Wir planen eine neue Dauerausstellung

Voraussichtliche Eröffnung 2019

Seit Eröffnung des Jüdischen Museums Berlin im September 2001 bildete die Dauerausstellung das Kernstück unseres Angebots und begeistert unsere Besucher*innen. Jetzt sind wir dabei, die Dauerausstellung rundum zu modernisieren.

Wir möchten die Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland von ihren Anfängen bis in die unmittelbare Gegenwart auf zeitgemäße Art und Weise präsentieren. Dazu werden wir die neueste Forschung berücksichtigen und der Zeit nach 1945 mehr Raum geben. Gleichzeitig möchten wir noch stärker auf die Bedürfnisse unseres Publikums eingehen, unsere digitalen Angebote verbessern und die Vielfalt unserer über die Jahre gewachsenen Sammlung zeigen.

Neben der historischen Erzählung wird die neue Dauer­ausstellung ausgewählte Themen jüdischer Kultur und Geschichte in gesonderter Form darstellen. Für das Projekt wurde ein Team von Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen und Fach­gebieten gebildet. Mit der Gestaltung der neuen Dauer­ausstellung wurde die Arbeits­gemeinschaft chezweitz GmbH/Hella Rolfes Architekten BDA beauftragt. Voraussichtlich 2019 wird die Dauer­ausstellung in neuem Gewand eröffnet.

Was Sie während der Umbauphase im Museum sehen und erleben können

Seit dem 11. Dezember 2017 werden die beiden Ober­geschosse des Libeskind-Baus umgebaut und sind daher für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Ebenfalls am 11. Dezember eröffnete unsere bislang größte Ausstellung. Sie ist einer Stadt gewidmet, die seit zweitausend Jahren als heiliger Ort von Jüdinnen*Juden, Christ*innen und Muslim*innen verehrt wird: Jerusalem.

Die Achsen des Exils im Untergeschoss des Museums können Sie weiterhin besuchen. Dort werden die Themen Ausgrenzung, Auswanderung und Exil beleuchtet. Ebenfalls im Untergeschoss finden Sie die beeindruckende Licht- und Klanginstallation res·o·nant von Mischa Kuball.

Auch der Garten des Exils sowie die eindrucksvollen Voids – in einem dieser Leerräume ist das Kunstwerk Schalechet von Menashe Kadishman zu sehen – sind weiterhin geöffnet.

Neue Führungen und Workshops werden entwickelt, weitere Ausstellungen, Interventionen und Attraktionen sind in Planung und immer aktuell auf unserer Website zu finden. Wollen Sie regelmäßig informiert werden? Hier können Sie unseren Newsletter abonnieren – oder kommen Sie einfach vorbei.

Memory Void mit der Installation Schalechet von Menashe Kadishman; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe