Von der Hauptstadtposse zur Erfolgsgeschichte

Audiomitschnitt: Die Entstehung des Jüdischen Museums Berlin

Das Jüdische Museum Berlin ist bis heute eines der erfolgreichsten deutschen Museen und der Libeskind-Bau ein international bekanntes Wahrzeichen.

Wie kam es dazu, dass das ehemalige Kammergerichtsgebäude in der Kreuzberger Lindenstraße, in dem sich das in den 1960er Jahren gegründete Westberliner stadthistorische Museum befand, heute das Jüdische Museum Berlin beherbergt? Wie wurde aus dem Projekt, das Berlin Museum um eine jüdische Abteilung zu erweitern, ein nationales Museum für deutsch-jüdische Geschichte in der Trägerschaft der Bundesrepublik?

Der Autor Daniel Bussenius spricht mit der Kuratorin Inka Bertz und dem ZEIT-Journalisten Heinrich Wefing über die Entstehung des Museums und, welche Kontroversen seine Gründung in den Jahren 1971 bis 2001 begleiteten.

Moderation: Cilly Kugelmann

In Kooperation mit dem Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.

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Ort

Altbau 2. OG, Großer Saal


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Gesprächsteilnehmer*innen

Inka Bertz ist Leiterin der Sammlungen und Kuratorin für Kunst am Jüdischen Museum Berlin. Sie kuratierte Ausstellungen und publizierte zur jüdischen Kunst- und Kulturgeschichte, u.a. 1991 »Eine neue Kunst für ein altes Volk. Die Jüdische Renaissance in Berlin 1900 – 1924« sowie 2004 »Familienbilder. Selbstdarstellung im jüdischen Bürgertum« (Dumont).

Daniel Bussenius promovierte mit einer geschichtswissenschaftlichen Dissertation zur Geschichtspolitik mit der 48er Revolution in der Ersten Republik Österreich und der Weimarer Republik in den Jahren 1918 – 1933/34 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Parallel dazu war er Forschungsassistent von Prof. Dr. W. Michael Blumenthal für Recherchen zu dessen Autobiografie, »In achtzig Jahren um die Welt« (Propyläen). Er arbeitet als freier Historiker und Lektor in München.

Heinrich Wefing ist stellvertretender Ressortleiter Politik der ZEIT in Hamburg. Er hat Jura und Kunstgeschichte in Bonn und Freiburg studiert und schrieb elf Jahre für das Feuilleton der FAZ, zuerst als Korrespondent in Berlin, dann in San Francisco, zuletzt als Leiter des Feuilleton-Büros in Berlin. Seit 2008 ist er bei der ZEIT in Hamburg, Schwerpunkte Rechtspolitik, Netz und Gesellschaft, USA. 2005 erschien seine »Gebrauchsanweisung für Kalifornien« (Piper), 2011 das Buch »Der Fall Demjanjuk. Der letzte große NS-Prozess« (C.H. Beck). Er lebt in Hamburg.

Infos zur Schriftenreihe

Die »Schriften des Jüdischen Museums Berlin« thematisieren die Vielfalt der jüdischen Erfahrung vor dem Hintergrund allgemeiner historischer und kultureller Entwicklungen in Deutschland und Europa. Sie widmen sich Fragen nach der Darstellung von Geschichte und reflektieren die Bedeutung von Diaspora im Hinblick auf die jüdische Tradition und die gesellschaftspolitischen Veränderungen der Gegenwart. Der erste Band, »Von der Hauptstadtposse zur Erfolgsgeschichte. Die Entstehung des Jüdischen Museums Berlin 1971 – 2001«, wird in dieser Veranstaltung präsentiert.

Band 2 der wissenschaftlichen Buchreihe erschien als erste Open Access-Publikation des Jüdischen Museums. »Höre die Wahrheit, wer sie auch spricht. Stationen des Werks von Moses Maimonides vom islamischen Spanien bis ins moderne Berlin« (Hg. Lukas Muehlethaler) beleuchtet zum einen charakteristische Aspekte von Maimonides‘ Werk mit Bezug auf die almohadische Revolution im muslimischen Spanien, zum anderen werden unbekannte muslimische und christliche Lesarten seines Werks präsentiert.

Eine Veranstaltung zum Auftakt der wissenschaftlichen Buchreihe des Jüdischen Museums Berlin.

Audiomitschnitt der Veranstaltung
Jüdisches Museum Berlin 2015

Ort

Altbau 2. OG, Großer Saal


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Weitere Informationen

  • Wann

    2. März 2015, 19:30 Uhr

  • Wo
    Altbau 2. OG, Großer Saal

    
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Audio-Mitschnitte (35) Veranstaltungen im Museum zum Nachhören Alle anzeigen

Veranstaltungen im Museum zum Nachhören

Vorträge, Buchvorstellungen, szenische Lesungen, Podiumsgespräche und Preisreden seit 2005

Allerlei Geschichten

Bertha Pappenheim, Frauenrechtlerin und Gründerin des Jüdischen Frauenbundes, übersetzte 1929 das Maasse-Buch (Geschichtenbuch) – eine Sammlung jiddischer Erzählungen, Sagen und Legenden, die zum ersten Mal 1602 in Basel gedruckt wurde. Schauspielerin Johanna Wokalek liest diese »Allerlei Geschichten«, wie sie Pappenheim im Vorwort nennt.

Joshua Cohen:
You want a golem?

Veranstaltung vom 17. November 2016: Joshua Cohen liest aus seinem hochgelobten Book of Numbers und diskutiert mit dem Literaturwissenschaftler Caspar Battegay die digital-metaphorischen Aspekte der Golem-Schöpfung in der heutigen Zeit: die Beziehung zwischen Beschwörung und Code, »master« vs. »slave machine«, die Automatisierung in Kunst und Industrie sowie Konrad Zuses Theorie der Rechenmaschine.

Ein Jude in Neukölln – Mein Weg zum Miteinander der Religionen

Veranstaltung vom 19. Oktober 2016: Engagiert, streitbar und in Neukölln zu Hause: Der Theologie-Student und Publizist Ármin Langer stellt im Jüdischen Museum Berlin sein erstes Buch vor. In diesem erzählt er vom jüdischen Leben in seinem Stadtteil, in dem wenige Jüd*innen und sehr viele Muslim*innen leben.

Lehmriese lebt!

Veranstaltung vom 8. und 9. Oktober: Musikalische Lesung mit der Autorin Anke Kuhl
Zwei Kinder haben aus Lehm einen Riesen gebaut. Womit sie nicht gerechnet haben: Über Nacht erwacht das Geschöpf und wandert in die Stadt. Dort richtet es allerhand Chaos an und versetzt die Bevölkerung in Erstaunen und Unmut. Was will der Lehmriese bloß?

Der Holocaust und das Problem der visuellen Repräsentation

Vortrag vom 30. Mai 2016: Geprägt durch die Jahre des Holocaust verfolgte Boris Lurie in seinen Bildcollagen und künstlerischen Aussagen ein kompromissloses ästhetisches Programm, um die zentralen Verfehlungen des zwanzigsten Jahrhunderts visuell erfahrbar machen zu können. Über die Darstellbarkeit des Holocaust und Boris Lurie spricht der Künstler und Ausstellungskurator Peter Weibel.

Herzl reloaded – Kein Märchen

Veranstaltung vom 7. Juli 2016: Was hat uns Theodor Herzl, Begründer des Zionismus, heute zu sagen? In einem fiktiven E-Mail-Wechsel treten Doron Rabinovici, Autor und Historiker, in Tel Aviv geboren, in Wien lebend, und sein Freund Natan Sznaider, in Deutschland geboren, in Tel Aviv Soziologie lehrend, in einen Trialog mit dem 1904 verstorbenen Visionär.

Preis für Verständigung und Toleranz

Audiomitschnitt der Dankesrede des Preisträgers von 2015, W. Michael Blumenthal

Von der Hauptstadtposse zur Erfolgsgeschichte

Veranstaltung vom 2. März 2015: Wie kam es dazu, dass das ehemalige Kammergerichtsgebäude in der Kreuzberger Lindenstraße, in dem sich das in den 1960er Jahren gegründete Westberliner stadthistorische Museum befand, heute das Jüdische Museum Berlin beherbergt? Wie wurde aus dem Projekt, das Berlin Museum um eine jüdische Abteilung zu erweitern, ein nationales Museum für deutsch-jüdische Geschichte in der Trägerschaft der Bundesrepublik?

Das Buch Hiob. Ästhetik, Ethik, Hermeneutik

Buchvorstellung vom 21. Januar 2015: Das biblische Buch Hiob ist Dreh- und Angelpunkt für die Auseinandersetzung mit Unglück und persönlichen Katastrophen, für Glauben und Apostasie. Wie kommt das Buch zu seiner herausragenden Rolle im Projekt der Moderne, von der Aufklärung bis heute, in Literatur, Kunst und Theater?

Die Neuausrichtung der »Erziehung nach Auschwitz« in der Einwanderungsgesellschaft

Podiumsgespräch vom 27. Januar 2015: Seit Ende der 1990er Jahre wird darüber diskutiert, dass das Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust für Schüler*innen mit Migrationshintergrund anders konzipiert werden muss. Wie konstituiert sich das Selbstverständnis einer deutschen »Aufarbeitungsgemeinschaft« in der Gegenüberstellung zu scheinbar interesselosen Kindern mit Migrationshintergrund?

Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft

Buchvorstellung vom 22. April 2015: Die heutige Antisemitismusforschung basiert auf Einsichten, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Shoah formuliert wurden. Intellektuelle und Wissenschaftler*innen beschrieben allerdings schon im 18. und 19. Jahrhundert, worin die Besonderheiten der modernen, politischen Judenfeindschaft bestehen. Der transdisziplinäre Sammelband widmet sich diesen weithin unbekannten Beschreibungsversuchen.

Béla Guttmann – Weltgeschichte des Fußballs in einer Person

Vortrag vom 4. August 2015: Béla Guttmann war ungarischer Jude und einer der erfolgreichsten Fußballtrainer aller Zeiten, der mit Benfica Lissabon 1961 und 1962 den Europapokal gewann. Adorno-Biograph Detlev Claussen hat mit der Geschichte dieses Wanderers zwischen den Fußballwelten Europas und Amerikas ein Stück Kultur- und Sportgeschichte der besonderen Art geschrieben.

Die Bilder sind unter uns

Buchvorstellung vom 7. April 2014: Der Umgang mit Nazi-Raubkunst in Deutschland ist ein Skandal. Stefan Koldehoff hat 2009 ein »ausgezeichnet recherchiertes« (Götz Aly) Standardwerk über die NS-Raubkunst geschrieben. Jetzt liegt das Buch in einer Neuauflage vor, auf den aktuellen Stand gebracht und um ein ausführliches Kapitel zum Fall Gurlitt erweitert. Es hat an Dringlichkeit noch zugenommen.

Vergessene Soldat*innen?

Vortrag vom 3. September 2014: Im Gedächtnis der Öffentlichkeit sind Opferbereitschaft und Leistung der deutsch-jüdischen Soldat*innen des Ersten Weltkriegs nach und nach in der Erinnerung an die Katastrophe des Holocausts aufgegangen. Tim Grady beschäftigt sich in seiner Forschung mit den unterschiedlichen Herangehensweisen beim Gedenken beziehungsweise Vergessen dieser jüdischen Soldat*innen.

Assoziationswelten des Hebräischen – Über die Präsenz der alten Texte im modernen Ivrith

Veranstaltung vom 27. Oktober 2014: Die August-Wilhelm-Schlegel-Gastprofessur des Deutschen Übersetzerfonds und der FU Berlin würdigt herausragende Literaturübersetzer*innen und schafft einen Reflexionsraum für die Poetik der Übersetzungskunst. Im Wintersemester wird mit Anne Birkenhauer eine der wichtigsten Vermittler*innen der Literatur Israels gewürdigt.

Zimzum. Gott und Weltursprung

Vortrag vom 30. Oktober 2014: Der Zimzum ist eine der schillerndsten und berühmtesten Lehren der jüdischen Mystik und gehört zu den Grundbegriffen des Judentums. In dem Buch »Zimzum - Gott und Weltursprung« folgt Christoph Schulte den Spuren des Zimzum quer durch die jüdische und christliche Geistesgeschichte über einen Zeitraum von mehr als vier Jahrhunderten.

What’s your Heimat?

Veranstaltung vom 14. November 2014: Heimat kann vieles sein. Welche Rolle spielt Religion für Heimat und Identität? Was ist die Aufgabe von Kultur in einer Integrations-Gesellschaft? Darüber sprechen W. Michael Blumenthal, langjähriger Direktor des Jüdischen Museums Berlin, und Monika Grütters, Kulturstaatsministerin im Kanzleramt, die seit Jahren befreundet sind.

1933: Verweigerung, Opposition und Protest

Vortrag vom 8. August 2013: Seit 1933 sahen sich die deutschen Jüd*innen sowohl zentralen als auch lokalen Verfolgungen ausgesetzt. Jede*r Einzelne entwickelte rasch eigene Reaktionen auf die oft dissonante Politik. Während Zehntausende emigrierten, andere auf Änderung hofften, widersetzten sich nicht wenige, wie bisher unbeachtete Quellen aus Berlin, Hamburg, Frankfurt und Leipzig zeigen.

Modernisiert, dann toleriert?

Veranstaltung vom 10. Oktober 2013: Die Geschichte der Religionen ist auch eine Geschichte ihrer Veränderungen. Muss sich jedes Glaubenssystem – in der Spannung zwischen der Bewahrung traditioneller Glaubenssätze und der Anpassung an sich verändernde, gesellschaftliche und politische Bedingungen – immer wieder neu erfinden?

Peter Schäfer: Die Ursprünge der jüdischen Mystik

Veranstaltung vom 25. Juni 2012: Was ist jüdische Mystik vor der Kabbala? Peter Schäfer, Professor für Judaistik an der Universität Princeton, hat die erste umfassende Geschichte der frühen jüdischen Mystik vom biblischen Ezechielbuch bis zur sogenannten Thronwagenmystik des ausgehenden 1. Jahrtausends geschrieben.

Zur Geschichte von Juden und Dönme in der Türkei

Veranstaltung vom 31. Januar 2011: Vor drei Jahrhunderten gründeten die Anhänger*innen von Rabbi Schabbtai Zwi eine eigene religiöse Gruppierung. Dem Vorbild ihres Messias folgend, traten sie zum Islam über und wurden Dönme (Türkisch: Konvertit*innen) genannt. Welches Verhältnis unterhielten sie zu den jüdischen Gemeinden im Osmanischen Reich? Welche Rolle spielen beide Minderheiten in der Geschichte der türkischen Republik?

Perrine Simon-Nahum: Jüd*innen in Frankreich heute

Veranstaltung vom 29. November 2010: In den letzten Jahren hat sich die Situation der Jüd*innen in Frankreich entscheidend gewandelt. Und dennoch ist das französische Judentum heute sogar lebendiger und für die Gesellschaft relevanter als zuvor. Sowohl dem jüdischen Leben als auch dem Staat Israel wird gegenwärtig in der französischen Kultur und Politik ein besonderes Gewicht beigemessen.

Jüdische Jugendbewegung in Deutschland

Vortrag am 22. Mai 2010: Anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens der Zionistischen Jugend in Deutschland (ZJD) lässt das Jüdische Museum Berlin die Geschichte der jüdischen Jugendbewegungen in Deutschland Revue passieren.

W. Michael Blumenthal: In achtzig Jahren um die Welt. Mein Leben

Veranstaltung vom 30. September 2010: Der Direktor des Jüdischen Museums Berlin, W. Michael Blumenthal, legt seine Memoiren vor. Geboren in der Weimarer Republik, aufgewachsen im Dritten Reich in Berlin-Mitte, floh er mit seiner Familie vor den Nationalsozialist*innen ans andere Ende der Welt, nach Shanghai. Von dort emigrierte er in die USA. 1997 folgte er dem Ruf seiner Heimatstadt und kehrte nach Berlin zurück.

Walther Rathenaus Leben: Text und Kontext

Veranstaltung vom 15. Oktober 2009: Wie rekonstruiert man als Biograf*in einen Kontext, der am besten die Texte des*der Protagonist*in erklärt? Im Falle Walther Rathenaus, der in den verschiedensten Kreisen verkehrte und an mehreren Fronten agierte, ist dies ein besonders schwieriger Sachverhalt.

Dialoge zur jüdischen Gegenwart: Zur Frage der Erlösung – Der Messianismus und das Ende der Zeiten

Veranstaltung vom 10. Dezember 2009: What is redemption and will it ever come? The elementary crisis of the 21st century has endowed the quest for the Messiah with a new sense of virulence. However the messianic promise opens up a wide range of conflicting priorities between religion and politics, Jewish law and the vision of the »End of Days«. The lectures explore contemporary aspects of Messianism and focus on the relation between messianic manifestation and mystic vision.

Migranten machen Geschichte

Veranstaltung am 25. Oktober 2008: Geschichte bedeutet viel. Erst recht, wenn Gesellschaften immer vielfältiger werden – Gefäße für Menschen aus aller Welt, jedes Gefäß unterschiedlich.

In Worte gemalt. Bildnis einer verlorenen Zeit

Veranstaltung vom 10. Oktober 2007: Samuel Bak beschreibt jüdisches Leben in Wilna kurz vor der Ausöschung. Im Zentrum der Familiengeschichte steht das Überleben des neunjährigen Samuel Bak, des nunmehr international bekannten Künstlers, der sechzig Jahre lang nur in Bildern darstellen konnte, was ihm widerfuhr, bis er dieses Buch schrieb.

Self displaced person: Peter Szondis problematisches Judentum

Veranstaltung vom 3. Dezember 2007: Im Vortrag wird nach dem Ort des Jüdischen im Leben und Denken des Literaturwissenschafters Peter Szondi (1929-1971) gefragt. Andreas Isenschmid deutet Szondis Werdegang und Werk, insbesondere die Studien über Hölderlin, Benjamin und Celan, als verdeckte Auseinandersetzung mit dem Judentum.

Exil in Schanghai

Gespräch vom 14. November 2006: W. Michael Blumenthal und Horst Eisfelder verbindet die gemeinsame Zeit in der chinesischen Hafenstadt Schanghai, die für 18.000 Jüd*innen aus Deutschland zum letzten Zufluchtsort wurde. Ihre Erfahrungen aus diesen Jahren sind das Thema dieses Abends.

Ein Synagogen-Vorhang im Domstift Brandenburg

Veranstaltung vom 23. November 2006: Bei einer Inventur machte das Domstift Brandenburg einen spektakulären Fund in seinem Textilschatz. Ein Vorhang, der im Inventar als »Antependium« verzeichnet war, unterschied sich in seiner Bildersprache deutlich von anderen Stücken aus dem Bestand, ähnelte aber Textilien aus jüdischem Umfeld.

Gedächtniszeiten. Über Jüdische und andere Geschichten

Lesung vom 24. Juni 2003: In seinem Werk Gedächtniszeiten versammelt der Historiker Dan Diner Beiträge zum Thema Geschichte und Erinnerung, Gesellschaft und Gedächtnis.

Die fragile Grundlage. Auf der Suche nach der deutsch-jüdischen ›Normalität‹

Lesung vom 30. September 2003 mit Samuel Korn. Das Buch versammelt Artikel und Beiträge Salomon Korns aus deutschen Zeitungen und Zeitschriften zu jüdischem Leben in Deutschland, jüdischer Kultur und Erinnerung, zu Architektur und Politik.

Breaking Ground

Veranstaltung am 25.01.2005: Daniel Libeskind präsentiert im Gespräch mit Susanne Weingarten seine Autobiografie Breaking Ground. Entwürfe meines Lebens.

Der Platz der Psychoanalyse in der jüdischen Geschichte

Vortrag vom 30. Mai 2005: Wir wissen eine Menge über den Einfluss des Judentums auf die Psychoanalyse, aber sehr wenig über den Einfluss der Psychoanalyse auf das Judentum. Der Vortrag versucht diesem Ungleichgewicht entgegenzuwirken, indem er die Psychoanalyse im Kontext der jüdischen Geschichte einordnet.

Geschichte des Jüdischen Museums Berlin

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