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Rechavia – Grunewald im Orient

Lesung mit Thomas Sparr über das deutsch-jüdische Jerusalem (mit Audio-Mitschnitt)

Grunewald im Orient betitelt Thomas Sparr sein Buch über das idyllisch gelegene Jerusalemer Viertel Rechavia, das ab 1933 zum Zentrum der deutschen Juden avancierte.

leider verpasst

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

Ort

Altbau 2. OG, Großer Saal
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Audio-Mitschnitt der Veranstaltung Rechavia – Grunewald im Orient vom 28. Februar 2018; Jüdisches Museum Berlin 2018

Dichter*innen wie Else Lasker-Schüler und Gershom Scholem emigrierten in das Anfang der 1920er Jahre als Gartenstadt angelegte Viertel. Mascha Kaléko erinnerte es an Berlin – in einem Brief bezeichnet sie die Atmosphäre dort als »beinahe Dahlemisch«. Der Alltag in Rechavia allerdings war nicht immer leicht. Das Viertel lag im Fadenkreuz der lange geteilten Stadt. Gegenwart und Vergangenheit der Schoa lasteten auf seinen Bewohner*innen. Gleichzeitig war Rechavia aber auch ein wichtiger Ort deutsch-israelischer Annäherung.

Thomas Sparr zeichnet ein anschauliches und bewegendes Bild des Stadtteils und der Menschen, die hier einen lebhaften deutsch-jüdischen Mikrokosmos bildeten.

Thomas Sparr

Thomas Sparr war in den achtziger Jahren selbst in Jerusalem zu Hause, wo er an der Hebräischen Universität und am Leo Baeck Institut arbeitete. Von 1990 bis 1998 leitete er den Jüdischen Verlag im Suhrkamp Verlag, von 1999 bis 2004 war er Cheflektor des Siedler Verlags. Heute ist er als Editor-at-Large für den Suhrkamp Verlag und als Autor tätig.

In Kooperation mit dem Berenberg Verlag.

Wohnhaus, Bäume und Passanten – das Foto auf dem Buchdeckel zeigt eine Straßenecke in Rechavia.

Thomas Sparr: Grunewald im Orient – Das deutsch-jüdische Jerusalem; Berlin 2017; Berenberg Verlag

Was, wann, wo?

  • Eintritt

    frei

  • Hinweis Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Restkarten sind eventuell an der Abendkasse erhältlich.

    Anmeldung für Journalist*innen Tel: +49 (0)30 25 993 419
    presse@jmberlin.de

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