Direkt zum Inhalt

Zwischen Identifikation und Außenwahrnehmung: Was macht Schule aus?

Dokumentation der Arbeitsgruppe

Ein ansprechendes pädagogisches Lernkonzept, mit dem sich sowohl das Lehrerkollegium als auch die Schülerschaft identifizieren, ist ebenso wichtig wie das Image der Schule nach außen. Aber wie entsteht eigentlich ein Image und wer ist dafür verantwortlich? Warum befinden sich Schulen im Spannungsfeld zwischen Identifikation und Außenwahrnehmung? Betrifft dies alle Schulen in Berlin? Diese und andere Fragen diskutierten wir anhand von zwei Erfahrungsberichten.

Meral El vom Jüdischen Museum Berlin moderierte die Arbeitsgruppe mit Inputs von

Wie gut ist eine Schule? von Markus Schega

Die Frage, wie gut eine Schule ist, braucht eine Versachlichung und ist im Grunde gut erforscht. Die regelmäßigen Berichte der Schulinspektion stellen dazu brauchbares Datenmaterial zur Verfügung, das auf der aktuellen Schulforschung beruht. Die Inspektionsberichte werden im Internet in einer gut lesbaren Version veröffentlicht. Am Beispiel des Inspektionsberichts der Nürtingen-Grundschule kann gezeigt werden, welche Qualitätsbereiche von der Inspektion in den Blick genommen werden. Im Hinblick auf das Tagungsthema stellt sich die Frage, ob das Themenfeld »Inklusion/Vielfalt und Verschiedenheit« angemessen erfasst ist.

Was macht eine gute Schule aus? von Friedhelm Botsch

  • Lehrer*innen, die ihren Beruf als Berufung ansehen,
  • gegenseitiger Respekt,
  • Fähigkeit, sich zuhören und voneinander lernen zu können (Schüler*innen–Lehrer*innen und Lehrer*innen–Schüler*innen),
  • Toleranz,
  • Absage an jegliche Form des Rassismus, des Antisemitismus und der Homophobie,
  • Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen,
  • kleine Klassen bzw. Lerngruppen (15-20 Schüler*innen),
  • angemessene räumliche und materielle Ausstattung der Schule,
  • Schulgebäude, das die Wertschätzung der jungen Menschen widerspiegelt.

Teilen, Newsletter, Feedback

Tagungsdokumentation: Schule und Museum in der Migrationsgesellschaft (19)