Die letzten Berliner Veit Simons

Holocaust, Geschlecht und das Ende des deutsch-jüdischen Bürgertums – Buchvorstellung

Die Historikerinnen Anna Hájková und Maria von der Heydt zeichnen in ihrem Buch Die letzten Berliner Veit Simons: Holocaust, Geschlecht und das Ende des deutsch-jüdischen Bürgertums die Lebens­wege einer der ältesten und bekanntesten Berliner jüdischen Familien in einer trans­nationalen Geschichte von Klasse, Geschlecht und Sexualität nach.

11. Dezember, 19 Uhr
Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium


Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
(gegenüber dem Museum)

Anhand des letzten großbürgerlichen Veit Simon, seiner nicht­jüdischen Ehefrau und ihren sechs Kindern zeigen die Autorinnen, wie der national­sozialistische Massen­mord erst die Zukunfts­aussichten, dann das gesellschaft­liche Umfeld, die Lebens­grundlagen und schließlich die nackte Existenz zerstörte. Sie spannen den Bogen vom Judenrat in Amsterdam über die Zeichner­werkstatt in Theresien­stadt, vom Unter­tauchen in Berlin bis zum schwierigen Neuanfang nach dem Krieg. Insbesondere die Geschichte der über­lebenden Tochter Etta, ihre besondere Anpassungs- und Überlebens­fähigkeit im Schrecken des Ghettos, verdeutlicht die Handlungs­optionen von Frauen im Genozid.

In Kooperation mit dem Hentrich & Hentrich Verlag

Schwarz-weiß-Fotografie eines Paares mit Blumenstrauß und Schleier, an seinem Jacket ein „Judenstern“

Hochzeitsfoto von Sabine Smuk und Rolf Veit Simon, 1942; Collection Jewish Historical Museum, Amsterdam

Wenn Sie sich für eine Veranstaltung anmelden, denken Sie bitte daran, dass das Ticket 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung verfällt. Es wird dann an ggf. wartende Besucher*innen gegeben.

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Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium


Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
(gegenüber dem Museum)

Was, wann, wo?

  • Wann

    Mittwoch, 11. Dezember 2019, 19 Uhr

  • Wo
    W. M. Blumenthal Akademie,
    Klaus Mangold Auditorium

    
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    (gegenüber dem Museum)