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Vom 2. bis 30. November bleibt das Jüdische Museum Berlin aufgrund der Corona-Beschränkungen geschlossen.

Sammlung Zeitgeschichte

Das Sammlungs­gebiet Zeit­geschichte wurde 2015 eingerichtet, um jüdisches Leben in Deutschland von 1945 bis in die Gegen­wart zu dokumentieren.

Thematische Sammlungs­schwerpunkte

Thematisch befasst es sich mit der Geschichte der Displaced Persons im besetzten Deutschland, dem Wieder­aufbau jüdischer Gemeinden und Institutionen in Ost und West, der Zuwanderung russisch­sprachiger Jüdinnen*Juden im wieder­vereinigten Deutschland sowie mit der Attraktivität Berlins für junge Israelis heute. Weitere Schwer­punkte bilden unter anderem die komplexe deutsch-jüdische Beziehungs­geschichte nach der Schoa und die Darstellung von Jüdinnen*Juden sowie des Staates Israel in unter­schiedlichen Medien.

Persönliche Objekte und historische Ereignisse

Besonderes Interesse bei unserer Sammlungs­tätigkeit gilt Objekten, die mit der Geschichte von Einzel­personen und Familien verbunden sind oder historische Ereignisse aus einer persönlichen Perspektive heraus erzählen. Dokumentiert werden aber auch jüdische Organisationen und spezifische Ereignisse wie etwa Kund­gebungen, Sport­events oder Veranstaltungen in einzelnen Gemeinden.

Displaced Person

Der Begriff Displaced Person (DP) bezeichnet Personen, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg kriegs­bedingt außerhalb ihres Heimat­staates aufhielten und ohne Hilfe nicht zurück­kehren oder sich in einem anderen Land neu ansiedeln konnten.
Mehr auf der Website des Internationalen Suchdienstes ITS

Private Filme und Videos

Als weiterer Schwerpunkt ist der Aufbau eines Bestands von Amateur­filmen und -videos geplant. Sie sind wichtiges audio­visuelles Erbe und sowohl für Ausstellungen als auch für die kultur­historische Forschung ein Gewinn. Denn privates Film- und Video­material eröffnet wichtige Einblicke in jüdisches Alltagsleben, in regionale und familiäre religiöse Traditionen der vergangenen Jahrzehnte.

Objekte zur Geschichte unseres Museums

Auch die Entstehung und Entwicklung unseres Hauses lässt sich anhand von zeit­geschichtlichen Objekten wie Gast­geschenken, Mitarbeiter­ausweisen oder Architektur­modellen illustrieren. Dieser Bestand wird laufend ergänzt.

Helfen Sie uns!

Da sich dieses Sammlungs­gebiet im Aufbau befindet, freuen wir uns, wenn Sie uns geeignete Objekte oder Nachlässe stiften!

Ansprechpartnerin

Tamar Lewinsky
Kuratorin für Zeitgeschichte
T +49 (0)30 259 93 458
F +49 (0)30 259 93 409
t.lewinsky@jmberlin.de

Postadresse

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Wenn Sie das Jüdische Museum Berlin unterstützen möchten und glauben, Material zu besitzen, das für uns interessant sein könnte, nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Zur ausführlichen Antwort

Die Ansprechpartnerin für Foto-Reproduktionen ist Valeska Wolfgram (T +49 (0)30 259 93 433, E-Mail: fotodoku@jmberlin.de). Leihanfragen müssen mindestens sechs Monate im Voraus gestellt werden. Für Nachfragen zur organisatorischen Abwicklung wenden Sie sich bitte an Katrin Strube (T +49 (0)30 259 93 417, E-Mail: k.strube@jmberlin.de).

Zur ausführlichen Antwort

Wir haben einen öffentlich zugänglichen Lesesaal. Außerdem können Sie in unseren Bibliotheks- und ausgewählten Sammlungsbeständen online recherchieren. Für die Einsicht weiterer Bestände nehmen Sie bitte Kontakt zu den zuständigen Kurator*innen auf.

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