Überlebende*r der Schoa

Überlebende*r der Schoa

Veranstaltungsreihe (6) Zeitzeugen im Gespräch Show all

Zeitzeugen im Gespräch

In dieser Veranstaltungsreihe berichten sechs Zeitzeug*innen über ihre Schicksale während der Zeit des Nationalsozialismus.

Hanni Levy

25. Juni 2018
Hanni Levy ist dem Jüdischen Museum Berlin seit vielen Jahren eng verbunden. Im Zeitzeugengespräch mit Aubrey Pomerance, Leiter des Archivs, spricht sie über ihre Erinnerungen und Erlebnisse. Hanni Levy, 1924 geboren, überlebte mit Hilfe mutiger Bekannter versteckt in Berlin.

Anita Lasker Wallfisch

19. März 2018 - kurfristig abgesagt, neuer Termin wird noch bekanntgegeben
Anita Lasker Wallfisch, geboren 1925 in Breslau, wuchs mit ihrer Schwester Renate in einer bildungsbürgerlichen jüdischen Familie auf und studierte ab 1938 Cello in Berlin. 1942 wurden ihre Eltern deportiert und ermordet, 1943 kamen Renate und Anita nach Auschwitz. Als Cellistin im Frauenorchester von Auschwitz gelang es Anita, ihr eigenes Leben und das ihrer Schwester zu retten.

Margot Friedländer

9. April 2018
Margot Friedländer wurde 1921 in Berlin geboren und ist dem Museum seit vielen Jahren eng verbunden. Sie liest aus ihrer Lebensgeschichte, die die letzte Botschaft ihrer Mutter im Titel trägt: »Versuche, dein Leben zu machen«. Im Anschluss findet ein kurzes Gespräch mit Aubrey Pomerance, Leiter des Archivs, statt.

Walter Frankenstein

31. Januar 2018
Walter Frankenstein wurde 1924 im westpreußischen Flatow geboren und lebte ab 1936 im Auerbach’schen Waisenhaus in Berlin. Als die Deportation drohte, tauchte er mit seiner Frau und dem gemeinsamen fünf Wochen alten Sohn unter. Mit der Hilfe von Freunden gelang es der Familie, an verschiedenen Orten im Untergrund zu überleben.

Kurt Roberg: A Visa Or Your Life

4. Dezember 2017
Kurt Roberg, 1924 in Celle geboren, emigrierte Ende 1938 in die Niederlande, wohin seine Familie folgte; Eltern und Brüder gelang es über Kuba in die USA einzureisen. Kurt erlebte die Bombardierung Rotterdams, musste im März 1941 nach Berlin zurückkehren und konnte im Mai desselben Jahres über Lissabon in die USA auswandern.

Henry Wuga: Ein Nürnberger aus Glasgow

23. Oktober 2017
Henry Wuga, geboren 1924 in Nürnberg, Kind einer interkonfessionellen Ehe, gelangte 1938 mit einem Kindertransport nach Schottland. 1940 wurde er als »Enemy Alien« auf der Isle of Man interniert; die jüdische Mutter überlebte nach dem Tod ihres Mannes dank der Unterstützung von Freunden.