Zugangsbarrieren

Schule und Ausstellungspraxis rassismuskritisch hinterfragt

Passkontrolle! | Bildbearbeitung Katja Clos

Die Tagung setzt sich mit diskriminierenden Zugangsbarrieren zu Schulen auseinander und hinterfragt rassismuskritisch museale Praxen des Sammelns, Ordnens und Ausstellens.

20. März, 9:30 Uhr
Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium


Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
(gegenüber dem Museum)

Jane Weiß (Humboldt Universität zu Berlin) nimmt in ihrer Keynote die bildungshistorische Perspektive auf rassistische Zugangsbarrieren in den Blick. In der zweiten Keynote widmet sich Bonita Bennett (District Six Museum, Kapstadt) Museen als Orten des gesellschaftlichen Wandels.

Die Tagung bildet den Abschluss des kollaborativen Forschungs- und Ausstellungsprojekts Passkontrolle! – Leben ohne Papiere in Geschichte und Gegenwart. Die zugehörige Ausstellung ist vom 1. Februar bis zum 10. März 2019 im Friedrichshain-Kreuzberg Museum zu sehen.

Mit deutscher Simultanübersetzung

In Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Das Projekt Passkontrolle! wurde gefördert durch das Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF)

Wenn Sie sich für eine Veranstaltung anmelden, denken Sie bitte daran, dass das Ticket 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung verfällt. Es wird dann an ggf. wartende Besucher*innen gegeben.
Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium


Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
(gegenüber dem Museum)

Was, wann, wo?

  • Wann

    Mittwoch, 20. März 2019, 9:30 Uhr

  • Wo
    W. M. Blumenthal Akademie,
    Klaus Mangold Auditorium

    
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    (gegenüber dem Museum)

Akademieprogramme (6) Kommende Veranstaltungen Alle anzeigen

Kommende Veranstaltungen

Hier finden Sie das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Jüdisch-Islamischen Forums und des Akademieprogramms zu Migration und Diversität.

Gott, Darwin und die Evolution

31. Januar 2019
Die Erkenntnisse der Evolutionsbiologie haben das Verständnis von der Entstehung des Lebens grundlegend verändert. Wie lässt sich der Schöpfungsglaube in Judentum und Islam vor diesem Hintergrund heute denken? Darüber diskutieren Natan Slifkin (Biblischer Museum für Naturgeschichte, Beit Shemesh) und Rana Dajani (University, Hashemite Jordanien).

Wie viel Gott ist in den heiligen Schriften?

5. März 2019
Wie lassen sich der Glaube an die Offenbarung der Heiligen Schriften und die historische Textforschung miteinander vereinbaren? Über diese Frage diskutieren Benjamin Sommer, Experte für moderne jüdische Theologie und Abdelmajid Charfi, Herausgeber einer aktuellen historisch-kritischen Koranausgabe.

Zugangsbarrieren

20. März 2019
Die Tagung setzt sich mit diskriminierenden Zugangsbarrieren zu Schulen auseinander und hinterfragt rassismuskritisch museale Praxen des Sammelns, Ordnens und Ausstellens. Mit Keynotes von Jane Weiß (Humboldt Universität zu Berlin) und Bonita Bennett (District Six Museum, Kapstadt).

Der Mensch zwischen Freiheit und Schicksal

30. April 2019
Neue Erkenntnisse der Psychologie, der Hirn- und Genforschung ziehen die Fähigkeit des Menschen zur bewussten Entscheidung immer stärker in Zweifel. Es geht dabei um nicht weniger als die Verantwortung des Menschen für sein eigenes Handeln. Ist unsere Willensfreiheit wirklich nur eine Illusion? Es diskutieren Alan Mittleman (Jewish Theological Seminary of America) und Martin Mahmud Kellner (Institut für Islamische Theologie, Osnabrück).

Glauben Sie an Wunder?

13. Juni 2019
Wundererzählungen aus den Heiligen Schriften des Judentums und des Islam stoßen bei vielen Menschen auf Skepsis oder Ablehnung. Für Gläubige sind sie objektive Tatsachenberichte und Beweis für die Existenz Gottes. Kann man heute noch an Wunder glauben? Der Experte für jüdische Philosophie, James A. Diamond, diskutiert mit der Religionswissenschaftlerin Umeyye Isra Yazicioglu.

Schöpfung und Evolution in der Schule

4. Juli 2019
An einigen religiös orientierten Schulen in den USA, in Israel und in islamisch geprägten Ländern wird die Evolutionsbiologie nicht unterrichtet. Die Kritik gegenüber dieser Praxis wächst auch aus den Reihen jüdischer und muslimischer Theolog*innen. Wie kann sowohl eine naturwissenschaftliche als auch eine theologische Sichtweise auf die Welt gelehrt werden, ohne dabei religiöse Perspektiven zu delegitimieren oder zu verabsolutieren? Die Erziehungswissenschaftlerinnen Rachel S. A. Pear und Anila Asghar diskutieren darüber aus jüdischer und muslimischer Perspektive.

Veranstaltungskalender

Auf einen Blick ...

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