Tom
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1892–1930 -
Sinasohn, Rahel Ruth
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1891–1968 -
Spanier, Käte
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1891–1970 -
Stern, Hanna E.
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1885–1942 -
Straus, Paula
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1894–1943 -
Szalit, Rahel
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1888–1942 -
Szkolny, Lilli
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1906–1942 -
Tomalin, Elisabeth
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1912–2012 -
Trietsch, Emma
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1876–1933 -
Turgel, Pia
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1912–1988 -
Westheim, Jenny
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1894–1934 -
Wolff, Käte
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1882–1968

Ahlfeld-Heymann, Marianne
7. Februar 1905, Köln–26. Juni 2003, Haifa, Israel
geb. Marianne Heymann
Spitzname: Janni
Ausbildung: Kunstgewerbeschule in Köln, Staatliches Bauhaus in Weimar
Holzbildhauerin, Kostümdesignerin, Bühnenbildnerin, Maskenschnitzerin, Marionettenbauerin
Marianne Ahlfeld-Heymanns Leidenschaft für das Arbeiten mit Holz zeigt sich in ihren Masken, Handpuppen und ihrem geschnitzten Spielzeug. Sie nutzt ihr Talent auch, um sich – was ihr besonders am Herzen liegt – sozial zu engagieren, und sie gestaltet über hundert Figuren für den Puppenspieler Jupp Herzog, der in Krankenhäusern und Gefängnissen auftritt. Ahlfeld-Heymann überlebt den Krieg im Versteck in Frankreich, emigriert 1949 mit ihrem Mann und ihren Kindern nach Haifa und widmet sich dort vor allem der Fertigung von Holzmasken.
Abb.: Marianne Ahlfeld-Heymann, Weimar oder Köln, ca. 1923–1933; Jüdisches Museum Berlin

Albers, Annie
12. Juni 1899, Berlin–9. Mai 1994, Orange, Conneticut
geb. Anneliese Else Frida Fleischmann
Ausbildung: Staatliches Bauhaus in Weimar
Textilkünstlerin, Weberin, Malerin, Druckgrafikerin, Kunsttheoretikerin, Dozentin
Anni Albers gilt mit ihren abstrakten Webarbeiten als einflussreichste Textilkünstlerin des 20. Jahrhunderts. Zeit ihres Lebens experimentiert sie mit Stoffen und Materialien. Geflüchtet in die USA, wird Anni Albers 1949 als erster Textilkünstlerin im MoMA eine Einzelausstellung gewidmet. 1965 erschafft sie im Auftrag des Jewish Museum in New York den Wandteppich Six Prayers, dessen sechs Panele an die sechs Millionen in Europa ermordeten Jüdinnen*Juden erinnern.
Abb.: Anni Albers in ihrem Webstudio am Black Mountain College, Helen M. Post North Carolina, 1937; Courtesy of the Western Regional Archives, State Archives of North Carolina

Aronsohn, Paula
27. November 1908, Hamburg–9. Oktober 1998, Tel Aviv
geb. Paula Sealtiel
nach der Emigration: פאולה אהרונסון (Paula Aronsohn)
Ausbildung: Staatliche Kunstgewerbeschule in Hamburg, Keramikwerkstatt von Otto Douglas-Hill in Berlin, Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle
Keramikerin, Dozentin
Paula Aronsohn stammt aus einer alteingesessenen sephardischen Familie in Hamburg. Ihre Alltagskeramiken sind grundlegend von den Lehren des Bauhauses bestimmt. Nach ihrer Emigration ins britische Mandatsgebiet Palästina gründet sie zusammen mit Eva Samuel die Werkstatt Krug und Becher und bringt die schlichten und funktionalen Keramikformen in die Region. Von 1960 bis 1971 lehrt Paula Aronsohn an der Mittelschule der WIZO (Women’s International Zionist Organisation) Keramik.
Abb.: Titelblatt Häuslicher Ratgeber, Bd. 47, Heft 9, Foto: Dr. Peter Weller, Berlin/Leipzig, 1932; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Roman März

Baer-Freyer, Käte
27. Mai 1885, Stettin (heute: Szczecin)–29. Juli 1988, Kibbutz Kabri, Israel
geb. Käte Freyer
Ausbildung: Großherzoglich-Sächsische Kunstgewerbeschule Weimar
Kunsthandwerkerin, Theaterpuppenmacherin, Puppenspielerin, Dozentin
Käte Baer-Freyer wird in Deutschland mit ihren biblischen Puppenspielen bekannt. Zu den Geschichten, von ihrem Mann Albert Baer in Reimform verfasst, fertigt sie handgesägte, bewegliche Holzfiguren. 1933 wandert das Paar ins britische Mandatsgebiet Palästina aus, mit ihnen kommen die Puppen und Theaterstücke, die ins Hebräische übersetzt und aufgeführt werden.
Abb.: Käte Baer-Freyer, Deutschland, 1920er-Jahre; Family collection, courtesy of Neta Dror
Erfahren Sie mehr zu Käte Baer-Freyers Spielfiguren in unserem Online-Feature zu ungewöhnlichen Objekten unserer Dauerausstellung.
Digitalisat im DFG-Viewer: Baer, Albert: Biblische Puppenspiele, mit Figurinen von Käte Baer-Freyer, Berlin, 1924; Jüdisches Museum Berlin.
Weitere Informationen zu Objekten von und über Käte Baer-Freyer finden Sie in den digitalisierten Beständen unserer Sammlung.

Baruch, Franziska
21. November 1901, Hamburg–3. September 1989, Jerusalem
Ausbildung: Großherzoglich-Sächsische Kunstgewerbeschule Weimar
Grafikerin, Typografin, Kalligrafin
Franziska Baruch gestaltet im Auftrag des Reichskunstwarts der Weimarer Republik Symbole, Orden und Ehrenrollen für das Deutsche Reich. Baruchs Auseinandersetzung mit der hebräischen Schrift beginnt noch während ihres Studiums. Ihre in Deutschland entwickelte Schrift „Stam“ wird später in Israel vielfach verwendet. 1933 emigriert Baruch ins britische Mandatsgebiet Palästina und entwirft für die Tageszeitung Ha'aretz den heute noch genutzten Titel-Schriftzug. Sie gestaltet das Emblem des neu gegründeten Staates und den bis in die 1980er-Jahre verwendeten Einband des israelischen Passes mit, das Wappen Jerusalems und die Embleme vieler anderer Institutionen.
Abb.: Franziska Baruch, Foto: Alfred Bernheim Jerusalem, 1947; The Israel Museum, Jerusalem
Digitalisat im DFG-Viewer: Baruch, Franziska: Menü zum Festessen aus Anlass der zweiten Jahresversammlung der Soncino-Gesellschaft der Freunde des jüdischen Buches e.V., Berlin, den 5. XII. 1926; Jüdisches Museum Berlin.
Weitere Informationen zu Objekten von und über Franziska Baruch finden Sie in den digitalisierten Beständen unserer Sammlung.

Batzdorff, Lotte
5. Juli 1894, Breslau (heute Wrocław)–7. August 1957, USA
geb. Charlotte Maria Ollendorff
Sängerin, Filzkünstlerin
In Lotte Batzdorffs Heiratsurkunde ist ihr Beruf mit „Sängerin“ angegeben. Nach der Flucht mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in die USA trägt sie in Heimarbeit mit dem Herstellen von Filzblumen und Puppen zum Familieneinkommen bei.
Abb.: Lotte Batzdorff, vor dem Haus, zeichnend, The Hawes House, Swanage, 1939; Jüdisches Museum Berlin, Schenkung von Susanne und Alfred Batzdorff

Berli-Joel, Esther
2. Mai 1895, Hamburg–7. März 1972, Haifa
geb. Else Joel
verh. Else Berlin
nach der Alija: Esther Berlin
nach der Scheidung: Esther Berlin-Joel
auch: אסתר ברלי-יואל (Esther Berli-Joel, auch Esther Barli-Joel)
Ausbildung: Staatliche Kunstgewerbeschule Hamburg, Akademie der Künste Berlin
Grafikerin, bildende Künstlerin
Die bekennende Zionistin lebt bereits seit 1925 mit ihrer Familie im britischen Mandatsgebiet Palästina. Sie spezialisierte sich auf grafische Kunst. Sie ist bekannt für ihre Holzschnitte und Lithografien sowie für ihre Entwürfe für Plakate, Broschüren und Logos für bedeutende Organisationen wie den Jüdischen Nationalfonds und Palestine Maritime Lloyd Ltd. Esther Berli-Joel lebt und arbeitet in Haifa und entwirft die noch heute gebräuchlichen Wappen der Städte Haifa und Holon.
Abb.: Esther Berli-Joel, unbekannt, 1920er-Jahre; Sammlung Familie Berli

Bloch, Alice
15. Februar 1913, Saarbrücken–26. Juli 2005, Zürich
Ausbildung: Staatliche Schule für Kunst und Kunstgewerbe in Saarbrücken, Kunstgewerbeschule in Zürich
Gold- und Silberschmiedin
Der hochtalentierten Gold- und Silberschmiedin Alice Bloch wird der Schritt zur Meisterin von den Nazis verwehrt. Die Familie flüchtet in die Schweiz, wo ihre Leistungen nicht anerkannt werden. Erst ab 1947 kann sie mit ihren Arbeiten ihr Auskommen sichern. 1949 entwirft sie die Inneneinrichtung der Synagoge ihrer Geburtsstadt Saarbrücken, eines der ersten wiedererrichteten jüdischen Gotteshäuser in Deutschland nach der Schoa. Heute finden sich vor allem auf dem Gebiet der Schweiz Ritualgegenstände aus ihrer Hand.
Abb.: Alice Bloch, Hawdala-Set: Kiddusch-Becher, Zürich, 1940; Jüdisches Museum der Schweiz, Basel / Legat Saly Mayerelände der Gedenk- und Bildungsstätte
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Brodsky, Nina
13. Juni 1892, Kiew–28. Juli 1979, Paris
geb. Nina Brodskaya
Нина Бродская
Ausbildung: Malerei und Grafik bei Hermann Struck in Berlin, weitere Ausbildungsstationen in Moskau, Sankt Petersburg und Weimar
Grafikerin, Bühnen- und Kostümbildnerin, Lyrikerin
Nach der russischen Revolution flieht Nina Brodsky mit ihrer Familie nach Berlin. Sie arbeitet am russischen Emigranten-Kabarett „Blauer Vogel“. Hier tritt zum ersten Mal ihre außergewöhnliche Begabung für Bühnenbild und Kostüm hervor. Als Gebrauchsgrafikerin ist sie für den Jüdischen Verlag in Berlin und für verschiedene Auftraggeber tätig. Den Krieg überlebt sie bei Verwandten in der Schweiz; später geht sie nach Paris.
Abb.: Nina Brodsky, vermutlich Berlin, 1925–1935; Jüdisches Museum Schweiz, Basel

Bruck, Franziska
29. Dezember 1866, Ratibor–2. Januar 1942, Berlin (Tod durch Suizid)
Blumenkünstlerin, Unternehmerin, Schulgründerin, Autorin
Die „Blumendichterin“ Franziska Bruck revolutioniert das deutsche Blumenbinde-Handwerk und macht es zur Kunst. Beeinflusst vom japanischen Ikebana-Stil, gründet sie 1912 ihre Schule für Blumenschmuck in Berlin-Charlottenburg. In ihrer Kunstform verwendet Bruck Blumen in ihrer natürlichen Form ohne Draht und bietet neue Ausbildungswege für Frauen an. Unter den Nazis begeht Franziska Bruck – verarmt, ohne Familie und angesichts der drohenden Deportation – Selbstmord.
Abb.: Franziska Bruck in ihrer Schule für Blumenschmuck, Foto: W. Talbot, Berlin, ca. 1930–1932; Stiftung Stadtmuseum Berlin; W. Talbot
Stolperstein für Franziska Bruck auf Jewish Places.
Informationen zu Brucks Schule für Blumenschmuck auf Jewish Places.
Digitalisat im DFG-Viewer: Bruck, Franziska: Blumen und Ranken, München, 1925; Jüdisches Museum Berlin.
Digitalisat im DFG-Viewer: Bruck, Franziska: Blumenschmuck, Frankfurt (Oder), 1927; Jüdisches Museum Berlin.

Bud, Charlotte
26. März 1899, Berlin–1981, Frankreich
Ausbildung: Staatliche Kunstgewerbeschule in Berlin
Illustratorin, Keramikerin, Gebrauchsgrafikerin, Malerin
Buds Arbeiten zeigen handwerkliches Geschick in unterschiedlichsten Gattungen und Kontexten. Sie illustriert Märchen der Gebrüder Grimm, entwirft einen Chanukka-Leuchter aus Ton, gestaltet aber auch Plakate und zahlreiche kleinere Grafiken. 1934 zieht sie nach ihrer Heirat mit dem nichtjüdischen französischen Künstler Edmond Victor Jamois nach Frankreich und konzentriert sich auf die Malerei.
Abb.: Plakatentwurf für die Ausstellung Die gestaltende Frau, Charlotte Bud, Berlin, 1930; Jüdisches Museum Berlin

Cohen, Livia
17. Oktober 1872, Berlin–13. November 1957, Berlin
geb. Livia Philippine Charlotte Cohen
verh. Livia Kratz
Ausbildung: Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums in Berlin
Kunststickerin
Livia Cohen studiert von 1889 bis 1891 und schließt ihre Studien in den Fächern Kunststickerei und Ornamentzeichnen ab. Nur wenige ihrer Arbeiten, darunter eine bestickte Mappe, sind aus dieser Zeit erhalten. Ihre Ehe mit dem nichtjüdischen Maler und Grafiker Alfred Kratz bewahrt sie vor der Deportation. Das kinderlose Ehepaar lebt auch nach dem Krieg mit wenig Einkommen in Berlin.
Abb.: Livia Cohen (verh. Kratz), Atelier Nordpol, vermutlich Berlin, ca. 1892–1905; Jüdisches Museum Berlin, Schenkung von Klaus Siepert
Weitere Informationen zu Objekten von und über Livia Cohen finden Sie in den digitalisierten Beständen unserer Sammlung.

Cohen-Silberschmidt, Elsbeth
20. Februar 1921, Burgsteinfurt–10. Januar 1993 in Naharija, Israel
geb. Elsbeth Cohen
verh. Elsbeth Cohen-Silberschmidt (verwitwet)
verh. Elsbeth Goldstein
Keramikdesignerin
Cohen-Silberschmidt erlernt die Keramikmalerei erst, nachdem sie 1937 mit ihrer Familie ins britische Mandatsgebiet Palästina ausgewandert war. Ab 1950 arbeitet sie in der Abteilung Kunstkeramik bei Lapid Ceramics, gegründet 1943, in Tel Aviv-Jaffa und wird künstlerische Leiterin. Hier entwirft sie nicht nur die Formen der Objekte, sondern auch dekorative Oberflächenmuster. Ihre modernen Keramikdesigns waren stark von westdeutschen und skandinavischen Formen beeinflusst; viele der erschwinglichen und gut gestalteten Alltagsutensilien und Tafelservice wurden zu festen Bestandteilen israelischer Haushalte.
Abb.: Elsbeth Cohen-Silberschmidt, Foto: Rudi Weissenstein, Tel Aviv-Jaffa, 1953; The Photohouse

Dehmel, Ida
14. Januar 1870, Bingen am Rhein–29. September 1942, Hamburg(Tod durch Suizid)
geb. Ida Coblenz
verh. Ida Auerbach
verh. Ida Dehmel
Kunstförderin, Gründerin künstlerischer Vereinigungen, Frauenrechtlerin, Perlenstickerin
Ida Dehmel, die aus einer konservativen jüdischen Winzerfamilie am Rhein stammt, liebt moderne Reformkleider und auffallenden Schmuck. Sie fördert Künstlerinnen, streitet in Verbänden für das Wahlrecht für Frauen und gründet den Künstlerinnenverband GEDOK. Mit ihrer Werkstatt für Perlenstickerei im Hamburg-Blankenese erzielt sie ein Einkommen und beschäftigt dort Frauen. Ab 1933 werden ihre Möglichkeiten massiv eingeschränkt. 1942 begeht sie Selbstmord.
Abb.: Ida Dehmel, Foto: Minya Diéz-Dührkoop, Hamburg, 1910; Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Dessau-Goitein, Emma
21. September 1877, Karlsruhe–1968, Perugia, Italien
geb. Emma Dessau
Malerin, Gebrauchsgrafikerin, Zionistin
Ausbildung: Porträtklasse der Malerinnenschule in Karlsruhe, Schule für Malerei in Bushey, England bei Hubert von Herkommer
Dessau-Goitein ist eine preisgekrönte Exlibris-Grafikerin. Sie ist vom Zionismus und von der aufkommenden Frauenbewegung beeinflusst, und fast die Hälfte ihrer Exlibris ist für Frauen bestimmt. Als einzige Frau wird sie 1901/02 in die Akademie der Schönen Künste in Bologna aufgenommen, wo sie mit ihrem Mann lebt. 1938 werden in Italien die faschistischen Rassengesetze eingeführt, woraufhin das Ehepaar bis zur Befreiung mit Unterstützung von Freund*innen und Bekannten untertaucht. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1949 zieht sich Emma zurück und ist bis zu ihrem Tod nicht mehr künstlerisch tätig.
Abb.: Emma Dessau-Goitein, Karlsruhe, ca. 1893–1904; Sammlung Gabriella Steindler-Moscati

Dicker, Friedl
30. Juli 1898, Wien–9. Oktober 1944, Auschwitz-Birkenau
geb. Friederike Dicker
verh. Friederike Dicker-Brandeis
Ausbildung: Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien (Fotografie und Reproduktionstechnik), Kunstgewerbeschule Wien (Textil und Ornamentale Formenlehre), Schülerin in Johannes Ittens privater Kunstschule in Wien, Staatliches Bauhaus Weimar
Malerin, Designerin, Innenarchitektin, Kunsthandwerkerin, Kunstpädagogin
Das außergewöhnliche Talent der Künstlerin Friedl Dicker zeigt sich in ihrer Vielseitigkeit. Zu ihren Werken gehören Plakate, Skulpturen, Schmuck, Kostüme und Bühnenbilder. Von den Nationalsozialisten verfolgt und 1942 deportiert, unterrichtet Friedl Dicker in Theresienstadt Kinder nach den pädagogischen Methoden des Bauhauses und entwickelt eine frühe Form der Kunsttherapie: Kunstschaffen als Moment der Freiheit.
Abb.: Friedl Dicker als Studentin am Weimarer Bauhaus, Foto: Lily Hildebrandt, Weimar, ca. 1920–1925; Bauhaus-Archiv Berlin
Weitere Informationen zu Objekten von und über Friedl Dicker finden Sie in den digitalisierten Beständen unserer Sammlung.

Dodo
10. Februar 1907, Berlin–22. Dezember 1998, London
geb. Dörte Clara Wolff
verh. Dörte Bürgner
verh. Dörte Adler
Ausbildung: Schule Reimann in Berlin
Modedesignerin, Illustratorin, Malerin
Als junge Modedesignerin entwirft Dörte Wolff erfolgreich Kostüme, unter anderem für die Kabarett-Auftritte von Margot Lion und der jungen Marlene Dietrich. Berühmt wird sie jedoch mit ihren farbenfrohen Gouachen für das Satiremagazin ULK, in denen sie die Weimarer High Society porträtiert und die sie mit „Dodo“ signiert. 1936 flüchtet sie nach England und widmet sich zunehmend der eigenen Malerei. Als Grafikerin kann sie nicht an ihren Erfolg in Deutschland anknüpfen.
Abb.: Dodo, vermutlich Berlin, ca. 1928; Dodo Estate, Athen; Fine Art Images / Bridgeman Images
Digitalisat im DFG-Viewer: Die Wunschkiste, Vorwort von Hilde Marx, Texte: Setta Cohn-Richter, Carl David, Heinz Berggrün, Leonard Wischnitzer, Arhur Silbergleit, Alice Stein-Landesmann u.a., Illustrationen von Dodo, Igna Beth, Lilli Szkolny u.a., Berlin, 1936; Jüdisches Museum Berlin.

Edelstein, Grete
23. November 1882, Danzig (heute: Gdańsk)–29. November 1954, Tel Aviv
geb. Grete Schapira
Grafikerin
Von Grete Edelstein sind nur wenige Arbeiten bekannt, darunter Exlibris – u.a. für den Pianisten und Komponisten Ernst Immerglück – und die Umschlagsillustration und die Gestaltung des Titelblatts von Ilse Herlingers Jüdische Märchen von 1928. Bereits 1933 gelingt Edelstein gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn Hans (Chanan) die Emigration nach Tel Aviv. Im Gedenken an ihren Sohn, der im Mai 1948 bei einem ägyptischen Luftangriff ums Leben kommt, stellt sie Texte und Zeichnungen zusammen; zur geplanten Veröffentlichung kommt es jedoch nicht.
Abb.: Grete Edelstein, Exlibris für Dr. Berthold Edelstein, 1918; Jüdisches Museum Berlin

Eisner, Rose
12. April 1883, Myslowitz, Oberschlesien–15. Oktober 1940, Berlin
geb. Rosa Eisner
verh. Rosa Eisner-Marquart
Ausbildung: Königliche Kunstgewerbeschule in Breslau, Unterricht bei Bernhard Buttersack in München und bei J.P. Laurens an der Académie Julian in Paris
Grafikerin, Illustratorin, Malerin
Eisner ist vor allem für ihre Exlibris bekannt. Sie verfügt über eine große Kundschaft, darunter Auftraggeber aus Schlesien ebenso wie aus Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und Karlsruhe. Der Großteil ihrer Kund*innen ist jüdisch. Die Grafikerin betätigt sich darüber hinaus auch als Porträt- und Landschaftsmalerin. Durch ihre Ehe mit dem nichtjüdischen Otto Marquart ist sie vor Zugriffen durch die Nazis weitgehend geschützt. Eisner-Marquart stirbt in der Berliner Charité an Krebs.
Abb.: Exlibris für Lucie Eisner, Rose Eisner, Berlin, 1931; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Roman März
Weitere Informationen zu Objekten von und über Rose Eisner finden Sie in den digitalisierten Beständen unserer Sammlung.

Engel Hecker, Lotte
29. Dezember 1888, Hamburg–vermutlich 1973, Israel
geb. Lea Charlotte Hecker
verh. Charlotte Engel Hecker
Kunsthandwerkerin für jüdische Ritualgegenstände, Textilkünstlerin, Unternehmerin
Lotte Engel Hecker fertigt Ritualgegenstände aus Metall an, darunter Seder-Schüsseln und Chanukka-Leuchter, aber auch textile Gegenstände für den rituellen Gebrauch wie Schabbat-Decken. Anfang 1930 übernimmt sie das Geschäft ihrer Schwester Erna Adler in Berlin-Tiergarten, das für eine jüdische Kundschaft Handarbeiten, moderne Zeremonialobjekte und Geschenkartikel anbietet. Nach ihrer Emigration 1938 in das britische
Mandatsgebiet Palästina spezialisiert sie sich weiter in der Produktion von rituellen Textilien, um ihre Familie zu versorgen.
Abb.: Leider ist derzeit kein Porträt von Lotte Engel Hecker bekannt und es steht kein geeignetes Objektbild für die Online-Nutzung zur Verfügung.

Frank, Elly
11. Dezember 1877, Stolp (heute: Słupsk)–30. November 1941, Riga
Ausbildung: Mal- und Zeichenschule des Vereins Berliner Künstlerinnen
Kunstgewerbliche Zeichnerin, Porträtmalerin, Illustratorin
Elly Frank illustriert Kinderbücher, und auch ihre Postkarten, seit 1905 in verschiedenen Verlagen veröffentlicht, zeigen häufig liebliche Szenen mit spielenden Jungen und Mädchen. Frank arbeitet zudem als Porträtmalerin. Ihre Bildsprache dient während des Ersten Weltkriegs Propagandazwecken. Frank ist Mitglied des Wirtschaftsverbands Bildender Künstler und wohnt zuletzt im Berliner Hansaviertel, ist nicht verheiratet und hat keine Kinder. Am 27. November 1941 wird sie nach Riga deportiert und drei Tage später beim Massaker von Rumbula erschossen.
Abb.: Leider ist derzeit kein Porträt von Elly Frank bekannt und es steht kein geeignetes Objektbild für die Online-Nutzung zur Verfügung.
Digitalisat im DGF Viewer: Frank, Elly: Was Peterle werden möchte, Berlin, ca. 1920; Jewish Museum Berlin.
Digitalisat im DGF Viewer: Frank, Elly: Liebe Freunde aus der Tierwelt, Berlin, 1930; Jewish Museum Berlin.

Freudenthal, Rosa z
19. Juli 1870, Groß Strehlitz, Schlesien–21. September 1951, Haifa, Israel
geb. Rosa Graetzer
Kunsthandwerkerin, Unternehmerin
Rosa Freudenthal veranstaltet schon in den frühen 1920er-Jahren in ihrer Breslauer Wohnung regelmäßig Verkaufsausstellungen mit jüdischen Zeremonialobjekten und Werken jüdischer Künstlerinnen und Künstler. Sie bemüht sich besonders um die Herstellung neuer jüdischer Lehr- und Lernmittel für deutschsprachige Kinder und gibt Arbeiten in Auftrag. Es entstehen zum Beispiel ein Sukka-Bausatz aus Pappe von Erna Selten, eine
Jahrzeittabelle mit einer Radierung von Käthe Ephraim Marcus und ein Chanukka-Spiel von Dora Goldberg. Unter den Repressionen des NS-Regimes gibt Freudenthal ihr Geschäft auf und flüchtet 1934 in das britische Mandatsgebiet Palästina.
Abb.: Rosa Freudenthal, Haifa, 1938; courtesy of Rivka Sklan and Sara Frenkel, Jerusalem; The Israel Museum, Jerusalem, Foto: Oleg Kalashnikov
Weitere Informationen zu und Objekte von und über Rosa Freudenthal finden Sie in den digitalisierten Beständen unserer Sammlung.

Friedländer, Elisabeth
10. Oktober 1903, Berlin–1984 in Kinsale, County Cork, Irland
nach der Emigration: Elizabeth Friedlander
Ausbildung: vermutlich Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin bei Emil Rudolf Weiß
Grafikerin, Typografin, Kalligrafin
Mit der Einladung, für die Schriftgießerei Bauer in Frankfurt am Main einen Schriftsatz zu entwerfen, gehört Elisabeth Friedländer zu den ersten Frauen in diesem Metier. Ihre enorm erfolgreiche Schrift wird 1938 produziert und heißt zunächst „Friedländer“. Doch wird sie bald in „Elisabeth“ umbenannt, um den vermeintlich „jüdischen“ Namen der Designerin zu vertuschen. Friedländer emigriert 1936 nach Italien und schließlich nach England; hier wird sie während des Krieges für die Fälschung deutscher Dokumente eingesetzt. Nach dem Krieg ist sie in Großbritannien als Freiberuflerin wieder gestalterisch tätig: Ab 1948 entwirft sie Musterpapiere für Bucheinbände und Motive für Penguin Books sowie Muster- und Schmuckpapiere für Curwen Press.
Abb.: Elisabeth Friedlander, Kinsale, 1960er-Jahre; Elizabeth Friedlander Collection, Special Collections & Archives, UCC Library, University College Cork, Ireland

Friedlaender, Marguerite
11. Oktober 1896, Écully bei Lyon–24. Februar 1985, Guerneville, Kalifornien
verh. Marguerite Friedlaender-Wildenhain
Ausbildung: Staatliches Bauhaus Weimar, Keramische Werkstatt am Bauhaus in Dornburg/Saale
Keramikerin, Porzellangestalterin, Dozentin
Als erste weibliche Absolventin des Bauhauses, wird Marguerite Friedlaender 1926 die erste Töpfermeisterin Deutschlands. Sie übernimmt die Leitung der Keramikwerkstatt der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle. 1933 wird sie als Jüdin entlassen. Sie flüchtet vor den Nazis zunächst in die Niederlande, dann 1940 nach Kalifornien. Über Jahrzehnte hinweg gibt sie hier ihre durch die Bauhaus-Werkstatt in Dornburg geprägte Handwerkskunst an Studierende weiter und beeinflusst damit eine Generation amerikanischer Keramikerinnen und Keramiker.
Abb.: Marguerite Friedlaender (später Friedlaender-Wildenhain), Hans Finsler, Deutschland, ca. 1928; Archiv Burg Giebichenstein – Kunsthochschule Halle
Auf der Website des Smithsonian Institution's Archives of American Art können Sie ein Interview mit Marguerite Friedlaender vom 14. März 1981 in englischer Sprache anhören. Eine ins Deutsche übersetze Version können Sie auf unserer Website nachlesen oder anhören.

Friedlaender, Regina
12. Mai 1866, Berlin–7. March 1932, Berlin
geb. Regina Oppler
verh. Regina Friedlaender
verh. Regina Heller
Modistin, Modedesignerin, Unternehmerin
Regina Friedlaenders Gespür für Design, ihr Geschick als Geschäftsfrau und ihr Sinn für die Platzierung ihrer Produkte machen die noch unbekannte Hutmacherin in kurzer Zeit zu einer Trendsetterin der Mode und erfolgreichen Unternehmerin. Ihr Salon mit Hüten in aufsehenerregenden Farben und Designs wird zur bekannten Adresse in Berlin; auch Kleider und Pelze gibt es im Sortiment. Friedlaenders exklusive Hüte finden sich in einflussreichen Zeitschriften, darunter Die Dame und Elegante Welt, sie zieren die Köpfe etlicher Schauspielerinnen ihrer Zeit.
Abb.: Regina Friedlaender, vermutlich Berlin, 1920; Fotografie: ullstein bild – ullstein bild

Grossmann, Hedwig
11. November 1902, Berlin–31. Mai 1998, Giv’atajim, Israel
verh. Hedwig Grossmann-Lehmann
nach der Alija: הדוויג גרוסמן-להמן
Ausbildung: Seminar für Gärtner und Jugendführer im Pestalozzi-Freiwilligenhaus in Berlin, Hochschule für die Wissenschaft des Judentums in Berlin, Technische Hochschule Berlin, Burg Giebichenstein in Halle
Keramikerin, Bildhauerin, Druckgrafikerin, Dozentin , Zionistin
Hedwig Grossmann gilt als eine der Begründerinnen der israelischen Kunstkeramik. Als überzeugte Zionistin wandert sie in den 1930er-Jahren mit ihrem nichtjüdischen Lebensgefährten, dem Bildhauer Rudi Lehmann, nach Jerusalem aus. In ihrer Arbeit legt Grossmann großen Wert auf die Verwendung von Rohmaterialien aus dem Land Israel und bemüht sich, die heimischen Erdfarben zur Geltung zu bringen. 1959 ruft das Ehepaar in Giv’atajim eine städtische Kunstschule ins Leben; bis in die 1980er-Jahre hinein arbeitet Hedwig Grossmann hier mit Menschen jeden Alters und jeder Herkunft.
Abb.: Hedwig Grossmann-Lehmann lehrt im Künstlerdorf En Hod, 1956; Government Press Office Jerusalem / National Photo Collection, Foto: Fritz Cohen
Wir haben uns nach Kräften bemüht, sämtliche Bildrechte und Rechteinhaber*innen zu ermitteln. Sollte uns dies nicht gelungen sein, bitten wir, sich mit dem Jüdischen Museum Berlin in Verbindung zu setzen.

Alle Angebote zur Ausstellung Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne
- Über die Ausstellung
- Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne (11. Jul bis 23. Nov 2025) – Einblicke in die Ausstellungsthemen, Hör-Momente und Infos in Deutscher Gebärdensprache
- Publikationen
- Katalog zur Ausstellung – 2025
- Digitale Angebote
- Aktuelle Seite: Jüdische Designerinnen der Moderne – Biographische Informationen aller Designerinnen
- Jewish Places – Infos zu den Wohn- und Wirkungsorten der Designerinnen auf unserer interaktiven Karte
- Kennen Sie Eva Samuel? – Wie die Recherchen zum Ausstellungsthema begannen
- Kleine Puppen – starke Frauen – Community-Projekt zur Ausstellung
- Objekte aus der Ausstellung in unserer Online-Sammlung
- Begleitprogramm
- Creative Love! Lange Nacht der Museen – So, 30. Aug 2025, ab 18 Uhr
- Ateliergespräch I – Mo, 29. Sep 2025, 18:30 Uhr
- Ateliergespräch II – Mi, 15. Okt 2025, 18:30 Uhr
- Ateliergespräch III – Mi, 5. Nov 2025, 18:30 Uhr
- Führungen
- Öffentliche Führung auf Deutsch – mit festen Terminen
- Öffentliche Führung auf Englisch – mit festen Terminen
- Öffentliche Führung auf Hebräisch – mit festen Terminen
- Führung & Brunch – mit festen Terminen
- Buchbare Führung für Gruppen und Schulklassen ab Stufe 9 – Termine auf Anfrage
- Siehe auch
- Papierpuppe nach Dodo (1907–1998) – DIY-Vorlage zum Basteln und Bewegen
- Perlenarmband nach Emma Trietsch (1876–1933) – zum Fädeln und Formen
- Modefigur nach Irene Saltern (1911–2005) – DIY-Vorlage zum Anziehen und Aufstellen
- Jüdische Keramikerinnen aus Deutschland nach 1933 – Online-Feature auf Google Arts & Culture