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Israelis in Deutschland – Ideologische Debatten und Identitäten im Wandel

Vortrag und Fotopräsentation mit Dr. Dani Kranz und Katja Harbi (mit Audio-Mitschnitt)

Mann und Frau sitzen lachend am Tisch

Foto: Katja Harbi

Seit 1990 wandern immer mehr Israelis nach Deutschland ein. Ihre Auswanderung wird im israelischen Diskurs überwiegend negativ, im deutschen hingegen positiv belegt.

Wie beeinflussen politische und ideologische Debatten die Identitäten jüdischer Israelis nach der Migration? Wie gestaltet sich ihre Interaktion mit der deutschen Mehrheitsbevölkerung, der jüdischen Gemeinschaft und den anderen Israelis in Deutschland? Und welche Rolle spielt die Erinnerung an die Schoa für ihre Sicht auf die Bundesrepublik?

Mitschnitt verfügbar

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Die W. M. Blumenthal Akademie ist grün markiert

Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Audio-Mitschnitt des Vortrags Israelis in Deutschland – Ideologische Debatten und Identitäten im Wandel vom 4. Mai 2017.
Jüdisches Museum Berlin 2017

Dr. Dani Kranz und Katja Harbi von der Bergischen Universität Wuppertal stellen ihre Studie zu ­israelischen Jüdinnen*Juden im gegenwärtigen Deutschland vor und ordnen die aktuelle Einwanderung in die historische Perspektive ein. Dazu präsentieren sie Fotos, die während der Studie entstanden sind.

Die Moderation des Abends übernimmt Dr. Alina Gromova (Jüdisches Museum Berlin).

Lesen Sie auch das Interview mit den beiden Anthropologinnen auf unserem Blog!

Dr. Dani Kranz

Dr. Dani Kranz ist Senior Researcher und Leiterin des Forschungsprojekts »Israelische Migration nach Deutschland seit 1990« an der Bergischen Universität Wuppertal. Ihr akademischer Hintergrund liegt in der Sozialanthropologie, Sozialpsychologie und der Geschichte. Zudem bringt sie Expertise in den Bereichen der Migrations- und Ethnizitätsforschung, der Rechtsanthropologie und der intergenerationalen Tradierung mit. Ihre primären geographischen Forschungsgebiete sind Deutschland und Israel.

Katja Harbi

Katja Harbi ist Fotografin und Ethnologin. Sie studierte an der Universität Freiburg und an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 2000 lebt, forscht und arbeitet sie in Deutschland und Israel, unter anderem am Projekt »Israeli Jews in Contemporary Germany«. Sie setzt sich auch visuell mit ihren Forschungsthemen auseinander. So entstand das Projekt »Bridges of Love – Deutsch-Israelische Paare und Familien«, bei dem unter anderem die Frage erhoben wurde, welche Rolle der Holocaust in ihren Beziehungen spiele.

Was, wann, wo?

  • Wann 4. Mai 2017
  • Wo W. M. Blumenthal Akademie,
    Klaus Mangold Auditorium

    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    (gegenüber dem Museum)

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