Tagungen des Museums

Publikationen oder Mitschnitte von Konferenzen und Vorträgen

Tagungsdokumentation

Dokumentationen einiger von uns konzipierter und durchgeführter Tagungen stellen wir Ihnen als PDF oder Open-Access-Publikation zur Verfügung. Wir haben auch einige Tagungen auf Audio oder Video für Sie aufgezeichnet.

Videomitschnitte (21) Vergangene Veranstaltungen nachträglich ansehen Alle anzeigen

Vergangene Veranstaltungen nachträglich ansehen

Wir filmen für Sie ausgewählte Veranstaltungen bei uns im Museum, z. B. Konferenzen, Podiumsdiskussionen, Buchvorstellungen oder die Ringvorlesungen unseres Jüdisch-Islamischen Forums.

»Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh« - Zeitzeugengespräch mit Marko Feingold

Veranstaltung vom 10. November 2016
Mit: Marko Feingold, Peter Schäfer, Uwe Neumärker
Ton: Deutsch, keine Untertitel

Sozialethik: Über eine gerechte Gesellschaftsordnung

Ringvorlesung vom 26. Oktober 2016
Mit: Micha Brumlik und Ingrid Mattson
Ton: Deutsch und Englisch, keine Untertitel

Erinnerungsorte. Vergessene und Verwobene Geschichten

Tagung vom 16. September 2016
Mit: Dr. Rosa Fava, Juliane Jurewicz, Prof. Dr. Iman Attia, Olga Gerstenberger, Ozan Keskinkiliç, Anita Awosusi, Ilona Lagrene, Prof. Dr. Michael Rothberg und Serpil Polat
Ton: Deutsch und Englisch, keine Untertitel

KRISENZEITEN

Podiumsdiskussion vom 7. September 2016
Mit: Dan Diner, Adam Michnik, Dietmar Herz, Étienne François und Hans Kundnani
Ton: Deutsch, keine Untertitel

Bio trifft auf koscher und halal

Ringvorlesung vom 1. Juni 2016
Mit: Shai Lavi und Sarra Tlili
Ton: Englisch, keine Untertitel

Antisemitismus in der arabischen Welt – Fakten und Mythen

Podiumsdiskussion vom 26. April 2016
Mit: Michael Kiefer, Omar Kamil und Andreas Zick.
Ton: Deutsch, keine Untertitel

Feministische Zugänge zu Judentum und Islam

Ringvorlesung vom 14. April 2016
Mit: Judith Plaskow und Ziba Mir-Hosseini
Ton: Englisch, keine Untertitel

»Mich hat Auschwitz nie verlassen«

Veranstaltung vom 1. März 2016
Mit: Renate Harpprecht und Anita Lasker-Wallfisch
Ton: Deutsch, keine Untertitel

Wie wird man Jude? Wie wird man Muslim?

Ringvorlesung vom 18. Februar 2016:
Mit: Tobias Jona Simon und Esra Özyürek
Ton: Deutsch, keine Untertitel

Religiöses Recht und säkularer Staat

Ringvorlesung vom 9. Dezember 2015
Mit: Ronen Reichman und Mathias Rohe
Ton: Englisch, keine Untertitel

Postmigrantische Gesellschaft?!

Internationale Konferenz vom 12. bis 14. November 2015
Mitschnitt der Auftaktveranstaltung
Ton: Deutsch, keine Untertitel

Was heißt Diaspora für Juden und Muslime?

Ringvorlesung vom 29. Oktober 2015
Mit: Michael L. Satlow und Sarah Albrecht
Ton: Englisch/Deutsch, keine Untertitel

Über Leben – Vom Umgang mit Traumatisierten der Schoa

Podiumsdiskussion vom 1. Oktober 2015:
Mit: AMCHA, dem Zentrum für psychosoziale Hilfe für Überlebende der Schoa und Familienangehörigen
Ton: Deutsch, keine Untertitel

»Kill Me a Son!«

Symposium vom 03. und 04. September 2015
Mitschnitt der Auftaktveranstaltung
Mit: Prof. Dr. Peter Schäfer und Prof. Dr. Angelika Neuwirth
Ton: Deutsch, keine Untertitel

Ein geteilter Blick auf Europa

Podiumsdiskussion vom 19. Januar 2015
Mit: Prof. Nilüfer Göle, Shai Lavi und Gökçe Yurdakul
Ton: Englisch, keine Untertitel

Contemporary Jewish life in a global modernity

Internationale Konferenz vom 11. bis 12. Dezember 2014
Mitschnitt des Vortrages »Future of European Jewry«
Mit: Dr. Karen Körber und Dr. Diana Pinto
Ton: Englisch, keine Untertitel

Haut ab?!

Vorstellung einer Studie mit anschließender Diskussion vom 4. Dezember 2014
Mit: Prof. Dr. Kerem Öktem, Mounir Azzaoui, Dr. des. Alexander Hasgall und Dr. des. Hannah C. Tzuberi
Ton: Deutsch, keine Untertitel

Konzepte von Citizenship und Teilhabe im europäischen Vergleich

Fachtagung vom 7. April 2014 bis 8. April 2014
Mitschnitt der Keynote von Prof. Dr. Rainer Bauböck und der anschließenden Podiumsdiskussion
Mit: Prof. Dr. Rainer Bauböck, Dr. Monika Lüke, Josip Juratovic und Dr. Manuela Bojadžijev
Ton: Deutsch, keine Untertitel

Kunst und Kultur im Ghetto Theresienstadt

Symposium vom 2. März 2014
Mit: Wolfgang Benz, Anna Hájková und Hanno Loewy
Ton: Deutsch, keine Untertitel

The Connected Audience (Das Verbundene Publikum)

Konferenz vom 27. Februar 2014
Mit: John H. Falk
Ton: Englisch, keine Untertitel

Schützt höhere Bildung vor Rassismus und Antisemitismus?

Vorstellung einer Studie und Podiumsdiskussion vom 20. Februar 2014
Mit: Wassilis Kassis, Charlotte Schallié, Iman Attia, Stefanie Schüler-Springorum und Andreas Zick
Sprache: Deutsch, keine Untertitel

Audio-Mitschnitte (35) Veranstaltungen im Museum zum Nachhören Alle anzeigen

Veranstaltungen im Museum zum Nachhören

Vorträge, Buchvorstellungen, szenische Lesungen, Podiumsgespräche und Preisreden seit 2005

Allerlei Geschichten

Bertha Pappenheim, Frauenrechtlerin und Gründerin des Jüdischen Frauenbundes, übersetzte 1929 das Maasse-Buch (Geschichtenbuch) – eine Sammlung jiddischer Erzählungen, Sagen und Legenden, die zum ersten Mal 1602 in Basel gedruckt wurde. Schauspielerin Johanna Wokalek liest diese »Allerlei Geschichten«, wie sie Pappenheim im Vorwort nennt.

Joshua Cohen:
You want a golem?

Veranstaltung vom 17. November 2016: Joshua Cohen liest aus seinem hochgelobten Book of Numbers und diskutiert mit dem Literaturwissenschaftler Caspar Battegay die digital-metaphorischen Aspekte der Golem-Schöpfung in der heutigen Zeit: die Beziehung zwischen Beschwörung und Code, »master« vs. »slave machine«, die Automatisierung in Kunst und Industrie sowie Konrad Zuses Theorie der Rechenmaschine.

Ein Jude in Neukölln – Mein Weg zum Miteinander der Religionen

Veranstaltung vom 19. Oktober 2016: Engagiert, streitbar und in Neukölln zu Hause: Der Theologie-Student und Publizist Ármin Langer stellt im Jüdischen Museum Berlin sein erstes Buch vor. In diesem erzählt er vom jüdischen Leben in seinem Stadtteil, in dem wenige Jüd*innen und sehr viele Muslim*innen leben.

Lehmriese lebt!

Veranstaltung vom 8. und 9. Oktober: Musikalische Lesung mit der Autorin Anke Kuhl
Zwei Kinder haben aus Lehm einen Riesen gebaut. Womit sie nicht gerechnet haben: Über Nacht erwacht das Geschöpf und wandert in die Stadt. Dort richtet es allerhand Chaos an und versetzt die Bevölkerung in Erstaunen und Unmut. Was will der Lehmriese bloß?

Der Holocaust und das Problem der visuellen Repräsentation

Vortrag vom 30. Mai 2016: Geprägt durch die Jahre des Holocaust verfolgte Boris Lurie in seinen Bildcollagen und künstlerischen Aussagen ein kompromissloses ästhetisches Programm, um die zentralen Verfehlungen des zwanzigsten Jahrhunderts visuell erfahrbar machen zu können. Über die Darstellbarkeit des Holocaust und Boris Lurie spricht der Künstler und Ausstellungskurator Peter Weibel.

Herzl reloaded – Kein Märchen

Veranstaltung vom 7. Juli 2016: Was hat uns Theodor Herzl, Begründer des Zionismus, heute zu sagen? In einem fiktiven E-Mail-Wechsel treten Doron Rabinovici, Autor und Historiker, in Tel Aviv geboren, in Wien lebend, und sein Freund Natan Sznaider, in Deutschland geboren, in Tel Aviv Soziologie lehrend, in einen Trialog mit dem 1904 verstorbenen Visionär.

Preis für Verständigung und Toleranz

Audiomitschnitt der Dankesrede des Preisträgers von 2015, W. Michael Blumenthal

Von der Hauptstadtposse zur Erfolgsgeschichte

Veranstaltung vom 2. März 2015: Wie kam es dazu, dass das ehemalige Kammergerichtsgebäude in der Kreuzberger Lindenstraße, in dem sich das in den 1960er Jahren gegründete Westberliner stadthistorische Museum befand, heute das Jüdische Museum Berlin beherbergt? Wie wurde aus dem Projekt, das Berlin Museum um eine jüdische Abteilung zu erweitern, ein nationales Museum für deutsch-jüdische Geschichte in der Trägerschaft der Bundesrepublik?

Das Buch Hiob. Ästhetik, Ethik, Hermeneutik

Buchvorstellung vom 21. Januar 2015: Das biblische Buch Hiob ist Dreh- und Angelpunkt für die Auseinandersetzung mit Unglück und persönlichen Katastrophen, für Glauben und Apostasie. Wie kommt das Buch zu seiner herausragenden Rolle im Projekt der Moderne, von der Aufklärung bis heute, in Literatur, Kunst und Theater?

Die Neuausrichtung der »Erziehung nach Auschwitz« in der Einwanderungsgesellschaft

Podiumsgespräch vom 27. Januar 2015: Seit Ende der 1990er Jahre wird darüber diskutiert, dass das Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust für Schüler*innen mit Migrationshintergrund anders konzipiert werden muss. Wie konstituiert sich das Selbstverständnis einer deutschen »Aufarbeitungsgemeinschaft« in der Gegenüberstellung zu scheinbar interesselosen Kindern mit Migrationshintergrund?

Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft

Buchvorstellung vom 22. April 2015: Die heutige Antisemitismusforschung basiert auf Einsichten, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Shoah formuliert wurden. Intellektuelle und Wissenschaftler*innen beschrieben allerdings schon im 18. und 19. Jahrhundert, worin die Besonderheiten der modernen, politischen Judenfeindschaft bestehen. Der transdisziplinäre Sammelband widmet sich diesen weithin unbekannten Beschreibungsversuchen.

Béla Guttmann – Weltgeschichte des Fußballs in einer Person

Vortrag vom 4. August 2015: Béla Guttmann war ungarischer Jude und einer der erfolgreichsten Fußballtrainer aller Zeiten, der mit Benfica Lissabon 1961 und 1962 den Europapokal gewann. Adorno-Biograph Detlev Claussen hat mit der Geschichte dieses Wanderers zwischen den Fußballwelten Europas und Amerikas ein Stück Kultur- und Sportgeschichte der besonderen Art geschrieben.

Die Bilder sind unter uns

Buchvorstellung vom 7. April 2014: Der Umgang mit Nazi-Raubkunst in Deutschland ist ein Skandal. Stefan Koldehoff hat 2009 ein »ausgezeichnet recherchiertes« (Götz Aly) Standardwerk über die NS-Raubkunst geschrieben. Jetzt liegt das Buch in einer Neuauflage vor, auf den aktuellen Stand gebracht und um ein ausführliches Kapitel zum Fall Gurlitt erweitert. Es hat an Dringlichkeit noch zugenommen.

Vergessene Soldat*innen?

Vortrag vom 3. September 2014: Im Gedächtnis der Öffentlichkeit sind Opferbereitschaft und Leistung der deutsch-jüdischen Soldat*innen des Ersten Weltkriegs nach und nach in der Erinnerung an die Katastrophe des Holocausts aufgegangen. Tim Grady beschäftigt sich in seiner Forschung mit den unterschiedlichen Herangehensweisen beim Gedenken beziehungsweise Vergessen dieser jüdischen Soldat*innen.

Assoziationswelten des Hebräischen – Über die Präsenz der alten Texte im modernen Ivrith

Veranstaltung vom 27. Oktober 2014: Die August-Wilhelm-Schlegel-Gastprofessur des Deutschen Übersetzerfonds und der FU Berlin würdigt herausragende Literaturübersetzer*innen und schafft einen Reflexionsraum für die Poetik der Übersetzungskunst. Im Wintersemester wird mit Anne Birkenhauer eine der wichtigsten Vermittler*innen der Literatur Israels gewürdigt.

Zimzum. Gott und Weltursprung

Vortrag vom 30. Oktober 2014: Der Zimzum ist eine der schillerndsten und berühmtesten Lehren der jüdischen Mystik und gehört zu den Grundbegriffen des Judentums. In dem Buch »Zimzum - Gott und Weltursprung« folgt Christoph Schulte den Spuren des Zimzum quer durch die jüdische und christliche Geistesgeschichte über einen Zeitraum von mehr als vier Jahrhunderten.

What’s your Heimat?

Veranstaltung vom 14. November 2014: Heimat kann vieles sein. Welche Rolle spielt Religion für Heimat und Identität? Was ist die Aufgabe von Kultur in einer Integrations-Gesellschaft? Darüber sprechen W. Michael Blumenthal, langjähriger Direktor des Jüdischen Museums Berlin, und Monika Grütters, Kulturstaatsministerin im Kanzleramt, die seit Jahren befreundet sind.

1933: Verweigerung, Opposition und Protest

Vortrag vom 8. August 2013: Seit 1933 sahen sich die deutschen Jüd*innen sowohl zentralen als auch lokalen Verfolgungen ausgesetzt. Jede*r Einzelne entwickelte rasch eigene Reaktionen auf die oft dissonante Politik. Während Zehntausende emigrierten, andere auf Änderung hofften, widersetzten sich nicht wenige, wie bisher unbeachtete Quellen aus Berlin, Hamburg, Frankfurt und Leipzig zeigen.

Modernisiert, dann toleriert?

Veranstaltung vom 10. Oktober 2013: Die Geschichte der Religionen ist auch eine Geschichte ihrer Veränderungen. Muss sich jedes Glaubenssystem – in der Spannung zwischen der Bewahrung traditioneller Glaubenssätze und der Anpassung an sich verändernde, gesellschaftliche und politische Bedingungen – immer wieder neu erfinden?

Peter Schäfer: Die Ursprünge der jüdischen Mystik

Veranstaltung vom 25. Juni 2012: Was ist jüdische Mystik vor der Kabbala? Peter Schäfer, Professor für Judaistik an der Universität Princeton, hat die erste umfassende Geschichte der frühen jüdischen Mystik vom biblischen Ezechielbuch bis zur sogenannten Thronwagenmystik des ausgehenden 1. Jahrtausends geschrieben.

Zur Geschichte von Juden und Dönme in der Türkei

Veranstaltung vom 31. Januar 2011: Vor drei Jahrhunderten gründeten die Anhänger*innen von Rabbi Schabbtai Zwi eine eigene religiöse Gruppierung. Dem Vorbild ihres Messias folgend, traten sie zum Islam über und wurden Dönme (Türkisch: Konvertit*innen) genannt. Welches Verhältnis unterhielten sie zu den jüdischen Gemeinden im Osmanischen Reich? Welche Rolle spielen beide Minderheiten in der Geschichte der türkischen Republik?

Perrine Simon-Nahum: Jüd*innen in Frankreich heute

Veranstaltung vom 29. November 2010: In den letzten Jahren hat sich die Situation der Jüd*innen in Frankreich entscheidend gewandelt. Und dennoch ist das französische Judentum heute sogar lebendiger und für die Gesellschaft relevanter als zuvor. Sowohl dem jüdischen Leben als auch dem Staat Israel wird gegenwärtig in der französischen Kultur und Politik ein besonderes Gewicht beigemessen.

Jüdische Jugendbewegung in Deutschland

Vortrag am 22. Mai 2010: Anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens der Zionistischen Jugend in Deutschland (ZJD) lässt das Jüdische Museum Berlin die Geschichte der jüdischen Jugendbewegungen in Deutschland Revue passieren.

W. Michael Blumenthal: In achtzig Jahren um die Welt. Mein Leben

Veranstaltung vom 30. September 2010: Der Direktor des Jüdischen Museums Berlin, W. Michael Blumenthal, legt seine Memoiren vor. Geboren in der Weimarer Republik, aufgewachsen im Dritten Reich in Berlin-Mitte, floh er mit seiner Familie vor den Nationalsozialist*innen ans andere Ende der Welt, nach Shanghai. Von dort emigrierte er in die USA. 1997 folgte er dem Ruf seiner Heimatstadt und kehrte nach Berlin zurück.

Walther Rathenaus Leben: Text und Kontext

Veranstaltung vom 15. Oktober 2009: Wie rekonstruiert man als Biograf*in einen Kontext, der am besten die Texte des*der Protagonist*in erklärt? Im Falle Walther Rathenaus, der in den verschiedensten Kreisen verkehrte und an mehreren Fronten agierte, ist dies ein besonders schwieriger Sachverhalt.

Dialoge zur jüdischen Gegenwart: Zur Frage der Erlösung – Der Messianismus und das Ende der Zeiten

Veranstaltung vom 10. Dezember 2009: What is redemption and will it ever come? The elementary crisis of the 21st century has endowed the quest for the Messiah with a new sense of virulence. However the messianic promise opens up a wide range of conflicting priorities between religion and politics, Jewish law and the vision of the »End of Days«. The lectures explore contemporary aspects of Messianism and focus on the relation between messianic manifestation and mystic vision.

Migranten machen Geschichte

Veranstaltung am 25. Oktober 2008: Geschichte bedeutet viel. Erst recht, wenn Gesellschaften immer vielfältiger werden – Gefäße für Menschen aus aller Welt, jedes Gefäß unterschiedlich.

In Worte gemalt. Bildnis einer verlorenen Zeit

Veranstaltung vom 10. Oktober 2007: Samuel Bak beschreibt jüdisches Leben in Wilna kurz vor der Ausöschung. Im Zentrum der Familiengeschichte steht das Überleben des neunjährigen Samuel Bak, des nunmehr international bekannten Künstlers, der sechzig Jahre lang nur in Bildern darstellen konnte, was ihm widerfuhr, bis er dieses Buch schrieb.

Self displaced person: Peter Szondis problematisches Judentum

Veranstaltung vom 3. Dezember 2007: Im Vortrag wird nach dem Ort des Jüdischen im Leben und Denken des Literaturwissenschafters Peter Szondi (1929-1971) gefragt. Andreas Isenschmid deutet Szondis Werdegang und Werk, insbesondere die Studien über Hölderlin, Benjamin und Celan, als verdeckte Auseinandersetzung mit dem Judentum.

Exil in Schanghai

Gespräch vom 14. November 2006: W. Michael Blumenthal und Horst Eisfelder verbindet die gemeinsame Zeit in der chinesischen Hafenstadt Schanghai, die für 18.000 Jüd*innen aus Deutschland zum letzten Zufluchtsort wurde. Ihre Erfahrungen aus diesen Jahren sind das Thema dieses Abends.

Ein Synagogen-Vorhang im Domstift Brandenburg

Veranstaltung vom 23. November 2006: Bei einer Inventur machte das Domstift Brandenburg einen spektakulären Fund in seinem Textilschatz. Ein Vorhang, der im Inventar als »Antependium« verzeichnet war, unterschied sich in seiner Bildersprache deutlich von anderen Stücken aus dem Bestand, ähnelte aber Textilien aus jüdischem Umfeld.

Gedächtniszeiten. Über Jüdische und andere Geschichten

Lesung vom 24. Juni 2003: In seinem Werk Gedächtniszeiten versammelt der Historiker Dan Diner Beiträge zum Thema Geschichte und Erinnerung, Gesellschaft und Gedächtnis.

Die fragile Grundlage. Auf der Suche nach der deutsch-jüdischen ›Normalität‹

Lesung vom 30. September 2003 mit Samuel Korn. Das Buch versammelt Artikel und Beiträge Salomon Korns aus deutschen Zeitungen und Zeitschriften zu jüdischem Leben in Deutschland, jüdischer Kultur und Erinnerung, zu Architektur und Politik.

Breaking Ground

Veranstaltung am 25.01.2005: Daniel Libeskind präsentiert im Gespräch mit Susanne Weingarten seine Autobiografie Breaking Ground. Entwürfe meines Lebens.

Der Platz der Psychoanalyse in der jüdischen Geschichte

Vortrag vom 30. Mai 2005: Wir wissen eine Menge über den Einfluss des Judentums auf die Psychoanalyse, aber sehr wenig über den Einfluss der Psychoanalyse auf das Judentum. Der Vortrag versucht diesem Ungleichgewicht entgegenzuwirken, indem er die Psychoanalyse im Kontext der jüdischen Geschichte einordnet.

Tagungsbände (5) PDF und Open Access Alle anzeigen

PDF und Open Access

Lesen Sie die Beiträge ausgewählter Konferenzen nach!

»Höre die Wahrheit, wer sie auch spricht«

Tagungsband gibt Einblick in die Stationen des Werks von Moses Maimonides und in die neuere Forschung zu seiner Welt im islamischen Spanien und Alt-Kairo und zur Rezeption seines Werks durch Jüd*innen, Christ*innen und Muslime.

Antisemitism in Europe Today

Die englischsprachige Publikation widmet sich aktuellen Erscheinungsformen von Antisemitismus in Europa, nimmt eine vergleichende Perspektive ein und umfasst spezifische Untersuchungsergebnisse zu elf europäischen Ländern.

Russisch-jüdische Gegenwart in Deutschland

Dieser Sammelband enthält interdisziplinäre Perspektiven auf eine Diaspora im Wandel. Im Zentrum steht die Migration russischsprachiger Jüd*innen aus der Sowjetunion und den Nachfolgestaaten nach 1989.

JMB-Journal Nr. 12: Bilderverbot

Das Heft dokumentiert ein Symposium von 2014, das der Frage nach einem Bilderverbot im Judentum und Islam nachging.

Media and Minorities

Der englischsprachige Tagungsband (Open Access) dokumentiert die Diskussion über die mediale Vermittlung von Minderheiten, Migration und Integration und die existierenden Bilder von ethnischen und religiösen Minderheiten.