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Ruth Weiss – Wege im harten Gras

Zeitzeugen im Gespräch – Erfahrungen und Schicksale deutscher Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus (mit Video-Mitschnitt)

Ruth Weiss wurde 1924 als Kind jüdischer Eltern in Fürth bei Nürnberg geboren. Ihr Vater Richard Löwenthal verliert bereits 1933 seine Anstellung und wandert mithilfe von Verwandten nach Südafrika aus. 1936 kann die elfjährige Ruth mit dem Rest der Familie nachkommen und entkommt so der Schoa. Ruth Weiss wird anerkannte Journalistin für zahlreiche afrikanische und internationale Medien und zu einer wichtigen afrikanischen Stimme gegen das Apartheid-System, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus. Sie unterhält Kontakte zu bedeutenden afrikanischen Freiheitskämpfern, darunter auch Nelson Mandela.

Mitschnitt verfügbar

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Die W. M. Blumenthal Akademie ist grün markiert

Wo

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Video-Mitschnitt vom 20. Sep 2022, auf Deutsch, mit deutschen und englischen Untertiteln; Jüdisches Museum Berlin Thumbnail: Ruth Weiss, Foto: Sigi Tischler

Neben ihrer journalistischen Tätigkeit macht sich Weiss auch als Autorin von Historienromanen einen Namen. In ihrem Bestseller Meine Schwester Sara überschneiden sich Rassismus, Apartheid und Antisemitismus auf dramatische Weise. Das Buch wird zur vielgelesenen Lektüre in deutschen Schulen und sie selbst engagiert sich durch Lesungen in der Bildungsarbeit gegen Antisemitismus und Rassismus.

Ruth Weiss ist Ehrenpräsidentin des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland und wurde für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und dem „Ehrenpreis der Deutschen Afrikastiftung“ ausgezeichnet sowie 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert.

Mit Aubrey Pomerance, Leiter des JMB-Archivs, spricht Ruth Weiss über ihr bewegtes Leben.

Mit Unterstützung der Berliner Sparkasse

Was, wann, wo?

  • WannDi, 20. Sep 2022, 19 Uhr
  • Wo W. M. Blumenthal Akademie,
    Klaus Mangold Auditorium
    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)
    Zum Lageplan

Veranstaltungsreihe: Zeitzeugen im Gespräch (17)

  • Zeitzeugen im Gespräch

    In dieser Veranstaltungsreihe berichten Zeitzeug*innen über ihre Schicksale während der Zeit des Nationalsozialismus (mit Video-Mitschnitten)

  • S-W-Bild. Stark vergilbt. Eine Frau, ein Kind und ein Mann in förmlicher Kleidung schauen freundlich in die Kamera.

    Von München nach La Paz

    Zeitzeugengespräch mit Manfred Eisner, 1935 in München geboren, über das Leben seiner deutsch-jüdischen Familie und seine Kindheit und Jugend in Bolivien

    Video-Mitschnitt
    23. Jun 2025

  • Schwarz-weiß-Foto eines Kleinkinds in Lederhosen, daneben kniet eine Frau in Rock und Bluse, im Hintergrund ein Haus und viele Pflanzen.

    In zwei Welten

    Gespräch mit Jack Weil, Zeitzeuge der zweiten Generation, über seine Eltern, die 1944 aus Westerbork nach Bergen-Belsen bzw. über Theresienstadt nach Auschwitz deportiert wurden

    Video-Mitschnitt
    10. Mär 2025

  • Schwarz-Weiß-Foto: Portrait von einem dunkelhaarigen Jungen. Er schaut freundlich in die Kamera.

    Kurt Salomon Maier: Leben und Schicksal einer jüdischen Familie aus Baden

    1930 in Süd baden geboren, wurde er mit seiner Familie 1940 nach Frank reich vertrieben und dort interniert, bis ein Affidavit von Verwandten 1941 die Aus wanderung in die USA ermöglichte.

    Video-Mitschnitt
    28. Okt 2024

  • Collage in grau-blau auf orangem Hintergrund mit blauer Zickzacklinie: der Kopf eines Mannes in einer Taucherglocke, seine Hand umfasst einen Schlauch, daneben ein Manometer.

    Versteckt in Enschede. Gespräch mit Herbert Zwartz

    Im Begleitprogramm zur Ausstellung „Mein Dichten ist wie Dynamit“ Curt Blochs Het Onderwater Cabaret

    Video-Mitschnitt
    16. Apr 2024

  • Frau mit aufgeschlagenem Buch in den Händen schaut freundlich in die Kamera.

    Ruth Weiss – Wege im harten Gras

    Zeitzeugen im Gespräch – Erfahrungen und Schicksale deutscher Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus

    Video-Mitschnitt
    20. Sep 2022

  • Porträt eines älteren Mannes (Harry Raymon) mit grauem Haar und Schnurrbart, im Hintergrund ist ein Filmplakat zu sehen.

    Harry Raymon: Anders von Anfang an

    Harry Raymon wird 1926 in Kirch berg im Huns rück als Sohn einer jüdischen Kauf manns familie ge boren. 1936 flieht seine Familie vor den National sozialisten und emi griert in die USA

    Video-Mitschnitt
    28. Feb 2022

  • Porträt einer älteren Frau im Lehnstuhl

    Zeitzeugen­gespräch mit Eva Schloss

    Am 27. Januar 1945 zählten die 15-jährige Eva Geiringer und ihre Mutter Elfriede zu den ca. 7.000 Per sonen, welche die Be freiung der Kon zentrations lagers Auschwitz und Birkenau durch die Sowjetische Armee erlebten

    Video-Mitschnitt
    27. Jan 2021

  • Menschen berühren eine große Touchscreen-Wand, auf der Dokumente und Objekte zu sehen sind

    Das Familienalbum: Podiums­gespräch mit dem Stifter Peter Schaul

    Peter Schaul erzählt vom Leben seiner Mutter Dora Schaul, deren Nach lass Teil der inter aktiven Installation Familien album ist

    Video-Mitschnitt
    9. Nov 2020

  • Porträt von Zvi Aviram.

    Zvi Aviram: Dem Tod von der Schippe gesprungen

    Geboren 1927 in Berlin, musste als 14-Jähriger Zwangs arbeit in der Rüstungs industrie leisten. Als bei der „Fabrik aktion“ am 27. Februar 1943 seine Eltern ver haftet und de portiert wurden, ging er in die Ille galität

    Video-Mitschnitt
    16. Sep 2019

  • Photography: Portrait of an elderly man

    Sally Perel: Hitlerjunge Salomon

    Der Autor von Ich war Hitler junge Salomon berichtet, wie er den National sozialis mus unter falscher Identität über lebte

    Video-Mitschnitt
    12. Jun 2019

  • Peter Neuhof

    Peter Neuhof: Eine Jugend im Schatten der Verfolgung

    1925 in Berlin geboren, sein jüdischer Vater und seine nicht-jüdische Mutter waren aktive Mit glieder der Kommunis tischen Partei Deutsch lands und wurden 1943 ver haftet. Er blieb im elter lichen Haus zurück

    Video-Mitschnitt
    3. Dez 2018

  • Portrait von Hanni Levy

    Hanni Levy: Überleben in Berlin

    1924 in Berlin geboren, musste als 16-Jährige Zwangs arbeit leisten, tauchte im Februar 1943 unter und über lebte im Ver steck

    Video-Mitschnitt
    25. Jun 2018

  • Ältere Dame mit Mikrofon im Sessel, sprechend.

    Anita Lasker Wallfisch: Mich hat Auschwitz nie verlassen

    Geboren 1925 in Breslau, studierte ab 1938 Cello in Berlin. Ab 1943 mit ihrer Schwester Renate in Auschwitz, konnte sie als Cellistin im dortigen Frauen orchester ihr eigenes Leben und das ihrer Schwester retten

    Video-Mitschnitt
    28. Mai 2018

  • Frau (Margot Friedländer) mit weißem Haar auffälliger Bernsteinkette schaut freundlich in die Kamera.

    Margot Friedländer: Versuche, dein Leben zu machen

    1921 in Berlin geboren, musste ab 1940 Zwangs arbeit leisten. 1943 scheiterte eine geplante Flucht mit Bruder und Mutter. Sie konnte zunächst unter tauchen, wurde aber 1944 von Greifern fest gehalten, ver haftet und nach Theresien stadt deportiert

    Video-Mitschnitt
    9. Apr 2018

  • Porträt eines Mannes.

    Walter Frankenstein: Nicht mit uns

    1924 im west preußischen Flatow geboren, ab 1936 im Auer bach’schen Waisen haus in Berlin. Er musste Zwangs arbeit leisten und tauchte 1943 mit Frau und neu geborenem Sohn unter, um sich der Depor tation zu ent ziehen

    Video-Mitschnitt
    31. Jan 2018

  • Kurt Roberg

    Kurt Roberg: A Visa Or Your Life

    1924 in Celle geboren, Emi gration Ende 1938 über die Nieder lande, Rück kehr im März 1941 nach Berlin und er neute Emi gration im Mai 1941 über Lissabon in die USA

    Video-Mitschnitt
    4. Dez 2017

  • Henry Wuga

    Henry Wuga: Ein Nürnberger aus Glasgow

    1924 in Nürn berg als Kind einer inter kon fessionellen Ehe geboren, gelangte er 1938 mit einem Kinder transport nach Schott land. 1940 wurde er als „Enemy Alien“ auf der Isle of Man inter niert

    Video-Mitschnitt
    23. Okt 2017